Lo:topia startet am 7. Dezember im Dunkelverliess des Kassablanca Jena


Siebzehnhundertnochwas: Jean-Baptiste Delaborde erfindet mit dem Clavessin électrique das erste Musikinstrument, das Elektrizität verwendet. Jahre später folgen das Theremin, die Hammond-Orgel, die ersten Synthesizer und Drumcomputer – und aus Strom wird Musik. Elektronische Musik. Musik, die von ambienten Klangskizzen über frickelige Frequenzkollagen bis zu pfeilschnellen Beatsalven, thronend mächtigen Bassgewittern und weit darüber hinaus reicht.

Lo:topia steht für all das und will die Grenzen von Listening bis Club neu ausloten, ohne die Körperlichkeit des Sounds aus den Augen zu verlieren. Eine Nacht als musikalisches Experimentierfeld, in dem immer auch getanzt werden soll. Musik die zugleich schickt und kickt. Genauso wie die DJ-Sets von Eric Cloutier aus Brooklyn, der für ein ausgedehntes Set zu Gast im Kassablanca sein wird. Als Resident und Booker des New Yorker Clubs „Bunker“ weiß Cloutier um die hypnotische Tiefe elektronischer Musik abseits ausgetretener Tech-House-Pfade. Seine Sets sind bestimmt von rohen Klängen, körnigen Texturen und einem tieffrequenten Arschtritt für die Tanzfläche.

Freitag, 7. Dezember, 23 Uhr, Turmbühne Kassaqblanca Jena
Line-Up: Eric Cloutier (New York, Bunker), Phonatic + Basco (Drift Ashore, Berlin)

www.kassablanca.de
www.facebook.com/lowtopia

Flyer: drift ashore
Text: drift ashore collective

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