3. Juni 2011 | Bühne, Freizeit, Jena, Kinder, Kultur, Musik

Kickt die Mauer aus den Köpfen!

Von Maxi Gade


Sportlich-musikalisch-kulinarisch: ein buntes Programm für ein buntes Jena

17.-19.06.2011│Jenaer Paradies│Hintertorperspektive e.V.│Flutlicht-Festival

Zu dieser Jahreszeit lässt sich Jena, etwas pathetisch zwar, vor allem durch einen Begriff treffend beschreiben: Paradies. Die Parkanlage hinterm Paradiesbahnhof ist vor sommerlichem Aktionismus der Jenaer Einwohnerschaft kaum wiederzuerkennen. Hier wird gegrillt und gelaufen, gezeigt und gesehen, sich gesonnt und geaalt.

Vom 17. bis zum 19.Juni kann das sonnenbeschienene Publikum noch ganz anderen Aktivitäten im Dienste von Toleranz und Interkulturalität nachgehen: Wie nun schon seit vier Jahren schlägt in diesem Zeitraum erneut das Flutlicht-Festival seine Zelte zum kicken, kosten, konzertieren auf.

Neben zahlreichen Konzerten und Aftershowparties, einem täglichen gemeinsamen Frühstück, freier Graffitiwand und entsprechendem Workshop, dem großen Fußballturnier sowie Spiel und Spaß für die Kleinsten wird es auch einige Vorträge geben. Im Zentrum stehen dabei zunächst allgemein die Themen Toleranz vs. Rassismus, Stereotypisierung, Vorurteil und Antisemitismus sowie insbesondere Homophobie im Fußball und die Situation von Flüchtlingen im Rechtsstaat Thüringen.

Neben der beliebten sommerlichen Parkstimmung und dem ein oder anderen Getränk und Leckerbissen wird also auch die eigentliche Botschaft des Festivals und seiner Veranstalter, dem Hintertorperspektive e.V., befreundeten Vereinen und zahlreichen Freiwilligen, aus den Augen verloren: Die Arbeit des Vereins an Schulen und Jugendzentren tritt mit dem Festival noch einen Schritt weiter ins Licht der Öffentlichkeit heran an Jene, die es betrifft. Anliegen der Organisatoren ist es grundsätzlich, eine friedliche Botschaft für Toleranz und gegen Diskriminierung sogenannter „anderer“ auszusenden.

Möge das vollgepackte, umfangreiche Programm und das tatkräftige Engagement seiner Macher mit einer großen Besucherschar belohnt sein: Von Wetter oder Unwetter hat sich das Festivalteam jedenfalls nie abhalten lassen.

Weitere Informationen und einen Blick in die Programmauflistung kann man unter www.flutlicht-festival.de erhalten.

Autor: Maxi Gade
Foto: www.flutlicht-festival.de

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13. Mai 2011 | Allgemein, Freizeit, Jena, Kinder, Kultur

In 4 Tagen um die Welt

Von Maxi Gade


Interkultureller Austausch da, wo es Sinn macht: zu Hause, im Alltag

Bis 03.06.2011 Anmeldefrist│Kindersprachbrücke Jena e.V.│Projekt „4mal4 – Jena lernt sich kennen“│jetzt Anmelden und Mitreisen!

„Interkulturelle Kompetenz“ ist eines der Zauberwörter, das spätestens seit PISA durch Lehrpläne, Feuilletons, Talkshows und Bildungsdemos geistert – doch wie weit ist die Debatte bisher gekommen? Wer hat eigentlich eine Vorstellung vom Kompetenzknäul, das in diesen Diskussionen aufzudrüseln versucht wird. Wer kann sagen, auch nur ansatzweise eine Idee davon zu haben, was an Kinder und Jugendliche vermittelt werden sollte?

Ein Blick auf die eigene Stadt hilft, die Ausgangsposition zu klären: Jena ist eine bunte Stadt vieler Kulturen, Anliegen und Bedürfnisse. Innerhalb des universitären Umfelds in geschütztem Raum kann die Begegnung problemlos gelingen, besteht doch das gemeinsame Interesse am Zusammenarbeiten. Auch die räumliche Nähe des Stadtzentrums erleichtert das Aufeinanderzugehen. Wie sieht es aber in Lobeda aus? Dieser ‘Trabant der Stadt’ wird in solchen Fragen nach Austausch und gelingender Integration häufig ausgeblendet.

Der auf ehrenamtlichem Engagement fußende Verein „Kindersprachbrücke Jena e.V.“, stadtbekannter Förderer des kulturellen Austausches mit ausdrücklicher Basis in Lobeda, hat sich nun für diesen Sommer eine denkbar einfache, deswegen nicht minder geniale Idee einfallen lassen. Schulkameraden und Freunde lernt man besser kennen, indem man sie zu Hause besucht. Warum nicht diesen Fakt zur sommerferientauglichen Weltreise ausbauen?

Zwischen dem 15.07. – 18.07.2011 oder dem 22.07. – 25.07.2011 haben Kinder im Alter von 9 bis 14 Jahren die Möglichkeit, zusammen mit drei weitere „Mitreisenden“ eine Reisegruppe zu bilden, die dann an einem Austauschwochenende teilnehmen wird. Jena muss dafür allerdings nicht verlassen werden, denn:

Die Kinder der Familien werden je einen Tag in den drei anderskulturellen Familien der Mitreisenden verbringen und sind einen Tag (10 – 18 Uhr) lang Gastgeber für die anderen Kinder. Dabei eröffnen sich Möglichkeiten, die anderen Kulturen besser kennen zu lernen und die eigene interkulturelle Kompetenz zu fördern. Jede Familie erhält 20 € Aufwandsentschädigung.

Anmeldeschluss für dieses Sommerprojekt ist der 03.06.2011 – interessierte Familien können sich das Online-Formular oder auch ein handschriftlich auszufüllendes Blatt zur Anmeldung unter www.kindersprachbruecke.de/projekte/laufende/4mal4 ausdrucken.

Partner des Projektes ist das Jugendamt der Stadt Jena. Sponsoren für die Austauschwochenenden sind die JenOptik AG und die WG Carl Zeiss eG.

Bei weiteren Fragen kann der Ansprechpartner und Projektleiter Paul Lange unter 4mal4@kindersprachbruecke.de kontaktiert werden.

Empfehlenswert sind auch die anderen Vorhaben und laufenden Projekte des Vereins, einsehbar unter www.kindersprachbruecke.de/projekte/laufende

Diesen Projekten ist eine rege Teilnahme zu wünschen, denn es macht Sinn: Längst haben wir noch nicht alles und jeden um uns kennengelernt und durchleuchtet. Diesem Aufruf zur Weltreise in die eigene Nachbarschaft darf gern Folge geleistet werden.

Autor: Maxi Gade
Foto: www.kindersprachbruecke.de

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20. April 2011 | Allgemein, Freizeit, Jena

Hilfe für Menschen mit großem Übergewicht

Von Maxi Gade

Gründungstreffen der Selbsthilfegruppe Adipositas findet am 27. April am UKJ statt

27.04.2011│17.00h│ Poliklinik des FB Endokrinologie und Stoffwechselerkrankungen,
Gebäude 1│1. Treffen der Selbsthilfegruppe Adipositas

Zu viele Kilos machen nicht nur krank, sondern manchmal auch einsam und oftmals unzufrieden.
Schwierig wird es, allein gegen die Windmühlen zu kämpfen und erfolgreich den Weg hin zu einem gesünderen und ausbalancierterem Körpergefühl zu finden.

Gerade Menschen, die unter Übergewicht leiden, profitieren folglich besonders vom Kontakt zu anderen Betroffenen. Denn gemeinsam lässt es sich besser gegen die Pfunde und entsprechenden Konsequenzen kämpfen.
Um eine Plattform für die Begegnung mit anderen Betroffenen und Angehörigen zu schaffen, laden die Experten für Endokrinologie und Stoffwechselerkrankungen der Klinik für Innere Medizin III und der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie am Universitätsklinikum Jena zum Gründungstreffen einer Selbsthilfegruppe Adipositas ein.
„Wir möchten einen Raum schaffen, in dem sich unsere Patienten mit gleich gesinnten Menschen treffen und ihre Sorgen und positive oder auch negative Erfahrungen austauschen können“, erklärt Prof. Dr. Ulrich Alfons Müller, Leiter des Funktionsbereichs Endokrinologie und Stoffwechselstörungen am UKJ, den Entschluss, dieses Angebot bereitzustellen.

Die Gruppe ist offen für Männer und Frauen mit starkem Übergewicht sowie für Patienten, die mit Unterstützung der Adipositaschirurgie versuchen wollen, das Übergewicht abzubauen. „Gerade nach einem solchen operativen Eingriff ist es sehr wichtig, die Lebensgewohnheiten langfristig zu ändern, um mit der Gewichtsreduktion wirklich erfolgreich sein zu können“, so Müller. Dabei kann der Beistand anderer, die mit ähnlichen Problemen kämpfen, große Hilfe leisten und zum Durchhalten ermutigen.

Die Gruppentreffen werden zudem durch entsprechend ausgebildetes Fachpersonal unterstützt: Neben auf ernährungsbedingte Erkrankungen und deren Folgen spezialisierte Mediziner werden auch eine Psychologin und eine Ernährungsberaterin die Gruppe begleiten und den Teilnehmern zur Seite stehen.
Alle Betroffenen und Angehörigen sind herzlich zur Auftaktveranstaltung am 27. April 2011 um 17. 00 Uhr in den Räumen der Poliklinik des Fachbereiches in der Bachstraße 18, Gebäude 1, eingeladen.

Terminhinweis:
27. April 2011
1. Treffen der Selbsthilfegruppe Adipositas
Zeit: 17 Uhr
Ort: Poliklinik des FB Endokrinologie und Stoffwechselerkrankungen,
Gebäude 1, Bachstraße 18, 07743 Jena

Autor: Maxi Gade

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11. April 2011 | Freizeit, Jena, Kultur, Musik

Lass uns drüber reden!

Von Maxi Gade


‘Campus Couch’ stellt sich vor – und feiert nebenbei den Frühling

13.04.2011│20.00h│Kulturbahnhof│Jazzcafé│Campus Couch│… lädt ein zu Frühlingsgefühlen!

Zwei Psychologen [beliebig erweiterbar: Pädagogen, Sozialarbeiter, …] im Bus – fragt der eine den Andern „Kannst du mir sagen, wie spät es ist?“, sagt der Andere: „Nein, tut mir Leid“, erwidert der erste: „Macht nix, aber gut, dass wir darüber geredet haben“.
Solchen wie auch anderen platten Stereotypen sieht man sich als Psychologiestudent wohl häufiger gegenübergestellt. Wer durch Reden helfen will, ist der eher praktisch orientierten Umwelt irgendwie suspekt.

Dreizehn wackere Psychologiestudenten unterschiedlicher Semester lassen sich jedoch nicht davon abbringen, das zu tun, was sie am besten können: reden – oder vielmehr: reden lassen.

Aus der persönlichen Frustration heraus, zwar viel Theoretisches und für die Praxis Wichtiges an der Universität zu lernen, allerdings weniger praktisch orientiert arbeiten zu können, entstand im letzten Jahr die gemeinsame Idee, etwas Neues auf die Beine zu stellen. Fluchs begab man sich auf die Suche nach Mitstreitern, passenden Räumlichkeiten, einem Kaffeekocher und einer Couch: Campus Couch, das Zuhörangebot von und für Studierende, ward geboren und wuchs und gedieh innerhalb kürzester Zeit zu einem ausgefeilten Projekt mit bestechend einfachem Konzept.
Zwischen Unialltag und Beziehungskiste, Geldsorgen und Lernstress, Wg-Streitereien und Leistungsdruck versucht jeder Studierende, seinen Platz zu finden. Nicht immer gelingt das eigenständig und im Alleingang, was bei der Fülle an Anforderungen und Aufgaben nicht verwunderlich ist. Der Gang zur psychosozialen Beratung steht seltener sofort zur Diskussion, ein fürsorgliches Gespräch mit zumeist selbst involvierten Freunden kann manchmal mehr verwirren, als klären.
Die Zuhörer von Campus Couch bieten einen Kompromiss an: Ihr Studienwissen qualifiziert sie ausdrücklich nicht zur Therapie, trägt aber erheblich zum ehrlich gemeinten Angebot bei, sich Zeit zunehmen und als neutrale Gesprächspartner zur Verfügung zu stehen. Denn: Reden hilft. Und manchmal reicht es eben einfach, sich Luft zu machen und jemandem mitzuteilen, der als Außenstehender eine ganz eigene Position einnimmt.

Am nächsten Mittwoch stellen sich die Mitstreiter der Campus Couch auf einer Party im Kulturbahnhof vor und laden  zu gemeinsamen Frühlingsgefühlen ein. Musikalisch sorgt die Jenaer DJane Ayana für Untermalung. Zum erschwinglichen Eintrittspreis von 1,- € steht also einem Kennenlernabend nichts im Wege.

Weitere Informationen zum Projekt sind unter www.campuscouch.uni-jena.de zu finden.

Autor: Maxi Gade
Foto: Campus Couch

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21. März 2011 | Bühne, Jena, Kultur

Auf ein Neues

Von Maxi Gade

Ein erster Vorgeschmack auf den diesjährigen Jubiläums-Kultursommer


Gogol Bordello

20 Jahre Kulturarena, 20 Jahre Sommer in Jena. Das Festival blickt zurück auf eine Geschichte, die sich zwar in einigen Zahlen ausdrücken lässt, aber deren Erlebnisse und Begegnungen auf, vor und hinter der Bühne nicht messbar sind. Das Erfolgsrezept ist dabei eigentlich ganz einfach: es ist die oft beschriebene Mischung aus bekannten Künstlern und spannenden Neuentdeckungen. Mut zum Risiko und das Beharren auf Qualität stehen dabei im Mittelpunkt. Dass die Festivalwochen immer wieder zum Sommermärchen werden, ist vor allem auch dem experimentierfreudigen Publikum der Kulturarena zuzuschreiben, das scheinbar ebenso bunt gemischt ist wie das Programm.

„Trotz aller schönen Erinnerungen an die vergangenen Jahre geht der Blick nach vorn“, so Werkleiterin Dr. Margret Franz. „Künstler wie Rainald Grebe und Raul Paz im gemeinsamen Line-Up eines anderen Festivals zu finden, dürfte schwer fallen. Aber genau das macht es für die Jenaer interessant.“

Die Theaterarena wartet dieses Jahr mit einer Uraufführung auf: Gotham City III – das Musical. Auferstanden aus Ruinen ist der letzte Teil der hemmungslos ins Absurde getriebenen Gesellschafts-Saga. Mit diesem rasant komischen Musical verabschieden sich das Ensemble und die derzeitige künstlerische Leitung des Theaterhauses aus Jena.

Einer der Höhepunkte der diesjährigen Konzertarena ist neben Wir sind Helden und Rainald Grebe, die die deutsche Musiklandschaft würdig vertreten, vor allem Sharon Jones & the Dap-Kings. „Sharon Jones macht ehrlichen Retrosoul mit einer großartigen Band, die sich sogar Amy Winehouse für ihre Plattenaufnahmen unter den Nagel gerissen hat“, so Projektleiterin Constanze Eiselt. „Aber genauso herzliche Einladungen zum Tanzen gehen vom Kubaner Raul Paz mit seiner unwiderstehlichen Mischung aus Pop, Hiphop und karibischen Rhythmen aus, ganz zu schweigen vom ukrainischen Zigeuner-Punk-Cabaret Gogol Bordello, die für ihre wilden Bühnenshows berühmt sind.“ Mithalten können da nur die Protagonisten des Eröffnungskonzerts – die Fanfare Ciocarlia und das Boban & Marko Markovic Orkestar werden beim Balkan Brass Battle ausfechten, welche Formation die schnelleren Bläser und rasenderen Trommelwirbel zu bieten hat. Ruhiger wird es da bei Beady Belle aus Norwegen mit ihrer von elektronischen Grenzgängen geprägten intensiven Jazz-Folk-Sangeskunst. Ganz von der anderen Seite der Welt transportieren die Australier Blue King Brown über ihre vielstimmigen Reggae-Roots-Rhythmen die politische Botschaft: Steht auf! Lebt gut! Und: tanzt dabei!

Eine sicherlich mehr als gute Nachricht ist das Zusatzkonzert von Rainald Grebe am 14. August, nachdem die Karten für das Konzert am Vortag bereits innerhalb von 2 Wochen ausverkauft waren. „Für uns ist es eine Riesenfreude, ein Zusatzkonzert bekommen zu haben, denn Rainald Grebe spielt im Sommer nur in der Waldbühne Berlin und bei uns in Jena“, so Projektleiterin Heike Faude.

Auch der FILM e.V. gewährt bereits einen kleinen Einblick ins Programm. Mit der französischen Erfolgsproduktion „Das Konzert“ startet am 17. Juli die Filmarena in einen hoffentlich regenarmen Kinosommer.

Der Vorverkauf für die folgenden Veranstaltungen läuft bereits bzw. startet am 17. März in der Tourist-Information Jena und unter www.kulturarena.de.
Der vollständige Kartenvorverkauf  beginnt mit der Veröffentlichung des Gesamtprogramms am 28.  April.


Autor: Maxi Gade

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27. Februar 2011 | Ausstellung, Jena

Mit leichter Pinselführung

Von Maxi Gade


Aquarell-Impressionen in der Bibliothek der FH Jena

28.02.2011│17.00h│Fachhochschule Jena│Bibliothek│Gebäude-, Natur- und Winterimpressionen

Zarte Gebäude-, Natur- und Winterimpressionen erwarten den Besucher in der diesjährigen Aquarell-Ausstellung der Jenaer Volkshochschule. Sie wird am 28. Februar, um 17.00 Uhr in der Bibliothek der Fachhochschule Jena eröffnet.

Die Bilder, die bis zum 20. Mai dieses Jahres zu sehen sein werden, sind Arbeiten der Teilnehmer des VHS-Kurses „Aquarellmalerei“ bei Ulrike Rochlitzer. Eines dieser Aquarelle zeigt den Forstturm in Jena, gemalt von Gitte Köcher. Mit leichter Pinselführung fing sie die Anmut eines Winter­spaziergangs zu dem 25 Meter hohen Kriegerdenkmal ein.

Alle Interessenten sind herzlich eingeladen, die Aquarell-Impressionen in der Bibliothek der Fachhochschule Jena zu besichtigen – und damit vielleicht einen neuen Blick auf Altbekanntes zu erhalten.

Text: Katharina Heidecke
Foto: Volkshochschule Jena

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22. Februar 2011 | Jena, Lesung

Literatur in der Villa

Von Maxi Gade

Die zweite Veranstaltung der Reihe “Literatur in der Villa Rosenthal” ist für diesen Sonntag angekündigt

27.02.2011│15.00h│Villa Rosenthal│Lesung│Lutz Rathenow begrüßt Bärbel Klässner

Der Berliner Literat mit Jenaer Wurzeln Lutz Rathenow wird die neue Stipendiatin des Stadtschreiber-/ Literaturstipendiums Bärbel Klässner vorstellen. Die gebürtige Magdeburgerin mit Lebensmittelpunkt in der Ruhrgebietsmetropole Essen hat eine bewegte Ost-West-Biografie aufzuweisen und auch vielfache Bezüge zur Stadt Jena. So studierte sie an der FSU, arbeitete später in der sogenannten „innerkirchlichen Opposition“ und erlebte in Jena die stürmische Zeit des Herbst 1989, bevor sie 1990 die Stadt verließ. Der Kontakt nach Jena blieb erhalten, weil auch eine ihrer Töchter bis vor kurzem an der FSU studiert hat. Bekannt sind in Thüringen vor allem Bärbel Klässners Lyrikveröffentlichungen. Jetzt arbeitet sie an einem Essayband, in den die Jenaer Texte einfließen sollen. Mit ihrem Vorhaben, Biografien Jenaer Bürgern nachzuspüren und sie in neuer, prosaischer Form den nachfolgenden Generationen zu erhalten, konnte sie – besonders aufgrund ihres eigenen biografischen Hintergrundes – die Jury überzeugen.

Seit dem 01.01.2011 ist Bärbel Klässner als erste offizielle Stadtschreiberin Jenas in der Villa Rosenthal zu Gast. Zusammen mit der südkoreanischen Künstlerin Jeong-Eun Lee, ebenso Clara-und-Eduard-Rosenthal-Stipendiatin, ist Bärbel Klässner in der Mälzerstraße 11 untergebracht. Dort möchte sie sich bis Juni dieses Jahres gedanklich-kreativ besonders der ‘geistigen Mangelwirtschaft’ in der DDR widmen – ein Thema, zu dem sie selbst einiges zu sagen, erzählen, schreiben weiß. Dennoch appelliert sie an die Erfahrungen und entsprechende Unterstützung des Projekts durch die Jenaer Bevölkerung.

Eine erste Kontaktmöglichkeit bietet vielleicht diese nächste Lesung in der Villa Rosenthal, auf der beide Literaten, Lutz Rathenow und Bärbel Klässner, aus ihren aktuellen und bisher unveröffentlichten Werken lesen werden.

Der Eintritt ist frei. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Leider können aufgrund der räumlichen Verhältnisse im ersten OG nur 70 Plätze vorgehalten werden.

Autor: Maxi Gade

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17. Februar 2011 | Allgemein, Jena, Kinder

Fingermalfarbe und auf die Plätze, fertig, los!

Von Maxi Gade


Zweiter Elternstreich in Deutschlands Kindergärten: Jetzt für Aktionstag in Jena bewerben

Jena. Triste Räume ohne Farbe und abblätternde Anstriche an Stühlen, Tischen, Garderoben oder Spielgeräten – das ist leider Kinderalltag vielerorts in Deutschland. Vielen Einrichtungen fehlen aufgrund kommunaler Sparzwänge die finanziellen Mittel zur Beseitigung solcher Mängel. Um das zu ändern, unterstützt das Städteportal meinestadt.de nun im zweiten Jahr die bundesweite Initiative “Elternstreich”. Getreu dem Motto “Unser Kindergarten soll schöner werden” können sich kirchliche und private Betreuungseinrichtungen aus Jena für einen Aktionstag in ihrer Kita bewerben.

“Die finanzielle Belastung der Kommunen darf nicht zulasten von Kindern gehen. Kindergärten sollen bunt und fröhlich sein, darum unterstützen wir diese Aktion sehr gerne. Mit Hilfe unseres Städteportals möchten wir
Kindergärten aus Jena und ganz Deutschland mobilisieren, beim Elternstreich mitzumachen und etwas für ihre Einrichtung zu tun”, sagt Thorsten Laumann, Pressesprecher von meinestadt.de.

Die Initiative “Elternstreich” bietet hierbei Hilfe zur Selbsthilfe:
Kindergärten unterstützt sie mit Materialien und fachmännischem Know-how bei der Umgestaltung ihrer Einrichtung. Fünf Kindergärten konnten so im vergangenen Jahr ihre Räume verschönern, zahlreiche weitere Einrichtungen erhielten Renovierungspakete. Weitere Infos zur Initiative gibt es unter
home.meinestadt.de/deutschland/info/elternstreich.

Bewerbungen für den Elternstreich-Aktionstag sind vom 14. März bis 15. Mai 2011 ausschließlich online über die Webseite www.elternstreich.de möglich. Interessierte Hobbyfilmer können in einem Videobeitrag zeigen, warum ihre Kita in Jena frische Farbe gebrauchen kann. Von Projektbeispielen aus dem vergangenen Jahr können Bewerber sich ebenso inspirieren lassen. Eine Bewertung erfolgt vom 02. Mai bis 17. Juni 2011 durch die Internet-Community.

Autor: Maxi Gade
Foto: www.elternstreich.de

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15. Februar 2011 | Jena, Kultur, Lesung

Lesezeit in der Volkssolidarität

Von Maxi Gade


Neue Veranstaltungsreihe in Thüringen

21.02.2011│14.00h│Begegnungsstätte der Volkssolidarität, Altenburgerstraße 3│Lydia Kuhnt│‘Kunterbuntes Leben’

Das gab es noch nie: Die Volkssolidarität Thüringen beginnt im Februar mit einer neuen Veranstaltungsreihe – „Lese-Zeit“. Geplant ist ein Veranstaltungsmarathon, der durch fünf Städte Thüringens führen wird.
Mit dabei immer Hauptperson Lydia Kuhnt, die 85-jährig noch einmal den mutigen Schritt wagte, ein Buch herauszugeben. Der Landesverband unterstützt die Lyrikerin mit zahlreichen Vorleseangeboten.

Diese schriftstellerische Debütantin sorgt für Überraschungen: Auch, wenn sie erst im späten Alter das Schreiben für sich entdeckt hat, veröffentlicht sie seit ihrem 73. Lebensjahr Geschichten, Gedichte, Gedankensplitter. Die Neuerscheinung ‘Kunterbuntes Leben’ enthält die bisherigen drei Publikationen der Autorin: ‘Fresst die Großmutter auf. Für Leute mit Grips, die nachdenken und mitfühlen’, ‘Gedichte und Erzählungen’ sowie ‘Kunterbuntes Leben’.

Eine zusätzliche Freude dürfte eine Lesung mit der Autorin bieten: Die wachen Augen und die kräftige Stimme beeindrucken. Ein wenig rollt das R beim Sprechen und lässt ihre Herkunft erahnen. Kuhnt wuchs im Riesengebirge auf, das seit dem Kriegsende 1945 zu Tschechien gehört. Die in Erfurt ‘angekommene’ dreifache Mutter absolvierte in der damaligen DDR eine Ausbildung zur Wirtschaftskauffrau und zur Mittelstufenlehrerin sowie ein Philosophiestudium.

Sich erhalten und aufgeschrieben hat sie ihre eigenen Blick – in ihrer Lyrik nimmt Lydia Kuhnt nicht nur Probleme und Fehlentwicklungen in der Gesellschaft oder Themen der Zeit aufs Korn. Mit gleicher Hingabe widmet sich die Erfurterin den Dingen des alltäglichen Lebens und verschafft ihnen mit feinfühligen Formulierungen mehr Gewicht. Selbst Themen wie die Liebe lässt die Künstlerin nicht außen vor und verpackt ihre eigenen Gedanken originell und einfühlsam in Verse. Die Prosaskizzen fesseln hingegen durch ihre Erzählweise, die sich vor allem durch Witz und unerwartete Wendungen auszeichnen.

Landesverbandschef Lothar Bausch freut sich über diese besondere Februar-Lesereise. Die Erfurterin Lydia Kuhnt lernte Lothar Bausch bei der eigenen Buchpräsentation der Volkssolidarität Thüringen ‘Voll Super’ kennen, zu der die Lyrikerin einige Beiträge beisteuerte. ‘Die Gedichte von Lydia Kuhnt sind mir wegen der kurzen eindringlichen Worte aufgefallen,’  meint der Landesgeschäftsführer. ‘Ihre Gedichte haben wesentlich zum großen Erfolg des Volkssolidaritätsbuches beigetragen.’

Die Lese-Orte sind meist Treffpunkte von Mitgliedern  der Volkssolidarität. Interessierte sind herzlich zu den kostenlosen Lesungen eingeladen. Eine Signierstunde ist gleichfalls vorgesehen.

Weitere Lesezeiten fnden am 25.02.2011, 09.30Uhr in Suhl (Am Himmelsreich 2a) und am 28.02.2011, 14.00Uhr in Mühlhausen (Begegnungsstätte am Steinweg 43) statt.

Autor: Maxi Gade
Foto: www.volkssolidaritaet.de

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4. Februar 2011 | Jena, Kinder

Für ein friedliches Miteinander

Von Maxi Gade

Hauen ist doof e.V. und Galerie Schwing laden ein

05.02.2011│10.00-16.00h│Galerie Schwing Am Johannisplatz│Spendenaktion gegen Gewalt unter Jugendlichen

Was als Anrempeln auf dem Schulhof oder scherzhafte Verfolgungsjagd auf dem Heimweg beginnt, muss nicht immer glimpflich ausgehen: Wie weit Jugendliche mittlerweile gehen, um Druck auf ihr Gegenüber auszuüben, macht so manche Eltern sprachlos. Gewalt unter Jugendlichen und Jugendgruppen ist sicherlich kein seltenes Thema und gehört für den ein oder anderen „zum Hörner abstoßen“ dazu.

Der Verein Hauen ist doof e.V. stellt ein lautes ‘Nein!’ dagegen und plädiert für Präventions- und Aufklärungsarbeit im Umgang mit gewalttätigen Jugendlichen, indem er Projektstunden für Lehrer und Schulklassen anbietet, die Kinder bereits im Grundschulalter zu einem friedlichen Umgang miteinander befähigen sollen. Darüber hinaus bietet er weiterbildende Kurse für Pädagogen und Mediatoren an, die gezielt Themen wie Mobbing, Streitschlichtung oder den gesonderten Umgang mit sogenannten ‘schwierigen’ Schülern ansprechen. Um das Programm des Vereins und die Zusammenarbeit mit Pädagogen vor Ort verbessern zu können, benötigt der Verein Unterstützung in vielerlei Hinsicht.

Die Galerie Schwing veranstaltet aus diesem Grund an diesem Samstag von 10.00 – 16.00Uhr eine Spendenaktion mit Glühwein und hinreichend Möglichkeit zum gemeinsamen Gespräch und Austausch.

Jutta Schwing und ihr Team der Galerie Am Johannisplatz laden auch Sie ein, auf einen Glühwein vorbeizukommen!

Autor: Maxi Gade

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7. Januar 2011 | Heimatkunde, Jena

Jenaer Sportgeschichte auf Hannovers Straßen

Von Maxi Gade

Hannover benennt zwei Straßen nach ehemaligen Jenaer Sportlern

Der Rat der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover hat im Herbst 2010 einstimmig beschlossen, zwei Straßen an der Fußball-Arena nach Robert Enke und Luise-Finke zu benennen.

Soweit, so gut. Was hat dieser Umstand nun mit Jena zu tun?

Um dies herauszufinden, lohnt ein Blick in die Biografien der zu ehrenden Sportler.

Der in Jena geborene Robert Enke entstammte einer sportbegeisterten Familie und spielte nach dem Sportabitur bis 1985 beim BSG Jenapharm und bis 1996 beim FC Carl Zeiss Jena. Anschließend folgte der Aufstieg in die Nationalmannschaft nach Vereinszugehörigkeit im Benefica Lissabon, FC Barcelona und Hannover 96 sowie einigen Leihspielen. Erfolgreiche Einsätze als Torwart und konstant gute Leistungen brachten ihn nach der EM 2008 in die Position des Anwärters auf den Stammtorwart der Nationalmannschaft in Nachfolge Jens Lehmanns. Einige Spielausfälle in dem folgenden Jahr wurden mit bakteriellen Infekten begründet, mögen aber ein Anzeichen  für die problematische Situation gewesen sein, in der Enke sich befand.

Seit 2003 wurde Enkes Depression psychiatrisch behandelt, immer wieder  erschwerte ihm diese vernichtende Erkrankung Beruf und Alltag. In seiner Funktion als Torwart konnte Enke nicht  im unbedingten Maße tätig sein. Der Gründe und Spekulationen für seinen erschütternden Tod gibt es viele. Robert Enke nahm sich am 10.November 2009 durch Schienensuizid das Leben.

Indirekt, so scheint es, lenkt er damit den Blick auf die besondere Lebenssituation eines Profifußballers, der Hochleistungssport und die Erkrankung an einer affektiven Störungen übereinbringen muss.

Seine herausragenden Leistungen im deutschen Fußballsport der Nationalmannschaft und Bundesliga bleiben in Erinnerung, auch durch ein „namhaftes Denkmal“ wie das anstehende in Hannover.

Luise Finke, die vor ihrer Heirat Luise Lockemann hieß, war eine der bekanntesten und erfolgreichsten Leichtathletinnen des Vereins für Bewegungsspiele (VfB) Jena.Der Universitätssportverein Jena (USV), der sich zumindest genealogisch in der Nachfolge des VfB sieht, hat durch sporthistorische Forschungen einige Glanzleistungen der Sportlerin ausfindig machen können und erwartet auch in Zukunft noch weitere Fundstücke.

An der Ehrentafel der „Hall of Fame“ auf www.usvjena.de lassen sich ihre wertvollsten Siege bei der Studentenweltmeisterschaft 1939 ablesen: Im Hochsprung schaffte sie damals mit 1,50m und im Weitsprung mit 5,21m den ersten Platz.

Der sportpolitische Wert dieser Medaillen wurde etwas geschmälert, da zu den Studentenweltmeisterschaften 1939, die in Wien stattfanden, viele demokratische Länder, darunter Frankreich und Großbritannien, nicht starteten. Sie sprachen sich damit indirekt gegen die Annexionspolitik Deutschlands aus.

Ein Jahr später, 1940, gehörte Finke zum deutschen Olympiakader. Der II. Weltkrieg verhinderte allerdings die Durchführung der in London geplanten Spiele. Bis zum Mai 1945 war Finke als Assistentin der Uni Jena tätig. Nach eigenen Aussagen hatte sie durch den sportlich-privaten Kontakt mit amerikanischen Besatzungssoldaten und Offizieren die Möglichkeit, vor Einzug der Rote Armee 1945 in die Westsektoren zu fliehen. Erst in Göttingen und dann Hannover war sie im Hochschulsport tätig und machte sich bis zu ihrem Tode besonders um die Entwicklung des Orientierungslaufs in der BRD verdient. Dies war der Hauptgrund, weswegen in Hannover eine Straße nach ihr benannt wurde.

In den letzten Jahren ihres Lebens startete Luise Finke bei Altersklassen-Weltmeisterschaften im Orientierungslauf. 77-jährig holte sie sogar einen Weltmeistertitel. Mit 84 wurde sie Vizeweltmeisterin.

Mögen beide Sportler für ihre herausragenden sportlichen Leistungen in Erinnerung behalten werden. Der VfB bzw. USV Jena zumindest zeigt sich stolz, „Schirmverein“ beeindruckender Sportgeschichte geworden zu sein.


Bildunterschrift: Luise Lockemann bei einem Wettkampf 1943 im heutigen Jenaer Universitätssportzentrum beim Hochsprung.

Autor: Maxi Gade
Foto: USV-Fotoarchiv

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5. Januar 2011 | Jena

Schutz vor Schimmel

Von Maxi Gade


Jenawohnen bietet Hilfestellung zum besseren Raumklima

Stoßlüften, Mindestraumtemperatur einhalten, Luftzirkulation beachten – so oder so ähnlich lauten die Faustregeln zur Schimmelvorbeugung und  machen damit einen Punkt besonders deutlich: Ob der Schimmel kommt oder fernbleibt, hängt mit dem Raumklima und richtigem (oder falschem) Lüftungsverhalten zusammen. Sobald die Luftfeuchtigkeit in der Wohnung ansteigt, ist der Nährboden für Schimmelpilze bereitet. Dies gilt es zu vermeiden, da Schimmelpilze über ihre Sporen stark gesundheitsschädigende Auswirkungen haben. Sporen können über die Atemwege oder die Haut aufgenommen und zu Krankheitserscheinungen im Bereich der allergischen Reaktion und der Atemwegserkrankung führen.

Um den Zustand der eigenen Wohnung feststellen zu können bedarf es Hilfsmittel wie Thermometer und Luftfeuchtemessgeräte (Hygrometer).

Ein unterstützendes Angebot stellt nun jenawohnen seinen Mietern durch die Meteo-Karte zur Verfügung. Zwei Messfelder auf der Rückseite des handlichen Indikators für Schimmelbildung zeigen Temperatur und Luftfeuchtigkeit des Zimmers an und geben somit Signal, wenn an den Lüftungs- und Heizgewohnheiten etwas geändert werden sollte.

Der kostenlosen Karte liegt zudem eine informierende Broschüre zum Thema “richtiges Heizen und Lüften” bei.

Fortschreitende Wärmedämmungssanierungen der Wohnhäuser sowie der Einbau neuer Fenster verlangen häufig eine Änderung der Heizgewohnheiten vieler Mieter. Die Meteo-Karte soll die Umstellung erleichtern und richtiges Heizen einfach ermöglichen.

Interessenten erhalten die Broschüre und die Meteo-Karte in den Service-Centern der jenawohnen GmbH.

Autor: Maxi Gade
Foto: jenawohnen GmbH

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22. Dezember 2010 | Allgemein, Jena

Freiwillige dringend gesucht!

Von Maxi Gade


Blutspende „zwischen Gänsebraten und Silvesterknallern“

Jeden Tag, so betont das Institut für Transfusionsmedizin  des Universitätsklinikum Jenas, werden mehrere hundert Blutspenden benötigt. Da der Bedarf an Spenden auch zwischen den Feiertagen nicht abnimmt, ruft das Institut gesondert zum Blutspenden auf.

In der Bachstraße 18 auf dem Gelände des Universitätsklinikums ist im 1.OG der ehemaligen Klinik für Chirurgie auch zwischen den Feiertagen die Blutspendeeinrichtung geöffnet. Vom 21. bis 23. sowie 27. bis 30. Dezember 2010, Montag bis Donnerstag 14 bis 19 Uhr lohnt beim Nachmittagsspaziergang also der Besuch des Spendezentrums – für so manche Patienten stellt die Blutspende schließlich das wichtigste  Weihnachtsgeschenk dar.

Nicht nur an Weihnachten, sondern auch im Rest des Jahres dürfen Spendewillige ihren Teil zu einer funktionstüchtigen Medizin am Jenaer Universitätsklinikum beitragen. Blutspenden findet heute unter hygienisch abgesicherten Bedingungen in unproblematischen Vorgängen statt und beansprucht den Spender nur kurzzeitig. Als Belohnung steht diesmal kulinarisch-weihnachtliche Verpflegung mit heißem Tee und Weihnachtsstollen sowie auch einem besonderem Überraschungs-Imbisspäkchen bereit.

Weitere Hinweise, u.a. auch ein Video zur Vollblutspende für noch Unentschlossene, sind auf der Homepage des Institut zu finden unter www.transfusionsmedizin.uk-j.de/Home.html.

Autor: Maxi Gade
Foto: Universitätsklinikum Jena

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