12. Mai 2010 | Bühne, Freizeit, Kinder, Kultur

Schiller-Revue im Volksbad

Von Stadtmagazin 07


Nachdem die vier Thüringer Schiller-Städte Jena, Meinigen, Rudolstadt und Weimar anlässlich des 250. Geburtstag von Friedrich Schiller im Vorjahr erstmalig ein gemeinsames jugendkulturelles Projekt zum Thema „Helden“ erarbeitet und durchgeführt haben, stehen nun alle Vorbereitungen für eine neuerliche thüringenweite Zusammenarbeit.

Auch dieses Jahr ist der Fokus wieder darauf gerichtet, Friedrich Schiller insbesondere, aber nicht ausschließlich, all jenen jungen Menschen zugänglich zu machen, die sonst von sich aus nicht so sehr die Nähe zu seinen Werken suchen würden. Fünf Monate lang haben mehrere Künstler in den vier Schiller-Städten mit verschiedenen Gruppen von Jugendlichen und Erwachsenen zusammen gearbeitet, um eine Brücke zwischen Schillers Gestern und unserem Heute zu schlagen. Alles verbindendes Element ist hierbei das Thema ’Leidenschaft’. Das Ergebnis der Vorarbeiten wird von allen vier beteiligten Städten zum FEST DER LEIDENSCHAFTEN am 11. und 12. Juni in Rudolstadt präsentiert werden. Vorab soll jedoch der Jenaer Beitrag in Form einer Schiller-Revue seine Premiere in der Saalestadt selbst finden: Insgesamt 48 Mitwirkende aus fünf verschiedenen Laienspiel- und Tanzgruppen im Alter von 6 bis 38 Jahren werden in dem generationsübergreifenden Projekt von JenaKultur am 28. Mai (der Langen Nacht der Museen 2010) um 19 Uhr im Volksbad zu sehen sein.

Unter Mitwirkung von Kindern der Theatergruppe der Freien Ganztagsgrundschule STEIN MAL EINS, Schülern vom Angergymnasium, dem Studententheater Dramathea, den Performance-Künstlern der Bewegungsküche und der Theatergruppe der Aktion Wandlungswelten wird in der Schiller-Revue ein buntes Programm aus Schauspiel, Musik, Bewegungs- und Schwarzlichttheater präsentiert. Den Rahmen bildet für alle beteiligten Gruppen das Leben und Wirken Friedrich Schillers, wobei im Verlauf der Revue ein Bogen gespannt werden soll, der von Schillers Befreiung aus den ihn am Schreiben hemmenden Umständen in Körners Haushalt über verschiedene ’neuartige’ Herangehensweisen an Stücke wie Die Bürgschaft oder Der Handschuh bis hin zu seinem letzten, unvollendeten und bruchstückhaften Text Rosamund – Oder die Braut der Hölle reichen wird. Der Eintritt zur Schiller-Revue ist frei.

„Schiller-Revue“
28. Mai, 19 Uhr Volksbad
Knebelstraße 10, Jena

Text: Matthias Eichardt; Foto: Roman Thierbach, Schüler der “Theatergruppe der Freien integrativen Ganztagsgrundschule STEIN MAL EINS”

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6. März 2010 | Interview, Musik

Heimat ist vor allem aus der Ferne schön

Von Stadtmagazin 07

Kitty Hoff gilt als Geheimtipp in der deutschen Chansonszene. Schon im Alter von drei Jahren übte sie erste Melodien auf der Blockflöte und mit vier spielt sie zum ersten Mal Klavier. Sie fing an Geige zu üben und sang einige Jahre bei ihrem Vater im Kammerchor. Ihr musikalisches Talent zahlte sich aus: Kitty Hoffs neues Album »Zuhause« erschien auf dem legendären Jazzlable »Blue Note Germany«. Können beweist die Chansonette hier nicht nur auf dem Gebiet des Gesangs, auch ihre Songtexte, die sich durch eine ausgeprägte Lyrik auszeichnen, präsentieren sich dem Hörer äußerst gefällig. Momentan ist Kitty Hoff mit ihrer Band Fôret-Noire auf Tour – am 10. April in Jena im Volksbad…

>> Lesen Sie den kompletten Artikel in Ausgabe 15: April 2010.
Ab 1. April erhältlich.

Text: Sabine Bartmann; Foto: Bernd Brundert

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