Als Jena modern werden sollte, Teil 1


Als der Staatsratsvorsitzende der DDR, Walter Ulbricht, in den sechziger Jahren zu seiner legendären wirtschaftlichen Aufholjagd gegenüber dem Westen ansetzte, um zu ›überholen ohne einzuholen‹, geriet das damals noch kleinstädtische Jena mit Zeiss und Schott als auserwählten ›Lokomotiven der Entwicklung‹ in den Fokus hehrer Umbaupläne. Jena sollte eine sozialistische Musterstadt werden mit allem, was dazu gehört: Innerhalb von wenigen Jahren sollte eine ›moderne‹ Großstadt entstehen, in der täglich mehrere Tausend Genossen und Genossinnen von ihren am Stadtrand gelegenen Neubausiedlungen in die zentral gelegenen Werke fuhren, dort ihr Planziel erfüllten und zum Feierabend wieder in ihre Wohnblöcke zurückkehrten. Und womit? Mit einer Einschienenbahn. Stadtmagazin 07 rekonstruiert die Geschichte einer höchst modernen Transportvision…

>> Lesen Sie den kompletten Artikel in Ausgabe 14: März 2010.
Ab 1. März erhältlich.

Text: Matthias Eichardt, Konrad Spath; Foto: JNVG

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