KulturArena 2014 beendet

Nun ist sie schon wieder vorbei, die KulturArena 2014. Sechs Wochen erlebte Jena ein buntes Programm quer durch die Sparten Theater, Film und Musik. Die Veranstalter zogen ein positives Fazit und geben bereits Ausblicke auf das kommende Festivaljahr.

Zwar wurde in diesem Jahr kein neuer Besucherrekord aufgestellt, aber trotzdem zeigten sich die Macher von Jenas größtem Festival zufrieden mit der am Sonntag zu Ende gegangenen Kulturarena. 69.500 Besucher waren insgesamt zu Gast. Mit der ArenaOuvertüre, Rainald Grebe, Mighty Oaks, Bosse, Patti Smith, Flogging Molly, Gregory Porter sowie Ólafur Arnalds im Volksbad waren zudem acht Veranstaltungen restlos ausverkauft.

Insgesamt sahen die Besucher zwei ArenaOuvertüren, vier Theaterspektakel, 31 Konzerte und 15 Filme in der Filmarena. Und die kleinen Gäste durften sich über fünf Kinderarenen freuen.

Hohen Besucherschwund hatte leider das Sommerspektakel „König Ubu“ des Theaterhauses zu beklagen. Der Grund hierfür lag im Sommermärchen der deutschen Nationalmannschaft. Geschäftsführer Marcel Klett: „Wir spielten die letzte Aufführung unseres Stückes genau zeitgleich mit dem Finale der WM. Das hat uns natürlich viele Besucher gekostet. Und auch das Wetter machte uns bei den vorangegangenen Spektakeln einen kleinen Strich durch die Rechnung.“

Überhaupt sehen die Veranstalter das Wetter als eine der Hauptursachen für das Ausbleiben einiger Zuschauer bei der einen oder anderen Veranstaltung. Heike Faude von JenaKultur: „Der durchwachsene August hat sicher seinen Teil dazu beigetragen, dass die Besucherzahlen nicht ganz so hoch sind wie im letzten Jahr. Aber trotzdem sind wir äußerst zufrieden, unsere Zahlen sind auf einem sehr hohen Niveau anzusiedeln.“

Und somit kann auch im nächsten Jahr die Kulturarena wieder auf einem festen wirtschaftlichem Grundgerüst stattfinden. Ein erster Ausblick wurde schon einmal gegeben: die E.S.T. Symphony wird am 22. Juli 2015 gemeinsam mit der Jenaer Philharmonie und drei Gastsolisten ein Konzert auf dem Theatervorplatz geben. Die E.S.T. Symphony ging hervor aus dem Esbjörn Svensson Trio, welches Mitte der Nullerjahre den Jazz revolutionierte. Doch Esbjörn Svensson verstarb 2008, was das abrupte Ende der Band bedeutete. Bereits 2003 hatte er aber bereits einige seiner Titel für Kammermusik-Orchester und Solisten arrangiert, diese bilden nun die Grundlage für die E.S.T. Symphony. Karten für dieses Konzert sind bereits ab heute erhältlich.

Am Ende bleibt wieder einmal nur eines zu sagen: Danke Kulturarena für diesen wunderbaren Festivalsommer! Wir sehen uns im nächsten Jahr!

Text: Michael Stocker

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