Die Kunsthandlung Huber&Treff präsentiert…

„Leukophobia“- Vernissage am 14. Mai 2010, um 20 Uhr in der IG16-61

Angst vor dem Weiß. Zu diesem Thema wird eine Gruppe vorwiegend junger Niederländischer und in den Niederlanden lebenden Künstler im Mai 2010 in den Räumen der IG 16-61 in Jena arbeiten, ausstellen, Musik performen und ihre Gäste zum gemeinsamen Essen einladen. Die Arbeiten der Künstler zeigen trotz aller Unterschiedlichkeit mehr noch eine eigentümliche Verwandtschaft. Die scheint im bedingungslosen und gleichzeitig unbemühten Inanspruchnehmen von Räumen überhaupt, wie im Besonderen des Raumes Kunst zu liegen, den sie für sich und ihre Gäste öffnen. Die Urangst des Künstlers vor der Leere/dem Weiß und das den Künstlern weitgehend unbekannte Jenaer Umfeld (seine Geschichte und Gegenwart) rechtfertigen den Titel „Leukophobia“. Untersucht werden soll aber auch, ob und wie das Glanzvolle, das Unberührte, die Unbegrenzte Kreation, von der Phobie weg hin zur Faszination führen können. Ob das Konzept aufgeht, muss sich vor Ort beweisen. Jena zeigt sich aus der Niederländischen/Groninger Perspektive als Booming City, mit einer reichen und widersprüchlichen intellektuellen, politischen und wirtschaftlichen Geschichte und Gegenwart. IG 16 61 passt symbolhaft in diese Turbulenzen. Die Künstler, die sich natürlich schon auf die Entdeckungsreise begeben haben, waren sofort vom historischen und industriellen Charme des Raumes von IG 16 61 in der Innenstadt von Jena begeistert. Die Zusammenarbeit mit Huber & Treff ist Bestandteil des Projektes. Gemeinsam soll ein Link zu anderen Projekten gelegt werden, sowohl in den Niederlanden/Groningen, als darüber hinaus. „Leukophobia“ ist schließlich ein Projekt, das den jeweiligen Ort anspricht und – nach visueller und historischer Recherche – in seine (kulturellen) Bedingungen interveniert, richtet sich aber, zu mindestens, europaweit aus.

Am 28. Mai gehen die Türen der Ausstellung übrigens spezial zur Jenaer Museumsnacht auf. Zur Finissage in der Museumsnacht hat sich die Belgische Elektropop Band Ringel-S angesagt. Hans und Ewald von Ringel-S werden den Kunst- Raum, mit ihren eigentümlichen Texten noch einmal verbauen. Eine Hörprobe gibt es vorab schon unter: www.myspace.com/ringels

Kunsthandlung Huber & Treff
Knebelstraße 19
07743 Jena

Öffnungszeiten: Di, Mi, Do 15–20 Uhr; Sa 10–16 Uhr

Text: Florian Görmar; Foto: Koen Keppen

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