Demenztagung 2012

Von Studenten organisierte Fachtagung an der Fachhochschule Jena bemüht sich um mehr Lebensqualität für Demenzerkrankte und wirksame psychosoziale Entlastung pflegender Angehöriger.

Zum elften Mal organisieren Studierende des Fachbereichs Sozialwesen der Fachhochschule Jena eine sozialpolitische Fachtagung: in diesem Jahr zum Thema „Koproduktive Hilfen bei Demenz – Möglichkeiten politischer Unterstützung“. Am Dienstag, den 12. Juni 2012 sind zwischen 9 und 17 Uhr alle Studierenden von Jenaer Hochschulen und interessierte Bürger eingeladen, an dieser öffentlichen Fachtagung teilzunehmen. Sie findet in der Aula der EAH Jena (Haus 4) in der Carl-Zeiss-Promenade 2 statt.

Nach einer kurzen Begrüßung und Einführung in die Fachtagung folgen fünf inhaltliche Blöcke, die sich mit den Themen „Was bedeutet Koproduktion im Feld Demenz?“, “Politische Unterstützung“, „Freiwillige“, „Familie“ und „Fachkräfte“ beschäftigen. Hier stellen Vertreter aus Politik, Sozialer Arbeit, Pflege und Medizin ihr Tätigkeitsfeld vor.

Im Rahmen der Fachtagung wird es weiterhin etwa 15 sogenannte SOS (Semi-Open-Space) – Gruppen zum übergeordneten Tagungsthema der Koproduktiven Hilfe bei Demenz geben. Hierbei soll insbesondere das erklärte Ziel der Fachtagung, eine Debatte um Koproduktionsprozesse bei der Betreuung von Menschen mit Demenz, Möglichkeiten der Vernetzung sowie der Möglichkeiten politischer Unterstützung zu führen, diskutiert und vertieft werden.

Abschließend findet eine Podiumsdiskussion mit unterschiedlichen politischen VertreterInnen aus Kommunen, Land und Bund unter dem Fokus der politischen Unterstützung Betroffener statt.
Nähere Informationen zum gesamten Ablauf der Fachtagung und zur Anmeldung gibt’s unter: www.demenztagung-2012.sw.fh-jena.de.

Text: Fabienne Straßer

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