7. August 2015 | Bühne, Freizeit, Heimatkunde

11. Kulturfestival Klosterruine Paulinzella

Von Stadtmagazin 07


Mitte August wird die Klosterruine Paulinzella bereits zum elften Mal ein Kulturspektakel der besonderen Art erleben. In der Zeit vom 14. – 16. August 2015 öffnet das 11. Kulturfestival Klosterruine Paulinzella seine Pforten.

Drei Tage voll kultureller Höhepunkte in der einzigartigen Atmosphäre des alten Gemäuers werden wieder viele Zuschauer in ihren Bann ziehen. Zwischen den riesigen Klostermauern wird eine open-air Bühne aufgebaut, auf der sich Stars der Kabarett- und Musikszene die Klinke in die Hand geben.

 Eröffnet wird das dreitägige Kulturhighlight am Freitagabend von Friend‘n Fellow – jenen beiden Ausnahmemusikern, die bereits 2009 die Klosterruine zum Beben brachten und mit ihrem unverwechselbaren Sound Gänsehaut garantieren. Im Gepäck haben sie ihre neue CD „About April“. Musik, die verzaubert, auffordert und bewegt…
Am Samstag hebt sich dann der imaginäre Vorhang für einen Konzertabend der ganz besonderen Art: Gerhard Schöne hat sich mit dem Saxophonisten Ralf Benschu, bekannt als Bandmitglied von Keimzeit und dem Organisten Jens Goldhardt zusammengetan. Sie vereinigen sehr unterschiedliche Musizierweisen zu einem außergewöhnlichen Konzerterlebnis. Das von ihnen präsentierte Programm „Ich öffne die Tür weit am Abend“ bringt dem Publikum sehr bekannte, neue wie selten gespielte Lieder von Schöne näher, übersetzt eindringlich seine umgearbeiteten Choräle in die Jetztzeit und lässt Platz und Raum für Orgelstücke von Johann Sebastian Bach. Weltliche und geistliche Musik harmonieren voller Kraft und Emotion in einer bis dahin selten erlebten Art und Weise.

Der Sonntagnachmittag bietet ganz viel Spaß für die Familie: Pettersson & Findus, in Szene gesetzt und gespielt vom Theater con Cuore, wird nicht nur die kleinen Kinderherzen höher schlagen lassen. Ein buntes Kinderprogramm mit großer Hüpfburg, Kinderschminken, Pferdekutsche sowie Kaffee und Kuchen von den Bärenfachfreunden sorgt außerdem für gute Laune bei Groß und Klein.

Die Freunde des politischen Kabaretts dürfen sich dann auf das Finale am frühen Sonntagabend freuen. Die Herkuleskeule aus Dresden feiert Kulturfestival-Premiere. Mit ihrem Programm „Heileits – Ein Spaß für alle Jahreszeiten“ strapazieren die drei Wortakrobaten aus Dresden die Lachmuskeln des geneigten Publikums. Wer wissen will, was einen Beerdigungsvertreter, eine Selbstmörderin, ein altes Ehepaar beim Frühstück, einen Organspender und eine hochmoderne Telefonauskunft miteinander verbindet, der sollte sich unbedingt auf den Weg nach Paulinzella machen.

Karten für das Kulturfestival gibt es im Ticket Shop Thüringen (www.ticketshop-thueringen.de), in allen Pressehäusern/Service-Centern und bei den Service-Partnern der TA/OTZ/TLZ sowie unter dem Kartentelefon: 0361-227 5 227 bzw. 036741-57577. 

www.kulturfestival-paulinzella.de

Text: Florian Berthold
Bild: Kulturfestival Paulinzella

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18. Juli 2013 | Freizeit, Heimatkunde

Auf den Spuren einer Flugzeugfabrik. Führung durch die REIMAHG Anlage.

Von Stadtmagazin 07


Führung am ehemaligen Bunker 1 der REIMAHG.

Am kommenden Sonnabend, den 20.07.2013 bietet der Geschichts- und Forschungsverein Walpersberg e.V. Interessierten wieder die Möglichkeit sich bei einer Führung über die Reste des ehemaligen NS-Rüstungswerkes REIMAHG zu informieren. Gestartet wird um 9:00 Uhr im ehemaligen Militärgelände oberhalb der Gemeinde Großeutersdorf.

Im Verlauf der Begehung erfahren die Besucher mehr über die Geschichte der Großbaustelle auf der zwischen April 1944 und April 1945 über 15.000 Arbeiter ein unterirdisches Flugzeugwerk errichten sollten. 1.200 Düsenjäger des Typs Messerschmitt Me 262 sollten monatlich den Berg verlassen. Da es zu technischen Komplikationen im Berg kam, montierte man ab Januar 1945 die Flugzeuge in provisorischen Bunkeranlagen an der Südseite des Berges.


Messerschmitt Me262 im Bunker 0 am Walpersberg.

Vorbei an diesen Resten führen fachkundige Mitglieder des Vereins. Ergänzt werden die Ausführungen durch historisches Bildmaterial. Die Dauer der Führung beträgt ca. 3,5 Stunden bei 7 km Wegstrecke. Im Anschluss ist der Besuch des Dokumentationszentrums Walpersberg in Großeutersdorf möglich. Anmeldung wird empfohlen unter Tel.: 036424 784616 oder im Internet auf www.walpersberg.com

Text: Markus Gleichmann
Fotos: Verein

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17. Mai 2013 | Allgemein, Heimatkunde, Jena, Kultur

Das beste Porträt unserer Stadt

Von Stadtmagazin 07

Das Jena Buch ISBN Nr. 978-3-00-041653-8 Nancy Droese Florian Görmar

Jena mag zwar eine überschaubare Größe aufweisen, ist jedoch eine Stadt, die sich nicht so leicht in eine Schublade stecken lässt. Die beiden Autoren Nancy Droese und Florian Görmar haben sich daran gemacht, dieser Vielseitigkeit gerecht zu werden und das Gesicht der Stadt zwischen zwei Buchdeckeln festzuhalten – mit dem Jena Buch.

Während Jenaer und Jenenser bekanntlich nicht selten ins Schwärmen kommen, wenn sie Außenstehenden von ihrer Stadt erzählen, erschließt sich für den Besucher und Neuankömmling der Charme Jenas nicht unbedingt auf den ersten Blick: Hochhausburgen entlang des Stadtgürtels, ein architektonischer Flickenteppich in der Innenstadt und an jeder zweiten Ecke buddeln sich Bagger durch den Asphalt.

Dabei war Jena schon mehrfach ein Ort, der Geschichte schrieb. Die ursprünglich kleine Weinbauernstadt beherbergte Dichter und Denker wie Goethe, Schiller, Fichte und Hegel, geriet zum Kriegsschauplatz zwischen napoleonischen und preußischen Truppen. Sie gelangte mit optischen Geräten von Carl Zeiss, Ernst Abbe und Otto Schott zu Weltruf, wurde mit modernen Pädagogen, Architekten und Verlegern zur Kulturstadt und sollte schließlich, nach verheerender Zerstörung im 2. Weltkrieg, zum sozialistischen Vorzeigemodell ausgebaut werden.

Von dieser Geschichte, aber vor allem von den Geschichten hinter den Gebäuden, Denkmälern und Plätzen erzählt das Jena Buch. Es hilft, eine Stadt zu entdecken, die ganz offensichtlich in keine Schublade passt.

Eine Rundum-Betrachtung Jenas
Dabei bietet das Buch erst einmal eine Grundlage fürs Erkunden: gibt praktische Informationen vom Apothekendienst bis zum Zeitungsangebot, verschafft Tipps zu Kultur, Übernachten und Einkaufen, um dann zur Natur und den Möglichkeiten, sich in dieser zu betätigen, zu kommen. Natürlich wird auch der örtliche Fußballclub mit einer Doppelseite gebührend gewürdigt.

Jenas historische Spuren füllen dann den zweiten Teil des Reiseführers. Und diese führen tatsächlich durch die Geschichte: wie beispielsweise zum Karzer des Collegium Jense – der Einblicke in das Studentenleben zu Beginn des 19. Jahrhunderts gibt, das Accouchierhaus – welches von Goethes Rolle in einem Prozess um eine Kindsmörderin erzählt oder das Planetarium – von dem man erfährt, dass es beinahe nicht entstanden wäre.


Neben zahlreichen Anekdoten bereichern schließlich noch historische und aktuelle Bilder sowie ein ausklappbarer Stadtplan das Jena Buch.

Erhältlich ist das Jena Buch
im deutschen Buchhandel
per Mail beim Stadtmagazin07 info@stadtmagazin07.de
oder bei Amazon.

Das Jena Buch
Nancy Droese / Florian Görmar
Florian Görmar Verlag, 238 Seiten (Paperback), 17,95 EUR
ISBN Nr. 978-3-00-041653-8
www.jenabuch.de

Text: Florian Berthold
Bilder: Stadtmagazin07

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7. Juni 2011 | Allgemein, Freizeit, Heimatkunde

Unter und über Tage

Von Stadtmagazin 07


Eine historische Führung am Walpersberg bei Kahla.

Am kommenden Sonnabend, den 11. Juni bietet der Geschichts- und Forschungsverein Walpersberg e.V. ab 9:00 Uhr eine Führung durch die Außenanlagen des ehemaligen Rüstungswerkes „REIMAHG“ bei Großeutersdorf an. Startpunkt der Führungen ist das Vereinsgelände oberhalb der Gemeinde Großeutersdorf. Der Abschluss der Führung ist nach ca. 7 km Wegstrecke gegen 13:30 Uhr ebenfalls im ehemaligen Militärgelände. Das Dokumentationszentrum ist in der Führung inbegriffen, steht zwischen 13 – 15 Uhr jedoch auch nicht Führungsteilnehmern offen. Für Mittagsversorgung ist gesorgt und festes Schuhwerk wird empfohlen.

Das seit 2007 in Vereinsbesitzt befindliche Gelände ist ein Relikt der militärischen Nutzungszeit des Walpersberges oberhalb von Großeutersdorf bei Kahla. Von April 1944 bis April 1945 wurde unter dem Firmennamen „REIMAHG“ ein unterirdisches Rüstungswerk aus dem Boden gestampft. Neben der Erweiterung des schon seit Ende des 19 Jh. ausgebauten Sandabbausystems der Porzellanwerke Kahla, wurden weitere Stollen angelegt, um die ab 1943 stark unter Bombenangriffen leidende Flugzeugfertigung durch den Bau der sog. Wunderwaffe Messerschmitt Me 262 zu stärken. Trotz der geringen Zeit wurden bis zum Einmarsch der Amerikaner in provisorischen Bunkern außerhalb des noch in Bau befindlichen Stollensystems 20 bis 30 Flugzeuge fertiggestellt. Das Produktionsziel von 1200 Stück im Monat wurde jedoch verfehlt. Die Bauarbeiten für dieses gigantische Vorhaben mussten ausländische Zwangsarbeiter, deutsche Arbeitskräfte und Hitlerjungen durchführen. Die Bedingungen für die aus vielen Ländern Europas deportierten Menschen waren schlecht. Die Unterbringung, die Arbeitszeiten- und Bedingungen sowie die schlechte Versorgung führten zu mindestens 1000 Toten innerhalb eines Jahres.

Nach der Befreiung durch die Amerikaner, der Besatzung der Sowjets und der Sprengung eines großen Teils der Anlagen und Infrastruktur zog, nach einer Zeit der zivilen Nutzung als Gemüselager und Bohrkernarchiv, 1974 wieder ein militärischer Nutzer in die Anlage ein. 29.000 m² wurden für das Komplexlager 22 der NVA ausgebaut, die bis 1990 Waffen und Munition im Stollensystem lagerte. 1997 wurde das Gelände von der Bundeswehr verlassen und lag bis 2007 brach.

Die Anmeldung kann über die Webseite des Vereins www.reimahg.de, per E-Mail an buero@reimahg.de, im Dokumentationszentrum Walpersberg – REIMAHG (Dorfstraße 7, 07768 Großeutersdorf) oder per Telefon unter 036424 / 784616 erfolgen.

Autor: Florian Berthold
Foto: Geschichts- und Forschungsverein Walpersberg e.V.

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7. Januar 2011 | Heimatkunde, Jena

Jenaer Sportgeschichte auf Hannovers Straßen

Von Maxi Gade

Hannover benennt zwei Straßen nach ehemaligen Jenaer Sportlern

Der Rat der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover hat im Herbst 2010 einstimmig beschlossen, zwei Straßen an der Fußball-Arena nach Robert Enke und Luise-Finke zu benennen.

Soweit, so gut. Was hat dieser Umstand nun mit Jena zu tun?

Um dies herauszufinden, lohnt ein Blick in die Biografien der zu ehrenden Sportler.

Der in Jena geborene Robert Enke entstammte einer sportbegeisterten Familie und spielte nach dem Sportabitur bis 1985 beim BSG Jenapharm und bis 1996 beim FC Carl Zeiss Jena. Anschließend folgte der Aufstieg in die Nationalmannschaft nach Vereinszugehörigkeit im Benefica Lissabon, FC Barcelona und Hannover 96 sowie einigen Leihspielen. Erfolgreiche Einsätze als Torwart und konstant gute Leistungen brachten ihn nach der EM 2008 in die Position des Anwärters auf den Stammtorwart der Nationalmannschaft in Nachfolge Jens Lehmanns. Einige Spielausfälle in dem folgenden Jahr wurden mit bakteriellen Infekten begründet, mögen aber ein Anzeichen  für die problematische Situation gewesen sein, in der Enke sich befand.

Seit 2003 wurde Enkes Depression psychiatrisch behandelt, immer wieder  erschwerte ihm diese vernichtende Erkrankung Beruf und Alltag. In seiner Funktion als Torwart konnte Enke nicht  im unbedingten Maße tätig sein. Der Gründe und Spekulationen für seinen erschütternden Tod gibt es viele. Robert Enke nahm sich am 10.November 2009 durch Schienensuizid das Leben.

Indirekt, so scheint es, lenkt er damit den Blick auf die besondere Lebenssituation eines Profifußballers, der Hochleistungssport und die Erkrankung an einer affektiven Störungen übereinbringen muss.

Seine herausragenden Leistungen im deutschen Fußballsport der Nationalmannschaft und Bundesliga bleiben in Erinnerung, auch durch ein „namhaftes Denkmal“ wie das anstehende in Hannover.

Luise Finke, die vor ihrer Heirat Luise Lockemann hieß, war eine der bekanntesten und erfolgreichsten Leichtathletinnen des Vereins für Bewegungsspiele (VfB) Jena.Der Universitätssportverein Jena (USV), der sich zumindest genealogisch in der Nachfolge des VfB sieht, hat durch sporthistorische Forschungen einige Glanzleistungen der Sportlerin ausfindig machen können und erwartet auch in Zukunft noch weitere Fundstücke.

An der Ehrentafel der „Hall of Fame“ auf www.usvjena.de lassen sich ihre wertvollsten Siege bei der Studentenweltmeisterschaft 1939 ablesen: Im Hochsprung schaffte sie damals mit 1,50m und im Weitsprung mit 5,21m den ersten Platz.

Der sportpolitische Wert dieser Medaillen wurde etwas geschmälert, da zu den Studentenweltmeisterschaften 1939, die in Wien stattfanden, viele demokratische Länder, darunter Frankreich und Großbritannien, nicht starteten. Sie sprachen sich damit indirekt gegen die Annexionspolitik Deutschlands aus.

Ein Jahr später, 1940, gehörte Finke zum deutschen Olympiakader. Der II. Weltkrieg verhinderte allerdings die Durchführung der in London geplanten Spiele. Bis zum Mai 1945 war Finke als Assistentin der Uni Jena tätig. Nach eigenen Aussagen hatte sie durch den sportlich-privaten Kontakt mit amerikanischen Besatzungssoldaten und Offizieren die Möglichkeit, vor Einzug der Rote Armee 1945 in die Westsektoren zu fliehen. Erst in Göttingen und dann Hannover war sie im Hochschulsport tätig und machte sich bis zu ihrem Tode besonders um die Entwicklung des Orientierungslaufs in der BRD verdient. Dies war der Hauptgrund, weswegen in Hannover eine Straße nach ihr benannt wurde.

In den letzten Jahren ihres Lebens startete Luise Finke bei Altersklassen-Weltmeisterschaften im Orientierungslauf. 77-jährig holte sie sogar einen Weltmeistertitel. Mit 84 wurde sie Vizeweltmeisterin.

Mögen beide Sportler für ihre herausragenden sportlichen Leistungen in Erinnerung behalten werden. Der VfB bzw. USV Jena zumindest zeigt sich stolz, „Schirmverein“ beeindruckender Sportgeschichte geworden zu sein.


Bildunterschrift: Luise Lockemann bei einem Wettkampf 1943 im heutigen Jenaer Universitätssportzentrum beim Hochsprung.

Autor: Maxi Gade
Foto: USV-Fotoarchiv

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11. Oktober 2010 | Heimatkunde

»Die Königin des Saaletals«

Von Stadtmagazin 07


Die Leuchtenburg bei Kahla kann eine mittlerweile beinahe 800-jährige Geschichte vorweisen. Natürlich liegt es auf der Hand, dass der ursprüngliche Schlossherr heute nicht mehr auf der Burg residiert. Über die Jahrhunderte wechselten jedoch nicht nur die Bewohner, auch der Zweck der Leuchtenburg unterlag vielfachen Veränderungen. Lesen Sie im Folgenden eine Nutzungsgeschichte der hoch auf dem Berge thronenden Festung…

>> Lesen Sie den kompletten Artikel in Ausgabe 21: November 2010.
Ab 1. November kostenlos erhältlich.

Text: Denny Kleindienst; Bild: Wikipedia

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5. August 2010 | Ausstellung, Heimatkunde, Jena

Tag des offenen Denkmals 2010

Von Stadtmagazin 07


Unter dem Motto »Kultur in Bewegung« bietet der Denkmaltag am 12. September 2010 an über 20 Orten in Jena Geschichte zum Anfassen…

>> Lesen Sie den kompletten Artikel in Ausgabe 19: September 2010.
Ab 1. September kostenlos erhältlich.

Text: Matthias Eichardt; Foto: Andreas Klossek

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28. Mai 2010 | Allgemein, Heimatkunde

Das Ende von Schotto Ott – Das Foto und der Film.

Von Stadtmagazin 07


Vor einem Jahr, am 11. Juni 2009 trafen sich rund 500 junge Menschen an einem Ort der den meisten als Caleidospheres in Erinnerung bleiben wird. Sie kamen um gemeinsam auf einem Foto festgehalten zu werden, als Zeichen und Dokument einer vorübergegangenen Zeit. Der Film zeigt die kleinen Momente dieser Aufnahme. Er erzählt die Geschichte der Uhrzeiger am Ende des Bahnsteiges und berichtet von dem letzten Walzer, der dort gerollt wurde.

Die Premiere wird am 11. Juni 2010 um 23 Uhr im Planetarium Jena aufgeführt. Des weiteren wird der Film in der Nacht vom 11. zum 12. Juni 2010 stündlich im kleinen Glashaus im Jenaer Paradies gezeigt. Der Eintritt beträgt jeweils an beiden Orten 5 Euro. Es gibt keinen Vorverkauf. Den musikalischen Rahmen im Glashaus ziehen DISKLO.

Text: Florian Görmar; Grafik: toci

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6. Mai 2010 | Allgemein, Freizeit, Heimatkunde, Kinder

Über Stock und Stein

Von Stadtmagazin 07

Für den ersten Jenaer Familienwandertag rund um den Forst am 08.05.2010 gibt’s noch Startnummern bei der Sparkasse Jena-Saale-Holzland.

Das Jenaer Bündnis für Familie veranstaltet am kommenden Samstag als Umfeldveranstaltung zum bundesweiten Aktionstag der Bündnisse am „Internationalen Tag der Familie“ den 1. Jenaer Familienwandertag entlang des „Waldpfad Schlauer UX“ vom Bismarckturm bis zum Otto-Schott-Platz.

Im Vorfeld wurden an Familien und Unternehmen Startnummern für 1€ verkauft. Der Erlös unterstützt die Arbeit des Förderkreises Familienfreundliches Jena. Jede Startnummer hat eine Gewinnchance in der großen Tombola. Hauptpreis ist ein Wochenende für eine Familie im Ringberghotel in Suhl, weiterhin winken viele andere tolle Preise wie ein Fernglas von Zeiss, ein Schülermikroskop von Schott, ein Rundflug in Schöngleina, Gutscheine für das GalaxSea und JenaKultur-Veranstaltungen und vieles mehr.

Am 07.05.10 werden zwischen 11 und 14 Uhr noch restliche Startnummern bei der Sparkasse Jena-Saale-Holzland am Holzmarkt verkauft.

Alle Wanderfreudigen sind herzlich eingeladen mit zur Familienwanderung zu kommen. Der Startpunkt Bismarckturm ist sowohl über einen Buszubringer des Jenaer Nahverkehrs vom Volksbad aus (9 Uhr) als auch gut zu Fuß von der Katharinenstraße bzw. vom oberen Magdelstieg aus zu erreichen.

Als Schirmherren für die Veranstaltung konnte Hartwig Gauder – ehemaliger Weltklassegeher und Buchautor – gewinnen. Gemeinsam mit Jenas Oberbürgermeister Dr. Albrecht Schröter wird er um 10 Uhr am Bismarckturm den Startschuss geben. Die Wanderung führt dann über 18 Stationen zum Thema Tiere und Wald entlang des Wanderpfades „Schlauer UX“. Für die erfolgreiche Teilnahme am dazugehörigen Waldquiz erhalten die Kinder ein Malbuch, gestaltet von der ÜAG.

Nach vollendeter Wanderung findet ab ca. 12 Uhr auf dem Schottplatz ein Familienfest für Alt und Jung mit Lagerfeuer, Waldführungen, Basteleien zum Thema Natur und vielem mehr statt. Natürlich wird es auch ein vielfältiges Versorgungsangebot sowohl an beiden an diesem Tag geöffneten Türmen (Bismarckturm und Forstturm), im Forsthaus sowie auf dem Schottplatz selbst geben. Zum Abschluss des Festes findet um 16 Uhr die große Tombolaverlosung statt.

Text: Florian Görmar; Bild: Jenaer Bündnis für Familie

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5. Mai 2010 | Allgemein, Heimatkunde

Jena – gallisches Dorf der Hufeisennasen

Von Stadtmagazin 07

Wussten Sie schon? In Jena und Umgebung lebt eine der seltensten Fledermausarten des ganzen Landes. Wie alle ihre Artgenossen schläft sie den größten Teil des Tages, in der Dämmerung sieht man sie jedoch gelegentlich umherhuschen – mit einem Hufeisen auf der Nase…

>> Lesen Sie den kompletten Artikel in Ausgabe 17: Juni 2010.
Ab 1. Mai kostenlos erhältlich.

Text: Michael Franz; Foto: Dietmar Nill

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14. April 2010 | Heimatkunde, Jena

65 Jahre Kriegsende in Thüringen

Von Stadtmagazin 07


Mit einem abwechslungsreichen Programm gedenkt die Gemeinde Langenorla am 8. Mai 2010 der Beendigung des 2. Weltkrieges durch den Einmarsch der US-Ameri­kaner in der Saaleregion im April 1945…

>> Lesen Sie den kompletten Artikel in Ausgabe 16: Mai 2010.
Ab 1. Mai kostenlos erhältlich.

Text: Florian Görmar; Foto: Patrick Brion

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14. April 2010 | Heimatkunde, Jena, Kinder

Ein Kloß zum Liebhaben

Von Stadtmagazin 07

Seit ›Urzeiten‹ gibt es den Thüringer Kartoffelkloß zum genüsslichen Verzehr – und seit kurzem nun auch zum Knuddeln: Gestatten, der Kuschelkloß…

>> Lesen Sie den kompletten Artikel in Ausgabe 16: Mai 2010.
Ab 1. Mai kostenlos erhältlich.

Text: Christiane Knebel; Foto: www.kuschelkloss.de

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9. April 2010 | Ausstellung, Freizeit, Heimatkunde, Jena

Tag der offenen Tür im Jagdbergtunnel

Von Stadtmagazin 07

An 364 Tagen im Jahr eine Großbaustelle, die kein Unbefugter betreten darf – an einem Tag jedoch für die Öffentlichkeit freigegeben: Am 9. Mai lädt die Tunnelbaugesellschaft wieder zur Besichtigung ein…

>> Lesen Sie den kompletten Artikel in Ausgabe 16: Mai 2010.
Ab 1. Mai kostenlos erhältlich.

Text: Matthias Eichardt; Foto: Archiv Agentur k hoch 4

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