28. April 2019 | Allgemein

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25. Februar 2019 | Allgemein

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29. Januar 2019 | Allgemein

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30. Dezember 2018 | Allgemein

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27. November 2018 | Allgemein

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7. November 2018 | Allgemein

“Baumeister” Rosenthal

Von Stadtmagazin 07

“Baumeister” Rosenthal

Der vergessene Ehrenbürger: Der Jenaer Autor und Kulturhistoriker Dietmar Ebert legt ein Charakterbild des jüdischen Juristen und Sozialpolitikers Eduard Rosenthal vor.

Wenn heute von Jenas Aufbruch in die Moderne die Rede ist, fallen oft die Namen Abbe, Schott und Zeiss. Fest verankert im Erinnerungskanon der Stadt, ist an Dokumenten zum “Dreigestirn” kein Mangel. Der Name Eduard Rosenthal (1853-1926) erscheint dagegen wie ein unbeschriebenes Blatt, obwohl seine Verdienste fast ebenso schwer wiegen: Prorektor und Aushängeschild der Universität, Mitbegründer von Stadtbücherei und Volkshochschule, Vorsitzender des Kunstvereins, umsichtiger Ratgeber, der der Zeiss-Stiftung juristisch auf die Welt und das Erbe Haeckels und Nietzsches sichern half, “Vater der Thüringer Verfassung”.

Doch für Jenas Ehrenbürger des Jahres 1920 war schon bald im Gedächtnis der Stadt kein Platz mehr. In der Nazi-Zeit gingen sein Professorenbild und sein Nachlass verloren, seine Frau Clara wurde in den Freitod getrieben. Auch die DDR fremdelte mit dem sozialiberalen Denker.

Erst seit 2009 ist ihre 1924 der Stadt zu ideellen Zwecken vermachte Villa lebendiger Kulturort, ihr Schicksal seitdem stärker im Fokus. Dazu, dass Mensch und Alltag Eduard Rosenthals nunmehr greifbarer werden, leistet das neue Buch des Jenaer Autors Dietmar Ebert einen wichtigen Beitrag. Aus der Not der verschollenen Hinterlassenschaft hat er in akribischer Archivrecherche eine Tugend gemacht und sich anderer Quellen bedient – Zeitungsnotizen etwa, an Freunde und Gelehrte adressierte Briefe und Karten. Sie zeigen einen ehrenamtlichen Oberbibliothekar, der mit Charme und Chuzpe um Buchspenden für “seine” Lesehalle wirbt und sie zum “Volksbildungspalast” formt, einen Förderer moderner Kunst, der darüber die Jenaer Künstler nicht vergisst, einen Menschenfreund, der in geselliger Professorenrunde zur Schweizerhöhe hinaufzieht und sich im 1. Weltkrieg um Lebensmittel für die Bevölkerung sorgt, schließlich einen “Geburtshelfer” Thüringens, der die gemeinsame Sache über den parteipolitischen Streit stellt.

Viele neue und bisher unverbundene Erinnerungssplitter hat Dietmar Ebert zu einen Charakterporträt und einer einfühlsamen Hommage an einen fast Vergessenen zusammengefügt, der sich zeitlebens “als eine Art Baumeister” in den Dienst des politischen, sozialen und kulturellen Miteinanders gestellt hat. Als solcher verdient er es, künftig in einer Reihe mit Jenas berühmtem Dreigestirn genannt und gewürdigt zu werden.

Dietmar Ebert: Eduard Rosenthal – Ein Charakterporträt, edition AZUR, Dresden 2018, 232 S.

Text: Andreas Klossek
Bild: edition AZUR

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27. Oktober 2018 | Allgemein

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26. Juni 2018 | Allgemein

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22. Juni 2018 | Allgemein

„Bleibt neugierig!“

Von Stadtmagazin 07

Nach sieben ereignisreichen Jahren endet mit dem Sommerspektakel „Titanic“ die Zeit der aktuellen künstlerischen Leitung am Theaterhaus Jena. Zum Abschluss trafen wir noch einmal Veronika Bleffert sowie Moritz und Benjamin Schönecker vom Theaterhaus-Team und ließen die vergangene Zeit Revue passieren.

„Wie oft sind Veronika und ich gemeinsam früh am Theaterhaus angekommen und haben uns gesagt: was für ein Glück wir doch haben, hier arbeiten zu dürfen! Das ist schon wie ein kleiner Traum, der wahr geworden ist“, fasst es Benjamin Schönecker bereits zu Beginn unseres Gesprächs kurz zusammen. Der Bühnenbildner ist ebenso wie sein Bruder und Regisseur Moritz Schönecker sowie Kostümbildnerin Veronika Bleffert auch Teil der künstlerischen Leitung des Theaterhauses – ein Umstand, den sie besonders zu schätzen wissen: „Das wir neben den organisatorischen Aufgaben auch zusätzlich unsere eigentlichen Berufe ausüben konnten, ist schon ein wahrer Glücksfall. Besser kann man es eigentlich nicht treffen.“

Es ist ja schon lange bekannt, das am Jenaer Theaterhaus den Künstlern viele Freiheiten gewährt werden. Wie frei das junge Team dann schlussendlich arbeiten durfte, hat sie aber selber überrascht. „Wir besaßen alle noch keinerlei Erfahrungen mit der Leitung eines Hauses. Natürlich sind wir im Jahr 2011 mit einem klaren Konzept und zahlreichen Ideen angetreten und hatten gehofft, wenigstens einige davon umsetzen zu können. Das man uns von allen Seiten die gesamte Zeit vollstes Vertrauen geschenkt und einfach hat arbeiten lassen, das ist schon Klasse. Und woanders wahrscheinlich in dieser Form auch nicht denkbar“, so Benjamin Schönecker. Vieles an organisatorischen Kenntnissen hat sich das Leitungsteam also von Grund auf erarbeitet. In all der Zeit konnten sie dabei stets auf ihre Mitarbeiter setzen, was Veronika Bleffert noch einmal hervorheben möchte: „Deren Bereitschaft, sich immer wieder auf neue Dinge und neue Menschen einzulassen, hat unsere Arbeit erst in diesem Umfang ermöglicht. Dafür sind wir ihnen wirklich unheimlich dankbar.“

Natürlich haben nicht alle Dinge in den sieben Jahren immer so funktioniert wie zunächst geplant. Moritz Schönecker erklärt: „Manches ist einfach nicht vorhersehbar, weder in der Kunst noch in der Organisation eines Theaters. Bei einigen Stücken dachten wir zum Beispiel, sie laufen besser – und umgekehrt gab es auch Aufführungen, bei denen wir nicht mit so großem Zuspruch gerechnet haben.“ Und Benjamin Schönecker ergänzt: „Zudem haben wir versucht, verschiedene Arbeitsabläufe zu erneuern – einiges hat direkt super funktioniert, anderes etwas gedauert. Aber das ist ja alles ganz normal. Auch die neue künstlerische Leitung wird wieder Dinge ändern – und das ist auch gut so! Denn Theater lebt immer von der Veränderung.“

Nun endet laut Satzung des Theaterhauses turnusgemäß die Zeit der aktuellen künstlerischen Leitung, im Herbst übernimmt das Theaterkollektiv Wunderbaum aus den Niederlanden die Leitung des Theaters. Eines darf da natürlich nicht fehlen: ein abschließendes Fazit. „Es war eine schöne und lehrreiche Zeit in einer wunderbaren Stadt – und natürlich war es auch manchmal anstrengend“, fasst Benjamin Schönecker die sieben Jahre freudestrahlend, aber auch mit ein bisschen Wehmut zusammen. „Gerade vor dem Sommerspektakel war stets die intensivste Zeit, die aber immer besonderen Spaß gemacht hat. Es ist schön, dass wir unsere Arbeit am Theaterhaus damit abschließen können. Was wir an Erfahrungen und Erlebnissen mitnehmen, kann man aber eigentlich sowieso nicht mit Worten beschreiben.“ Und Veronika Bleffert ergänzt: „Das wir durch unsere verschiedenen Programmpunkte viele Menschen miteinander verbunden haben, die sonst eigentlich nicht zusammen kommen, sehe ich als einen unserer größten Erfolge. Der Wille nach Arbeit und Kommunikation mit Menschen hat uns damals nach Jena geführt – und es ist schön, dass wir das auch umsetzen konnten.“

Auf dem Bild vor der Kulisse des Sommerspektakels sind zu sehen: Moritz Schönecker, Benjamin Schönecker und Veronika Bleffert (v.l.n.r.).

Auf dem Bild vor der Kulisse des Sommerspektakels sind zu sehen: Moritz Schönecker, Benjamin Schönecker und Veronika Bleffert (v.l.n.r.).

Und was wünschen die Drei der neuen künstlerischen Leitung? Moritz Schönecker muss gar nicht lange überlegen: „Weiterhin ein so neugieriges und aufgeschlossenes Publikum, wie wir es hatten. Wenn Jena sich das erhalten kann, dann stehen dem neuen Team alle Türen offen!“

Titanic: am 5., 6., 7. und 8. Juli 2018 jeweils um 21.30 Uhr auf dem Theatervorplatz.
Weitere Informationen sowie Karten sind erhältlich unter www.theaterhaus-jena.de

Text + Foto: Michael Stocker

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27. Mai 2018 | Allgemein

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