17. Mai 2011 | Allgemein, Freizeit, Interview, Kino, Kultur

Die Tragödie der Provinz

Von Maxi Gade


… das Vogtland als nur ein Beispiel: ‘Copa Courage’ zeigt einen Dokumentarfilm im Schillerhof

19.05.2011│19.00h│Schillerhof│Copa Courage 2011│Filmvorführung: Die Tragödie der Provinz

Nach einem gelungenen Start mit dem 2. Courage-Coup am 15.05.2011 verlegt sich die dreitägige Veranstaltung “Copa Courage” unter dem Motto „Fairplay nicht nur im Sport“ am 19.05. auf die Bewegung im Film: Der Dokumentarfilm „Die Tragödie der Provinz“ nimmt das thüringische und sächsische Vogtland in den Blick und verfolgt durch Interviews die Haltung der Bevölkerung zu sich dort ausprägenden nationalistischen und demokratiefeindlichen Strukturen. Fernab von allem wurden hier Angsträume für Andersdenkende etabliert, die es schwierig machen, der erkenntnisresistenten Öffentlichkeit entgegen zu treten.
Menschen, die sich gegen Neonazis engagieren, sehen kaum Möglichkeiten, ihrer Meinung Nachdruck zu verleihen. Die Angst, Opfer rechter Gewalt zu werden, gehört für viele zum Alltag.

Grund genug für den Journalisten Maik Baumgärtner und den Kameramann Ralf Zimmermann einmal genauer hinzuschauen und Menschen zwischen Greiz und Plauen, die sich gegen rechtes Gedankengut und Neonazis engagieren, zu Wort kommen zu lassen.

Der Schillerhof zeigt den Dokumentarfilm am 19.05.2011 um 19.00 Uhr. Anschließend wird es zusammen mit dem Urheber des Films Maik Baumgärtner sowie weiteren Akteuren Möglichkeiten zur Diskussion geben.
Der Eintritt ist frei.

Beendet wird die “Copa Courage 2011″ am 22.5. mit einem Zivilcourage-Impulstraining im Stadtteilbüro Winzerla. Anmeldungen nur noch bis 17.5. bei KoKont unter www.kokont-jena.de/index.php?option=com_content&view=article&id=308:copa-courage-2011&catid=43:related-projects möglich.

Autor: Maxi Gade
Foto: KoKont Jena

11. November 2010 | Interview

Auf den richtigen Moment warten

Von Stadtmagazin 07

Lambchop sind keine gewöhnliche Band, sondern ein Musikerkollektiv mit teilweise über einem Dutzend Mitwirkender, dessen Schaffen 1993 in Nashville begonnen hat. Kopf und Energiezentrum ist Kurt Wagner, der trotz der musikalischen Vielseitigkeit dieser Band für eine unglaubliche Beständigkeit und hohen Wiedererkennungswert sorgt. Mit ihrem Erfolgsalbum „Is a Woman“, das von der Süddeutschen Zeitung einst als „eine der zehn besten Platten, die jemals gemacht worden sind“ in den Pophimmel gelobt worden ist, touren Lambchop gegenwärtig wieder durch Europa.

Stadtmagazin 07 verlost für das Lambchop-Konzert am 03.12.2010 in der Geraer Johanniskirche  2x 2 Eintrittskarten. Wer an der Verlosung teilnehmen möchte, sollte bis zum 30.11.2010 eine eMail an leserpost@stadtmagazin07.de geschrieben haben.

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21. Oktober 2010 | Interview

Den Kopf voller Schokoladenfrösche.

Von Stadtmagazin 07

Das Stadtmagazin 07 im Interview mit Fish über seine aktuelle Tournee, seinen kommenden Auftritt im Jenaer Volkshaus und über seine ehemalige Band „Marillion“.

Deine Fans nennen sich die „Fish-Heads“. Auch Deine aktuelle Tournee heißt „Fish Heads Acoustic Tour“. Was für ein Projekt ist das?
Fish: Wir spielen diesmal ein Akustik-Set. Das ist eine ganz andere Art, Musik zu machen, fast schon spirituell. Da ist ganz viel Seele dabei.Gleichzeitig ist diese Art von Musik sehr theatralisch und sehr intim. Wir sind 3 Musiker und das Publikum, da kann man nicht mehr tricksen.

Wie kommt es dazu – und wieso Akustik?
Fish: Oh, da muss ich ein bisschen weiter ausholen…Ich hatte meiner erste Stimmbandoperation Ende 2008, das war am Ende der letzten Tournee. Ich hatte einen („GROWTH? GROAS? IN MYTHROAT)… Ich hatte schon während der Tour gemerkt, dass etwas nicht stimmte und dass ich zu schnell heiser wurde. Die erste Operation ist dann erfolgreich verlaufen und sechs Monate später habe ich wieder Konzerte gegeben, das war wohl zu früh. Ich wurde immer heiserer. Im Dezember 2009 musste ich erneut operiert werden.

Das klingt nicht gut! Jetzt ist alles überstanden?
Fish:
Ja, zum Glück. Im Februar diesen Jahres habe ich von den Ärzten das OK bekommen. Ich habe dann langsam wieder angefangen, mit meiner Band zu arbeiten- wir haben damit begonnen, die Tonlage der Songs zu verändern, ganz ohne Elektrik, einfach nur akustisch. Wir haben viele Songs noch einmal ganz auseinander genommen. Und wir waren wirklich überrascht, wie gut das klang.

Es gab aber noch weitere Tief- und Rückschläge für Dich, oder?
Fish: Stimmt. Ich habe im Mai 2009 geheiratet. Sechs Tage nach meinem Krankenhausaufenthalt im Dezember sagte mir meine Frau, dass sie nicht mehr in Schottland leben wollte – und auch nicht mehr mit mir verheiratet sein wollte. Da musste ich noch mehrere Monate darauf warten, bis ich meine Stimme wieder einsetzen konnte, und ich stand vor einem großen Loch und vor der Frage: Verdammt, was machst Du jetzt eigentlich?

Und? Was gibt Dir in so einer Krise Energie und Stärke?
Fish: Es gibt ein Sprichwort in Schottland, das lautet: „Du hast Deinen Kopf voller Schokoladenfrösche“. Das bedeutet, dass Du nicht vernünftig funktionieren kannst, weil Du den Kopf voll hast von Dingen. So ging es mir am Anfang des Jahres. Dann bin ich nach Costa Rica gefahren, wegen der Wärme und um einfach mal wegzukommen, und habe festgestellt, dass es mehr gibt im L eben. Jetzt bin ich ganz zufrieden, weil ich viel mehr ich selbst bin als das, was andere von mir erwarten.

Du spielst am 9.11.2010 im Volkshaus in Jena. Ein traditionsreiches Haus historischem Hintergrund. Welche Songs wird es so geben im neuen Konzert?
Fish: Oh, ganz viele! Wenn wir nach Deutschland kommen, haben wir Material für 3 Stunden oder mehr im Gepäck. Wir haben zum Beispiel eine Akustikversion von „Vigil in the wilderness of mirrors“ dabei, die ist umwerfend geworden. Oder „Fugazi“, auch da haben wir eine brillante Version dabei, auf die ich stolz bin. „Family Business“ ist mit dabei, das habe ich jahrelang nicht mehr live gespielt. „Gentlemans Excuse Me“ gibt es in einer Pianoversion. Und natürlich die Offensichtlichen Songs wie „Kayleigh“ und Co.

Ein besonderes Highlight wird es für deine Fans in Jena geben. Was wird das genau sein?
Fish: Die Akustik Konzerte haben einen sehr intimen Charakter. Sowohl beim Konzert selber, als auch im Anschluss. Ich möchte mit meinen Fans in persönlichen Kontakt treten. Wir werden sicher noch viel Zeit an diesem Abend zusammen verbringen.

Dankeschön für das Gespräch.

Tickets gibt es bei der Touristinformation Jena, bei CTS-Eventim, sowie in allen Pressehäusern der TLZ/OTZ/TA und unter 0180/5055505 oder online unter www.ticketshop-thueringen.de

Text: Florian Berthold: Foto: Fish

8. September 2010 | Interview

Unterschätzte Langeweile

Von Stadtmagazin 07


Die Band Tocotronic ist schon lange genug Teil der deutschen Musikszene, um sich etwas auf ihren Status einbilden zu können. Die Band wird jedoch auch bei neuen Veröffentlichungen nicht belanglos. Sänger Dirk von Lowtzow verriet Stadtmagazin07, wie wichtig dafür das Hinterfragen der eigenen Posi­tion ist und was man sonst noch anzweifeln sollte…

>> Lesen Sie den kompletten Artikel in Ausgabe 20: Oktober 2010.
Ab 1. Oktober kostenlos erhältlich.

Text: Denny Kleindienst; Foto: Michael Petersohn

11. Juni 2010 | Bühne, Interview, Kultur

„Die ganzen Westbundesländer können sich selbst eine Hymne schreiben.“

Von Stadtmagazin 07


Als studierter Puppenspieler ist er während seiner Zeit in Jena vor allem durch die „Falkenhorst“ – bzw „Cinehorst-Show“ zu regionaler Berühmtheit gelangt. Mittlerweile bereist Rainald Grebe das ganze Land, mit einem großen Fundus an bitterbös-komischen Liedern, von denen so manches bereits Kultstatus erlangt hat. Stadtmagazin 07 informierte sich bei ihm über den Stand der Dinge, im Allgemeinen und Besonderen…

>> Lesen Sie den kompletten Artikel in Ausgabe 18: Juli-August 2010.
Ab 1. Juli kostenlos erhältlich.

Text: Matthias Eichardt; Foto: Jim Rakete

20. April 2010 | Interview, Kultur, Musik

Musikalische Reise zurück zu den Wurzeln

Von Stadtmagazin 07


Der Philharmonische Chor Jena wird 40 Jahre alt und feiert das Jubiläum mit einem großen Doppel­konzert am 28. und 29. Mai im Volkshaus…

>> Lesen Sie den kompletten Artikel in Ausgabe 16: Mai 2010.
Ab 1. Mai kostenlos erhältlich.

Text: Sabine Bartmann; Foto: Jürgen Scheere

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18. April 2010 | Interview, Jena

Mit dem Fahrrad auf Streife

Von Stadtmagazin 07


Michael Eckardt ist Polizeiobermeister in Jena. Er ist 42 Jahre alt, seit 20 Jahren bei der Polizei und der Beamte in Jena, der nach eigenen Angaben die meisten Dienststunden auf dem Fahrrad zugebracht hat. Mit Stadtmagazin07 sprach er über Radfahren in Jena, den Dienst auf dem Rad und paradiesische Verfolgungsjagden. …

>> Lesen Sie den kompletten Artikel in Ausgabe 16: Mai 2010.
Ab 1. Mai kostenlos erhältlich.

Text: Denny Kleindienst; Foto: Anna Schroll

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6. März 2010 | Interview, Musik

Heimat ist vor allem aus der Ferne schön

Von Stadtmagazin 07

Kitty Hoff gilt als Geheimtipp in der deutschen Chansonszene. Schon im Alter von drei Jahren übte sie erste Melodien auf der Blockflöte und mit vier spielt sie zum ersten Mal Klavier. Sie fing an Geige zu üben und sang einige Jahre bei ihrem Vater im Kammerchor. Ihr musikalisches Talent zahlte sich aus: Kitty Hoffs neues Album »Zuhause« erschien auf dem legendären Jazzlable »Blue Note Germany«. Können beweist die Chansonette hier nicht nur auf dem Gebiet des Gesangs, auch ihre Songtexte, die sich durch eine ausgeprägte Lyrik auszeichnen, präsentieren sich dem Hörer äußerst gefällig. Momentan ist Kitty Hoff mit ihrer Band Fôret-Noire auf Tour – am 10. April in Jena im Volksbad…

>> Lesen Sie den kompletten Artikel in Ausgabe 15: April 2010.
Ab 1. April erhältlich.

Text: Sabine Bartmann; Foto: Bernd Brundert

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26. Februar 2010 | Interview, Sport

Fußballkultur live und unkonventionell

Von Stadtmagazin 07


Am 16. März gastieren Philipp Köster und Jens Kirschneck vom Fußballmagazin »11 Freunde« mit ihrer Lesereise im F-Haus, um der Fußballkultur zu frönen. Wir sprachen mit Jens Kirschneck über Tabus im Fußball, wer am Ende der Bundesligasaison ganz oben stehen wird und was die Zuschauer der Lesereise erwarten können…

>> Lesen Sie den kompletten Artikel in Ausgabe 14: März 2010.
Ab 1. März erhältlich.

Text: Markus Winkler; Foto: Reinaldo Coddou H.

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