7. Juni 2011 | Allgemein, Freizeit, Heimatkunde

Unter und über Tage

Von Stadtmagazin 07


Eine historische Führung am Walpersberg bei Kahla.

Am kommenden Sonnabend, den 11. Juni bietet der Geschichts- und Forschungsverein Walpersberg e.V. ab 9:00 Uhr eine Führung durch die Außenanlagen des ehemaligen Rüstungswerkes „REIMAHG“ bei Großeutersdorf an. Startpunkt der Führungen ist das Vereinsgelände oberhalb der Gemeinde Großeutersdorf. Der Abschluss der Führung ist nach ca. 7 km Wegstrecke gegen 13:30 Uhr ebenfalls im ehemaligen Militärgelände. Das Dokumentationszentrum ist in der Führung inbegriffen, steht zwischen 13 – 15 Uhr jedoch auch nicht Führungsteilnehmern offen. Für Mittagsversorgung ist gesorgt und festes Schuhwerk wird empfohlen.

Das seit 2007 in Vereinsbesitzt befindliche Gelände ist ein Relikt der militärischen Nutzungszeit des Walpersberges oberhalb von Großeutersdorf bei Kahla. Von April 1944 bis April 1945 wurde unter dem Firmennamen „REIMAHG“ ein unterirdisches Rüstungswerk aus dem Boden gestampft. Neben der Erweiterung des schon seit Ende des 19 Jh. ausgebauten Sandabbausystems der Porzellanwerke Kahla, wurden weitere Stollen angelegt, um die ab 1943 stark unter Bombenangriffen leidende Flugzeugfertigung durch den Bau der sog. Wunderwaffe Messerschmitt Me 262 zu stärken. Trotz der geringen Zeit wurden bis zum Einmarsch der Amerikaner in provisorischen Bunkern außerhalb des noch in Bau befindlichen Stollensystems 20 bis 30 Flugzeuge fertiggestellt. Das Produktionsziel von 1200 Stück im Monat wurde jedoch verfehlt. Die Bauarbeiten für dieses gigantische Vorhaben mussten ausländische Zwangsarbeiter, deutsche Arbeitskräfte und Hitlerjungen durchführen. Die Bedingungen für die aus vielen Ländern Europas deportierten Menschen waren schlecht. Die Unterbringung, die Arbeitszeiten- und Bedingungen sowie die schlechte Versorgung führten zu mindestens 1000 Toten innerhalb eines Jahres.

Nach der Befreiung durch die Amerikaner, der Besatzung der Sowjets und der Sprengung eines großen Teils der Anlagen und Infrastruktur zog, nach einer Zeit der zivilen Nutzung als Gemüselager und Bohrkernarchiv, 1974 wieder ein militärischer Nutzer in die Anlage ein. 29.000 m² wurden für das Komplexlager 22 der NVA ausgebaut, die bis 1990 Waffen und Munition im Stollensystem lagerte. 1997 wurde das Gelände von der Bundeswehr verlassen und lag bis 2007 brach.

Die Anmeldung kann über die Webseite des Vereins www.reimahg.de, per E-Mail an buero@reimahg.de, im Dokumentationszentrum Walpersberg – REIMAHG (Dorfstraße 7, 07768 Großeutersdorf) oder per Telefon unter 036424 / 784616 erfolgen.

Autor: Florian Berthold
Foto: Geschichts- und Forschungsverein Walpersberg e.V.

7. Januar 2011 | Heimatkunde, Jena

Jenaer Sportgeschichte auf Hannovers Straßen

Von Maxi Gade

Hannover benennt zwei Straßen nach ehemaligen Jenaer Sportlern

Der Rat der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover hat im Herbst 2010 einstimmig beschlossen, zwei Straßen an der Fußball-Arena nach Robert Enke und Luise-Finke zu benennen.

Soweit, so gut. Was hat dieser Umstand nun mit Jena zu tun?

Um dies herauszufinden, lohnt ein Blick in die Biografien der zu ehrenden Sportler.

Der in Jena geborene Robert Enke entstammte einer sportbegeisterten Familie und spielte nach dem Sportabitur bis 1985 beim BSG Jenapharm und bis 1996 beim FC Carl Zeiss Jena. Anschließend folgte der Aufstieg in die Nationalmannschaft nach Vereinszugehörigkeit im Benefica Lissabon, FC Barcelona und Hannover 96 sowie einigen Leihspielen. Erfolgreiche Einsätze als Torwart und konstant gute Leistungen brachten ihn nach der EM 2008 in die Position des Anwärters auf den Stammtorwart der Nationalmannschaft in Nachfolge Jens Lehmanns. Einige Spielausfälle in dem folgenden Jahr wurden mit bakteriellen Infekten begründet, mögen aber ein Anzeichen  für die problematische Situation gewesen sein, in der Enke sich befand.

Seit 2003 wurde Enkes Depression psychiatrisch behandelt, immer wieder  erschwerte ihm diese vernichtende Erkrankung Beruf und Alltag. In seiner Funktion als Torwart konnte Enke nicht  im unbedingten Maße tätig sein. Der Gründe und Spekulationen für seinen erschütternden Tod gibt es viele. Robert Enke nahm sich am 10.November 2009 durch Schienensuizid das Leben.

Indirekt, so scheint es, lenkt er damit den Blick auf die besondere Lebenssituation eines Profifußballers, der Hochleistungssport und die Erkrankung an einer affektiven Störungen übereinbringen muss.

Seine herausragenden Leistungen im deutschen Fußballsport der Nationalmannschaft und Bundesliga bleiben in Erinnerung, auch durch ein „namhaftes Denkmal“ wie das anstehende in Hannover.

Luise Finke, die vor ihrer Heirat Luise Lockemann hieß, war eine der bekanntesten und erfolgreichsten Leichtathletinnen des Vereins für Bewegungsspiele (VfB) Jena.Der Universitätssportverein Jena (USV), der sich zumindest genealogisch in der Nachfolge des VfB sieht, hat durch sporthistorische Forschungen einige Glanzleistungen der Sportlerin ausfindig machen können und erwartet auch in Zukunft noch weitere Fundstücke.

An der Ehrentafel der „Hall of Fame“ auf www.usvjena.de lassen sich ihre wertvollsten Siege bei der Studentenweltmeisterschaft 1939 ablesen: Im Hochsprung schaffte sie damals mit 1,50m und im Weitsprung mit 5,21m den ersten Platz.

Der sportpolitische Wert dieser Medaillen wurde etwas geschmälert, da zu den Studentenweltmeisterschaften 1939, die in Wien stattfanden, viele demokratische Länder, darunter Frankreich und Großbritannien, nicht starteten. Sie sprachen sich damit indirekt gegen die Annexionspolitik Deutschlands aus.

Ein Jahr später, 1940, gehörte Finke zum deutschen Olympiakader. Der II. Weltkrieg verhinderte allerdings die Durchführung der in London geplanten Spiele. Bis zum Mai 1945 war Finke als Assistentin der Uni Jena tätig. Nach eigenen Aussagen hatte sie durch den sportlich-privaten Kontakt mit amerikanischen Besatzungssoldaten und Offizieren die Möglichkeit, vor Einzug der Rote Armee 1945 in die Westsektoren zu fliehen. Erst in Göttingen und dann Hannover war sie im Hochschulsport tätig und machte sich bis zu ihrem Tode besonders um die Entwicklung des Orientierungslaufs in der BRD verdient. Dies war der Hauptgrund, weswegen in Hannover eine Straße nach ihr benannt wurde.

In den letzten Jahren ihres Lebens startete Luise Finke bei Altersklassen-Weltmeisterschaften im Orientierungslauf. 77-jährig holte sie sogar einen Weltmeistertitel. Mit 84 wurde sie Vizeweltmeisterin.

Mögen beide Sportler für ihre herausragenden sportlichen Leistungen in Erinnerung behalten werden. Der VfB bzw. USV Jena zumindest zeigt sich stolz, „Schirmverein“ beeindruckender Sportgeschichte geworden zu sein.


Bildunterschrift: Luise Lockemann bei einem Wettkampf 1943 im heutigen Jenaer Universitätssportzentrum beim Hochsprung.

Autor: Maxi Gade
Foto: USV-Fotoarchiv

11. Oktober 2010 | Heimatkunde

»Die Königin des Saaletals«

Von Stadtmagazin 07


Die Leuchtenburg bei Kahla kann eine mittlerweile beinahe 800-jährige Geschichte vorweisen. Natürlich liegt es auf der Hand, dass der ursprüngliche Schlossherr heute nicht mehr auf der Burg residiert. Über die Jahrhunderte wechselten jedoch nicht nur die Bewohner, auch der Zweck der Leuchtenburg unterlag vielfachen Veränderungen. Lesen Sie im Folgenden eine Nutzungsgeschichte der hoch auf dem Berge thronenden Festung…

>> Lesen Sie den kompletten Artikel in Ausgabe 21: November 2010.
Ab 1. November kostenlos erhältlich.

Text: Denny Kleindienst; Bild: Wikipedia

5. August 2010 | Ausstellung, Heimatkunde, Jena

Tag des offenen Denkmals 2010

Von Stadtmagazin 07


Unter dem Motto »Kultur in Bewegung« bietet der Denkmaltag am 12. September 2010 an über 20 Orten in Jena Geschichte zum Anfassen…

>> Lesen Sie den kompletten Artikel in Ausgabe 19: September 2010.
Ab 1. September kostenlos erhältlich.

Text: Matthias Eichardt; Foto: Andreas Klossek

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28. Mai 2010 | Allgemein, Heimatkunde

Das Ende von Schotto Ott – Das Foto und der Film.

Von Stadtmagazin 07


Vor einem Jahr, am 11. Juni 2009 trafen sich rund 500 junge Menschen an einem Ort der den meisten als Caleidospheres in Erinnerung bleiben wird. Sie kamen um gemeinsam auf einem Foto festgehalten zu werden, als Zeichen und Dokument einer vorübergegangenen Zeit. Der Film zeigt die kleinen Momente dieser Aufnahme. Er erzählt die Geschichte der Uhrzeiger am Ende des Bahnsteiges und berichtet von dem letzten Walzer, der dort gerollt wurde.

Die Premiere wird am 11. Juni 2010 um 23 Uhr im Planetarium Jena aufgeführt. Des weiteren wird der Film in der Nacht vom 11. zum 12. Juni 2010 stündlich im kleinen Glashaus im Jenaer Paradies gezeigt. Der Eintritt beträgt jeweils an beiden Orten 5 Euro. Es gibt keinen Vorverkauf. Den musikalischen Rahmen im Glashaus ziehen DISKLO.

Text: Florian Görmar; Grafik: toci

6. Mai 2010 | Allgemein, Freizeit, Heimatkunde, Kinder

Über Stock und Stein

Von Stadtmagazin 07

Für den ersten Jenaer Familienwandertag rund um den Forst am 08.05.2010 gibt’s noch Startnummern bei der Sparkasse Jena-Saale-Holzland.

Das Jenaer Bündnis für Familie veranstaltet am kommenden Samstag als Umfeldveranstaltung zum bundesweiten Aktionstag der Bündnisse am „Internationalen Tag der Familie“ den 1. Jenaer Familienwandertag entlang des „Waldpfad Schlauer UX“ vom Bismarckturm bis zum Otto-Schott-Platz.

Im Vorfeld wurden an Familien und Unternehmen Startnummern für 1€ verkauft. Der Erlös unterstützt die Arbeit des Förderkreises Familienfreundliches Jena. Jede Startnummer hat eine Gewinnchance in der großen Tombola. Hauptpreis ist ein Wochenende für eine Familie im Ringberghotel in Suhl, weiterhin winken viele andere tolle Preise wie ein Fernglas von Zeiss, ein Schülermikroskop von Schott, ein Rundflug in Schöngleina, Gutscheine für das GalaxSea und JenaKultur-Veranstaltungen und vieles mehr.

Am 07.05.10 werden zwischen 11 und 14 Uhr noch restliche Startnummern bei der Sparkasse Jena-Saale-Holzland am Holzmarkt verkauft.

Alle Wanderfreudigen sind herzlich eingeladen mit zur Familienwanderung zu kommen. Der Startpunkt Bismarckturm ist sowohl über einen Buszubringer des Jenaer Nahverkehrs vom Volksbad aus (9 Uhr) als auch gut zu Fuß von der Katharinenstraße bzw. vom oberen Magdelstieg aus zu erreichen.

Als Schirmherren für die Veranstaltung konnte Hartwig Gauder – ehemaliger Weltklassegeher und Buchautor – gewinnen. Gemeinsam mit Jenas Oberbürgermeister Dr. Albrecht Schröter wird er um 10 Uhr am Bismarckturm den Startschuss geben. Die Wanderung führt dann über 18 Stationen zum Thema Tiere und Wald entlang des Wanderpfades „Schlauer UX“. Für die erfolgreiche Teilnahme am dazugehörigen Waldquiz erhalten die Kinder ein Malbuch, gestaltet von der ÜAG.

Nach vollendeter Wanderung findet ab ca. 12 Uhr auf dem Schottplatz ein Familienfest für Alt und Jung mit Lagerfeuer, Waldführungen, Basteleien zum Thema Natur und vielem mehr statt. Natürlich wird es auch ein vielfältiges Versorgungsangebot sowohl an beiden an diesem Tag geöffneten Türmen (Bismarckturm und Forstturm), im Forsthaus sowie auf dem Schottplatz selbst geben. Zum Abschluss des Festes findet um 16 Uhr die große Tombolaverlosung statt.

Text: Florian Görmar; Bild: Jenaer Bündnis für Familie

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5. Mai 2010 | Allgemein, Heimatkunde

Jena – gallisches Dorf der Hufeisennasen

Von Stadtmagazin 07

Wussten Sie schon? In Jena und Umgebung lebt eine der seltensten Fledermausarten des ganzen Landes. Wie alle ihre Artgenossen schläft sie den größten Teil des Tages, in der Dämmerung sieht man sie jedoch gelegentlich umherhuschen – mit einem Hufeisen auf der Nase…

>> Lesen Sie den kompletten Artikel in Ausgabe 17: Juni 2010.
Ab 1. Mai kostenlos erhältlich.

Text: Michael Franz; Foto: Dietmar Nill

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14. April 2010 | Heimatkunde, Jena

65 Jahre Kriegsende in Thüringen

Von Stadtmagazin 07


Mit einem abwechslungsreichen Programm gedenkt die Gemeinde Langenorla am 8. Mai 2010 der Beendigung des 2. Weltkrieges durch den Einmarsch der US-Ameri­kaner in der Saaleregion im April 1945…

>> Lesen Sie den kompletten Artikel in Ausgabe 16: Mai 2010.
Ab 1. Mai kostenlos erhältlich.

Text: Florian Görmar; Foto: Patrick Brion

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14. April 2010 | Heimatkunde, Jena, Kinder

Ein Kloß zum Liebhaben

Von Stadtmagazin 07

Seit ›Urzeiten‹ gibt es den Thüringer Kartoffelkloß zum genüsslichen Verzehr – und seit kurzem nun auch zum Knuddeln: Gestatten, der Kuschelkloß…

>> Lesen Sie den kompletten Artikel in Ausgabe 16: Mai 2010.
Ab 1. Mai kostenlos erhältlich.

Text: Christiane Knebel; Foto: www.kuschelkloss.de

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9. April 2010 | Ausstellung, Freizeit, Heimatkunde, Jena

Tag der offenen Tür im Jagdbergtunnel

Von Stadtmagazin 07

An 364 Tagen im Jahr eine Großbaustelle, die kein Unbefugter betreten darf – an einem Tag jedoch für die Öffentlichkeit freigegeben: Am 9. Mai lädt die Tunnelbaugesellschaft wieder zur Besichtigung ein…

>> Lesen Sie den kompletten Artikel in Ausgabe 16: Mai 2010.
Ab 1. Mai kostenlos erhältlich.

Text: Matthias Eichardt; Foto: Archiv Agentur k hoch 4

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22. März 2010 | Heimatkunde

Als Jena modern werden sollte, Teil 2

Von Stadtmagazin 07

Ein Frühlingsmorgen im Jahre 1980: Gemeinsam mit ihren zwei Kindern verlässt Frau W. ihre Wohnung in der Werner-Seelenbinder-Straße. Wie immer recht spät dran, verabschiedet sie die Geschwister hastig an der Schule, eilt zur Karl-Marx-Allee und erreicht die Plattform der Bahnstation gerade in dem Moment, als die aus Lobeda-Ost kommende Einschienenbahn einfährt. Gemeinsam mit zahlreichen anderen Werktätigen aus dem Viertel besteigt sie die Bahn und gleitet auf der Hochtrasse quer durch Jena ihrem Schichtbeginn im Zeiss-Kombinat entgegen…

>> Lesen Sie den kompletten Artikel in Ausgabe 15: April 2010.
Ab 1. April erhältlich.

Text: Matthias Eichardt, Konrad Spath

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22. März 2010 | Ausstellung, Heimatkunde

Das Flugzeugwerk REIMAHG bei Kahla

Von Stadtmagazin 07

1944 starteten die Nationalsozialisten im deutschen Reich, speziell im Raum Thüringen, ein Rüstungsprogramm, dass die Fertigung von kriegswichtigen Industriezweigen nach Untertage verlagern sollte. Am Walpersberg in der Nähe von Kahla wurde hierfür von über 10.000 Zwangsarbeitern das Flugzeugwerk »REIMAHG« in den Berg getrieben, in dem unter anderem die von Hitler gepriesene Wunderwaffe Messerschmitt ›Me 262‹ – der erste militärische Düsen­jäger – in Großproduktion gefertigt werden sollte, um den Krieg noch einmal zu einer Wendung zu führen…

>> Lesen Sie den kompletten Artikel in Ausgabe 15: April 2010.
Ab 1. April erhältlich.

Text: Markus Gleichmann; Foto: Geschichts- und Forschungsverein Walpersberg e.V.

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26. Februar 2010 | Heimatkunde

Als Jena modern werden sollte, Teil 1

Von Stadtmagazin 07


Als der Staatsratsvorsitzende der DDR, Walter Ulbricht, in den sechziger Jahren zu seiner legendären wirtschaftlichen Aufholjagd gegenüber dem Westen ansetzte, um zu ›überholen ohne einzuholen‹, geriet das damals noch kleinstädtische Jena mit Zeiss und Schott als auserwählten ›Lokomotiven der Entwicklung‹ in den Fokus hehrer Umbaupläne. Jena sollte eine sozialistische Musterstadt werden mit allem, was dazu gehört: Innerhalb von wenigen Jahren sollte eine ›moderne‹ Großstadt entstehen, in der täglich mehrere Tausend Genossen und Genossinnen von ihren am Stadtrand gelegenen Neubausiedlungen in die zentral gelegenen Werke fuhren, dort ihr Planziel erfüllten und zum Feierabend wieder in ihre Wohnblöcke zurückkehrten. Und womit? Mit einer Einschienenbahn. Stadtmagazin 07 rekonstruiert die Geschichte einer höchst modernen Transportvision…

>> Lesen Sie den kompletten Artikel in Ausgabe 14: März 2010.
Ab 1. März erhältlich.

Text: Matthias Eichardt, Konrad Spath; Foto: JNVG

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