Dekonstruierter Jazz aus New York City am 13. Mai im Café Wagner.


Klavier. Kontrabass. Schlagzeug. Instrumente, die das Bild des traditionellen Jazz seit Ewigkeiten prägen. Dawn Of Midi aus New York mit Wurzeln in Indien, Pakistan und Marokko bilden da so gesehen keine Ausnahme. Und sind doch in der Lage Hörgewohnheiten herauszufordern und zu verändern. Ihr aktuelles Album Dysnomia, das 46 fortlaufende Minuten zählt und noch am ehesten einem variablen Pulsschlag gleicht, vermittelt schon nach wenigen Sekunden den Eindruck, die Band wolle so wenige Noten wie nur irgend möglich spielen. Gleichzeitig schafft sie es, durch obsessive Präzision den Fokus auf den Rhythmus zu legen und eine ungeheure Spannung zu erreichen. Dabei erzeugt sie eine hypnotische Mischung aus Jazz, Minimal und Electronic die ausnahmslos akustisch entsteht und die dann und wann an Aphex Twin, Can, Battles, aber auch an Kompositionen eines Steve Reich oder Philip Glass erinnert.

Support: Inannia (Jena)

Vorverkauf 8 Euro/Abendkasse 12 Euro
Einlass: 20 Uhr
Beginn: 21 Uhr

Vorverkauf via www.tixforgigs.com und ohne VVK-Gebühren im CaféWagner, in der Bücherstube am Johannistor in Jena und im Woodstock Recordstorein Erfurt

Text: Florian Berthold
Foto: Christopher Gabello

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