Keine grauen Stadtwohnungen


Der Architekturwettbewerb am Friedensberg für 100 neue Wohnungen der jenawohnen GmbH läuft.

Für das im Mai 2010 erworbene Areal am Jenaer Friedensberg mit einer Gesamtfläche von 15.500 Quadratmetern liegen nun erste Entwürfe der Architekten vor. Mit diesen Projekt schafft jenawohnen 100 neue Wohnungen mit 7.500 Quadratmetern Wohnfläche. Die Investitionssumme für dieses Vorhaben beträgt rund 15 Millionen Euro für die Erschließung und den Neubau. Im Rahmen eines Wettbewerbs haben fünf Architekturbüros aus Berlin, Gera, Erfurt, Leipzig, Weimar und Jena Vorschläge für die künftige Wohnbebauung erarbeitet. „Ziel ist eine Gestaltung unter ökologischen und neusten energetischen Gesichtspunkten, die zugleich modern wirkt und die städtebauliche Qualität des bestehenden Wohnumfeldes positiv beeinflusst“, erläutert Stefan Wosche-Graf, Geschäftsführer der jenawohnen GmbH das Vorhaben. In Anbetracht der fünf Entwürfe ergänzt er: „Wir haben uns bewusst für die Mehrfachbeauftragung der fünf Architekten entschieden, um letztendlich aus allen Entwürfen ansprechende oder praktikable Ideen in die Realität umsetzen zu können und nicht an einen Vorschlag gebunden zu sein.“
 


Die Präsentation der ersten drei Ideen erfolgte am 16.02., zwei weitere Büros stellten ihre Ideen am 17.02. einer Jury vor. Zehn Jurymitglieder, die sich zusammensetzen aus Verantwortlichen der jenawohnen GmbH, Vertretern des Beirates jenawohnen, der Stadt Jena, einem beratenden Projektentwickler sowie einem Anwohner. Lokalen Pressevertretern wurde Einblick in den Entwurf des Büros Worschech Architects aus Erfurt gewährt. 



Für den 22. Februar, 9 Uhr ist eine Zusammenfassung aller eingereichten Ideen durch den Projektberater Alexander Korb in den Räumlichkeiten der jenawohnen geplant, bei der Journalisten herzlich willkommen sind. Über den besten Entwurf oder die beste Konzeptmischung diskutiert und entscheidet die Jury im Anschluss.



In Neubau und Sanierung investiert jenawohnen in den kommenden fünf Jahren 60 Millionen Euro. Über 600 Millionen Euro flossen bereits seit 1991 in die Wohnungsbestände.

Autor: Florian Berthold
Foto: jenawohnen

Kommentieren ist momentan nicht möglich.