Wissenschaft macht Ah! Die 4. Lange Nacht der Wissenschaften in Jena.

Am 25. November 2011 von 18 bis 24 Uhr ist es wieder soweit. Sämtliche wissenschaftliche Einrichtungen, Institute, Labore und Firmen der Stadt öffnen zur „4. Langen Nacht der Wissenschaften“ ihre Pforten.

An drei Schwerpunkten – dem Beutenberg-Campus, den Kliniken sowohl in Lobeda als auch in der Stadt und den Wissenschafts-standorten im Stadtzentrum – warten insgesamt über 230 abwechslungsreiche Ver-
anstaltungen auf die Gäste. Einige Highlights seien hier schon einmal genannt.

Die „Lange Nacht der Wissenschaften“ wird von Ralph Caspers eröffnet. Bekannt durch Fernsehsendungen wie „Wissen macht Ah!“ und der „Sendung mit der Maus“ moderiert er ab 18 Uhr im Institut für Photonische Technologien auf dem Beutenberg in seiner ganz eigenen Art und mit zahlreichen kleinen Experimenten die Eröffnungsveranstaltung. Hier ist frühzeitiges Kommen gefragt!

Weiter geht’s auf dem Ernst-Abbe-Hochhaus. Dort wird wieder der schon in den letzten Jahren beliebte Laser zu sehen sein, welcher die Veranstaltung weit über das Stadtzentrum hinweg sichtbar macht. Der Laser kann auch von Nahem begutachtet werden, man muss nur das Dach des Hochhauses erklimmen. Als Lohn für die Mühen bekommt man dort in luftiger Höhe mit Hilfe eines Nachtsichtgerätes einen vollkommen anderen Blick auf die Stadt. Einen Abstecher sollte auch die Fachhochschule wert sein – schließlich werden hier die schönsten Augen der Stadt gesucht, nachdem man sein eigenes Geburtsdatum unter den ersten Milliarden Ziffern der Zahl π gefunden hat. Ebenso lohnt sich der Besuch des Döbereiner Hörsaals im Institut für Anorganische und Analytische Chemie, direkt an der Humboldtstraße gelegen. Dort wird es bei zahlreichen chemischen Experimenten blitzen, brennen und qualmen.

Zudem wird vor dem Volkshaus der „Nanotruck“ Halt machen, welcher seit Jahren quer durch die ganze Republik tourt und nun endlich auch in Jena einen Zwischenstop einlegt. In diesem sieht man die Welt der kleinen Dinge einmal in ganz in Groß. Und und und…doch suchen Sie sich ihr Highlight selbst heraus! An interessanten Angeboten mangelt es auch im Jahr 2011 auf keinen Fall. Es sei noch gesagt, dass nicht nur Erwachsene auf ihre Kosten kommen, auch für die kleinen Wissenschaftler wird an vielen Stand-orten eine Menge geboten. Und wenn nach all den Entdeckungstouren der Magen knurrt ist selbstverständlich für das leibliche Wohl gesorgt.

Die Wege zwischen den Veranstaltungsorten sind einfach zurückzulegen. Mit dem Ticket für die „Lange Nacht der Wissenschaften“ kann man ganz bequem die „Denkbusse“ benutzen, die einen kostenlosen Shuttleservice zwischen den drei Schwerpunkten anbieten. Auch der Nahverkehr kann mit den Eintrittskarten an diesem Abend umsonst genutzt werden. Diese sind bei der Touristeninformation Jena und den Geschäftsstellen der Zeitungsgruppe Thüringen im Vorverkauf zu erwerben. Aber auch Kurzentschlossene werden noch Karten an den Abendkassen erhalten, welche an zahlreichen Instituten zu finden sind.

Weitere Information sind im Internet unter www.sternstunden-jena.de sowie unter www.facebook.com/sternstunden.jena zu finden.

Autor: Michael Stocker

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