28. April 2013 | Werbung

Ein Tag, der bleibt.

Von Stadtmagazin 07


Mit dem Thüringen-Ticket ab 22,- Euro in die Freizeit!

Gönnen Sie sich eine Auszeit und besuchen Sie Orte, die Sie immer schon mal sehen wollten! Mit dem Thüringen-Ticket der Bahn können Sie in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt reisen. Einen ganzen Tag lang können Sie mit bis zu 4 Freunden unterwegs sein und zu Ihren Lieblingszielen in der Region fahren.

Familienwandern oder Industriekultur?

Erholsame Tagesausflüge, die auch für junge Familien geeignet sind, erleben Sie im Tharandter Wald. Für Groß und Klein ist dieser Wald immer wieder faszinierend. Südlich von Dresden gelegen, zählt die Region zu den schönsten Wandergebieten Sachsens. Auf mehr als 200 km Wanderwegen lassen Sie in der Schönheit und Ruhe des Waldes den Alltag hinter sich. Und Ihre Kinder toben sich mal so richtig aus. Auch die saubere Luft wird Ihnen gut tun. Gemütliche Rastplätze laden zum Picknick, gemeinsamen Spiel oder zum Sonnenbaden ein. Bei Radlern ist das Gebiet ebenfalls sehr beliebt.

Wenn Sie sich für Industrie und Architektur interessieren, ist Chemnitz Ihr Tagesziel. Die Wurzeln des blühenden Industriestandortes liegen im 18. Jahrhundert. Noch heute prägt der Wandel der Industriearchitektur das Bild der Stadt. Gründerzeitviertel, prunkvolle Villen und alte Fabrikhallen stehen Seite an Seite mit sozialistischen Karrees und modernen Bauten bekannter Architekten.

Weitere Informationen und zahlreiche Ausflugstipps finden Sie unter www.bahn.de/erlebnis

Nutzen Sie die Vorteile des Thüringen-Tickets:

• Als Einzel- oder als Gruppenticket für bis zu 5 Personen erhältlich.
• Gültig in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt, in allen Nahverkehrszügen der DB und der teilnehmenden Eisenbahnen, sowie in vielen Verkehrsverbünden.
• Von Montag bis Freitag von 9 bis 3 Uhr des Folgetages.
• Am Wochenende und an gesetzlichen Feiertagen schon ab 0 Uhr.
• Das Thüringen-Ticket für 1 Person erhalten Sie für 22 Euro, bis zu 4 Mitfahrer zahlen jeweils nur 3 Euro.
• Vorteil für Familien: Eine Person darf beliebig viele eigene Kinder/Enkel unter 15 Jahren kostenlos mitnehmen. Zusätzlich kann noch eine weitere Person für 3 Euro mitfahren.

Die genannten Preise gelten für alle DB Automaten und im Internet, für nur 2 Euro mehr ist das Ticket mit persönlicher Beratung in allen DB Verkaufsstellen erhältlich.

Gewinnen Sie ein Thüringen-Ticket und 100 Euro Taschengeld

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07 Das Stadtmagazin und DB verlosen 1 Thüringen-Ticket für 5 Personen sowie 100 Euro Taschengeld.

Beantworten Sie bitte folgende Frage:
In welchen 3 Bundesländern gilt das Thüringen-Ticket?

Bitte senden Sie Ihre Antwort mit dem Stichwort „Thüringen-Ticket“ an: gewinnspiel@stadtmagazin07.de
Teilnahmeschluss: 20.5.2013.

Text: Florian Görmar
Foto: DB

26. April 2013 | Allgemein, Bühne, Freizeit, Kultur, Musik

Vorfreude auf die KulturArena 2013

Von Stadtmagazin 07

Bereits zum 22. Mal öffnet die KulturArena Jena ihre Pforten. Von Mitte Juli bis Ende August erwartet die Besucher wieder ein abwechslungsreiches und spannendes Programm.

Eröffnet wird die Kulturarena wie immer traditionell mit der ArenaOuvertüre. Das diesjährige Klassikkonzert steht unter dem Motto Spanische Musiknacht, demnach werden viele Stücke voller südländischem Temperament zu hören sein. Die Jenaer Philharmonie unter der Leitung von Generalmusikdirektor Marc Tardue spielt an zwei Abenden unter anderem Werke von Georges Bizet, der vor allem durch seine Oper Carmen bekannt sein dürfte, sowie weitere Stücke von Manuel de Falla, Emanuel Chabrier und Joseph Canteloube. Die Veranstaltungen finden am 21. und 22. Juni jeweils um 21 Uhr auf dem Festplatz in Jena-Lobeda statt.

Die diesjährige TheaterArena hat sich ein großes Stück der Literatur vorgenommen. Michael Bulgakows Meister und Margarita spielt im Moskau der 1920iger Jahre und ist ein durchaus opulentes Werk. Vom 11.07. bis zum 14.07. wird der Theatervorplatz wieder zur großen Bühne, fast schon traditionell werden sich nicht nur professionelle Schauspieler, sondern auch zahlreiche Statisten an der Aufführung beteiligen. Die Leitung der Inszenierung haben in diesem Jahr gleich zwei Regisseure inne: Moritz Schönecker und Johanna Wehner werden dem fantastischem Stoff ihren Anstrich geben. Beginn der Aufführungen ist jeweils um 21.30 Uhr.

Ganze 32 Konzerte umfasst die KonzertArena 2013. Auch in seiner nun 22. Auflage erlebt Jenas größtes Festival wieder ein unterhaltendes und vielfältiges Programm. Zwei große Schwerpunkte sind dieses Jahr zu finden – zum einen das Feld der Singer/Songwriter, zum anderen ganz viel Jazz. Ersteres Genre wird vertreten durch die bereits zum wiederholten Male in Jena gastierenden Sängerinnen Sophie Hunger und Tina Dico sowie weitere klangvolle Namen wie Max Herre, Jan Josef Liefers, Ex-Supertramp-Sänger Roger Hodgson oder Glen Hansard.

Jazzig wird es dann bei vielen andern Künstlern: Trombone Shorty, Lee Fields, der Multiinstrumentalist Chilly Gonzales sowie bei Roger Cicero, dem vielleicht bekanntestem Namen der diesjährigen Kulturarena. Dieser wird allerdings nicht sein gewohntes und bekanntes Programm präsentieren, sondern ein großes Repertoire amerikanisch angehauchter Jazz- und Swing-Standards live auf die Bühne bringen.

Bei insgesamt 19 teilnehmenden Nationen ist das Programm aber noch lange nicht erschöpft. Die kubanischen Urgesteine des Buena Vista Social Club feat. Omara Portuondo & Eliades Ochoa werden noch vor ihrer großen Abschiedstournee im Jahre 2014 in der Kulturarena ein Gastspiel geben. Afrikanische Musik mit westeuropäischem Einschlag wird von Acoustic Africa dargeboten. Und auch zum Kulturarena Abschlusskonzert stehen mit der Samúel Jón Samúelsson Big Band mehrere Musiker auf der Bühne, um dem Publikum noch einmal den Schweiß auf die Stirn zu treiben.

Die Freunde der elektronischen Musik kommen in diesem Jahr auch wieder auf ihre Kosten. Das BrandtBrauerFrick Ensemble, 2012 noch mit einem DJ-Gig im Kassablanca zu sehen, interpretieren ihre Art von Electro diesmal auf der großen Bühne auf dem Theatervorplatz mit einem Kammerorchester – sicher einer der spannendsten Auftritte des hiesigen Festival. Und auch die Freude Am Tanzen – Labelnacht entert wieder die Kulturarena. Jenas Lokalmatador Douglas Greed, tatkräftig unterstützt durch Nagler & Kuss sowie Karocel, schickt sich an den Erfolg von Feindrehstar aus dem letzten Jahr zu wiederholen.

Zu guter Letzt sei auch noch den Kinofreunden die FilmArena empfohlen. Insgesamt 15 Streifen, von James Bonds Skyfall über Ziemlich beste Freunde bis hin zu Haialarm am Müggelsee und Django Unchained, bieten allerhand Filmspaß. Humor, Action, Drama – alles wird geboten. Eine Neuerung gibt es zur FilmArena: alle Filme starten in diesem Jahr um 21.30 Uhr. Digitale Technik macht es möglich, das Licht des Sonnenuntergangs zu kompensieren und eine gute Sicht trotz Helligkeit zu gewährleisten. So werden die Zeiten unter der Woche freundlicher für alle, die am nächsten Tag früh raus müssen.

Und auch die kleinen Arenagänger werden in diesem Jahr wieder ihren Spaß haben. Neben weiteren Programmpunkten präsentiert die STÜBAphilharmonie „Die Bremer Stadtmusikanten“ und auch Maxim Wartenberg & sein Trommelfloh werden für viel Belustigung sorgen.

Alles in allem kehrt die Kulturarena wieder etwas zu ihren Wurzeln zurück. Weniger große Namen, dafür viel Abwechslung und wie immer richtig gute Musik prägen 2013 das Bild. Insgesamt stehen in diesem Jahr 305 Künstler auf der Bühne – all die Statisten des Theaterspektakels noch gar nicht eingerechnet. Das verspricht Vieles – wir freuen uns drauf!

Karten für die Veranstaltungen sind ab heute erhältlich in allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie unter der Tickethotline 03641-498060.

Weitere Infos zur Kulturarena und zu allen Programmpunkten sind zu finden unter www.kulturarena.de.

Text: Michael Stocker

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23. April 2013 | Allgemein, Musik

Gutes tun: Instrumente spenden

Von Stadtmagazin 07


Die Bürgerstiftung Jena sammelt nicht mehr gebrauchte Musikinstrumente für Menschen in deutschen Flüchtlingsheimen.

Beim Tanz- und Folkfest 2012 in Rudolstadt trat Heinz Ratz, Sänger der Band „Strom&Wasser“, mit einem besonderen Anliegen an die Zuschauer heran: Er bat um Instrumentenspenden für Flüchtlinge. Diesem Aufruf war die Bürgerstiftung Jena gefolgt und sammelte bereits im vergangenen Herbst Instrumente aller Art von Jenaer Bürgern in ihrem Büro in der Unterlauengasse 3. So kamen insgesamt 25 Instrumente zusammen, von der Zither bis zur klassischen Gitarre, die die Bürgerstiftung am 2. Dezember 2012 dem Musiker Ratz unter Anwesenheit einiger Spender und der Presse übergeben konnte.

Am 5. Mai 2013 kommt der Liedermacher Ratz erneut nach Jena zu einem Konzert ins Kassablanca. Mit seinem neuen Programm der „Lagertour“ möchte Ratz den Jenaer Bürgern Weltmusik vom Feinsten bieten und gleichzeitig auf aktuelle Missstände bei Flüchtlingen aufmerksam machen. Die Bürgerstiftung Jena ruft zu diesem Anlass die Jenaer Bürger erneut zu Instrumentenspenden auf, die sie bis zum 3. Mai in der Unterlauengasse 3 zu den Öffnungszeiten: Mo-Do 9-16 Uhr, Freitag 9-12 Uhr abgeben können.

Ratz war mehrere Monate durch deutsche Flüchtlingslager gereist und weist mit seinem Projekt „Refugees“ auf die schwierigen Lebensbedingungen von Asylbewerbern in Deutschland hin. Viele Musiker, die in ihren Heimatländern erfolgreich waren und ihre Heimat wegen Krieg oder Verfolgung verlassen mussten, haben in den Flüchtlingslagern nicht die Möglichkeit, Musik zu machen. Deshalb sammelt Ratz mit seinem Projekt “Refugee” gespendete Musikinstrumente und verteilt diese an die Musiker.

Text: Andrea Körner
Bild: Bürgerstiftung Jena

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17. April 2013 | Bühne

DNT Weimar: “Ein Traumspiel” von Ingvar Lidholm

Von Stadtmagazin 07


DNT Weimar: “Ein Traumspiel” von Ingvar Lidholm
Premiere am 20. April 2013, 19.00 Uhr, großes Haus
Oper in einem Vorspiel und zwei Akten nach August Strindberg

Der 1921 in Jönköping geborene Ingvar Lidholm ist einer der angesehensten lebenden Komponisten Schwedens. Mit seiner einzigen großen Oper, die 1992 in Stockholm uraufgeführt wurde, gelingt ihm ein musiktheatralischer Wurf, welcher der surrealistisch-sozialkritischen Welt von Strindbergs Drama Ein Traumspiel eine faszinierende musikalische Gestalt gibt. „Ich zögere und schaudere vor dem bodenlosen Elend des bloßen Lebens.“ So lautet ein Satz Strindbergs aus der Entstehungszeit seines Traumspiels. Das Entsetzen und die Hilflosigkeit des Dichters über die Qual, die schon das bloße Leben verursacht, wie Strindberg es zur Zeit der Entstehung seines Stückes empfand, münden in folgende erzählerische Konstellation: Die Tochter des Gottes Indra steigt auf unseren Planeten hinab und versucht aus Mitleid, die Rätsel des menschlichen Unglücks zu lösen. „Es ist schade um die Menschen“ ist die Haltung, mit der sie antritt. Wie in einem Traum gehen die unterschiedlichen Situationen, in die sie gerät, ineinander über. Stets erlebt sie ihre Hilflosigkeit und die rätselhafte Komplexität des Unglücks, die Glück zu einem raren Gut macht. Der Weg der Gottestochter endet vor einer Tür in ­einem Theaterkorridor, hinter der sie die Lösung der offenen Fragen vermutet. Doch hinter dieser letzten Tür ist – Nichts.


Christian Sedelmayer wird nach seiner Inszenierung des Feurigen Engels von Prokofjew zum zweiten Mal seine magischen Bildwelten auf der Bühne des Deutschen Nationaltheaters Weimar entfalten. Dieses Spektakel sollte man sich nicht entgehen lassen-es gibt nur fünf Vorstellungen.

weitere Termine:
26. April, 19.30 Uhr, großes haus
18. Mai, 19.30 Uhr, großes haus
25. Mai, 19. 30 Uhr, großes haus
15. Juni, 19. 30 Uhr, großes haus (zum letzten mal)

Musikalische Leitung: Stefan Solyom
Regie und Bühne: Christian Sedelmayer
Kostüme: Caroline von Voss
Video: Bahadir Hamdemir
Dramaturgie: Michael Dißmeier

Text: Rebekka Mönch
Foto: © Matthias Horn

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17. April 2013 | Allgemein

Vallesanta Corde

Von Stadtmagazin 07

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17. April 2013 | Freizeit, Sport

Human Kicker-Turnier in der Wernesgrüner Brauerei

Von Stadtmagazin 07


+++ Bewerbungsstart Wernesgrüner Human Kicker-Turnier +++ Brauereifest 2013 mit bunten Programm und Besichtigungen bei laufender Produktion +++

Beim Wernesgrüner Brauereifest geht’s am 8. und 9. Juni rund! Erstmals findet auf dem Brauerei-Gutshof ein Wernesgrüner Human Kicker-Turnier statt – und das wird nicht nur bei den Spielern für hohen Unterhaltungswert sorgen. Wenn sich die Teilnehmer als lebende Tischfußball-Figuren versuchen, ist neben Ballgeschick und guter Koordination vor allem Mannschaftsgeist gefragt – genau die richtige Herausforderung für Vereine jeder Art, egal ob aus dem Bereich Sport, Kultur oder Kunst. Bis zum 12. Mai können sich alle interessierten Vereine auf www.wernesgruener.de/HumanKicker bewerben.

Pro Team dürfen 5-7 Spieler ab 18 Jahren aufgestellt werden. Das Los entscheidet, welche Mannschaften beim großen Turnier am 9. Juni auf Torjagd gehen dürfen. Neben einer Aufstockung der Vereinskasse winken den drei Erstplatzierten jeweils 100 Liter Pils Legende. Zusätzlich haben alle Bewerber die Chance, eine Vereinsparty im Wert von 2.000 Euro zu gewinnen.

„Das Brauereifest ist für uns jedes Jahr ein ganz besonderer Höhepunkt. An diesem Tag öffnen wir unsere Tore, um gemeinsam mit allen Wernesgrüner Freunden unser Bier zu feiern“, so Dr. Marc Kusche, Geschäftsführer der Wernesgrüner Brauerei. Dazu gehört natürlich auch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm. Am Samstag, dem 8. Juni, folgen auf die Eröffnung durch HITRADIO RTL gleich zwei musikalische Highlights mit der Newcomer-Band „Wishless“ und den Hitgaranten von „3 DIVAS“. Auf der anschließenden DJ-Party findet der Tag einen stimmungsvollen Ausklang.

Am Sonntag heißt es dann: Was dem einen der Anpfiff, ist dem anderen der Anstich. Beim Human Kicker Turnier gibt es jede Menge Gaudi und beim Frühshoppen wird frisch gezapftes Wernesgrüner verköstigt. Ein abwechslungsreiches Programm mit Live-Musik, Biergartenstimmung, Vereins- und Sportaktivitäten und zahlreichen Attraktionen für Groß und Klein bietet auch zum Brauereifest 2013 beste Unterhaltung. Auch die Brauerei kann bei laufender Produktion besichtigt werden.

Text: F. Berthold
Foto: Wernesgrüner

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15. April 2013 | Kino, Kultur

14. Kurzfilmfestival Cellu l’art

Von Stadtmagazin 07


Es ist wieder soweit und das nächste Kurzfilmfestival Cellu l’art steht an. Dieses Mal findet es im Zeitraum vom 16. bis 21. April in der Villa am Paradies statt. Eröffnet wird es jedoch traditionell am Faulloch, wo unter freiem Himmel die filmischen Höhepunkte des vergangenen Festivals sowie Ausschnitte aus den diesjährigen Filmen gezeigt werden. Musik gibt es auch und zwar von der Band „Die Rinder vom Süderhof“, die mit ihrem „Rock’n’Rind’n‘Roll“ – eine Mischung aus Stoner Rock und Blues – pünktlich um 20 Uhr die Bühne betreten und dem Publikum einheizen werden. Das alles sogar kostenlos.

Ab Mittwoch geht es dann in der Villa am Paradies weiter, wo auserlesene Kurzfilme aus aller Welt auf die Leinwand projiziert werden. Insgesamt gibt es fünf Wettbewerbe mit unterschiedlichen Oberthemen – von Heiterkeit bis Horror ist alles dabei. Neben den Wettbewerben gibt es auch Specials, wie z.B. der sehr beliebte „Schock Block“ (Donnerstag, 18 Uhr) sowie die B-Sites (Sonntag, 16 Uhr). Der diesjährige Länderschwerpunkt liegt auf der Türkei, zu dem gleich drei Filmblöcke gezeigt werden.

Mit Spannung und Vorfreude darf schließlich der Preisverleihung am Samstag entgegengefiebert werden. Ab 21 Uhr werden die Sieger verkündet und die jeweiligen Gewinnerfilme präsentiert. Durch die Zusammenarbeit mit dem BandsPrivat Jena e.V. wurde auch für musikalische Höhepunkte gesorgt. So werden ab 23 Uhr das Leipziger Duo „Byebye“ sowie die Jenaer Bands „a perfect gentleman“ und „The Academic Failure“ zu hören sein. „The Academic Failure“ machen den Start und heizen dem Publikum mit tanzbarem Indierock ein. Oliver Haas und Tim Ludwig von „Byebye“ kreieren mit ihren Gitarren einen stets lässigen Groove, der von ihrem harmonischen Gesang durchzogen wird. Ihre sowohl deutschen als auch englischen Texte beweisen zudem ein Händchen für Witz und Raffinesse. Der Sound von „a perfect gentleman“ – eigentlich sogar vier Gentlemen und eine Lady – bewegt sich zwischen Folk und Indie. Die noch recht junge Band besticht mit lebhafter Dynamik, mehrstimmigem Gesang und einem vielfältigen Arrangement.

Damit ist das Programm komplett, das es jetzt einfach nur noch zu genießen gilt. Kommen lohnt sich also!

Genauere Informationen zum Zeitplan und den Ticketpreisen finden sich auf der Homepage des Cellu l’art: www.cellulart.de/festival

Text: Marlen Schernbeck
Bild: Cellu l’art

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8. April 2013 | Ausstellung

Gut gekauft – gern gekauft

Von Stadtmagazin 07

Eine Ausstellung im Museum für Angewandte Kunst Gera beleuchtet Werbegrafik und Verpackungskultur der DDR zwischen 1950 und 1970.

Das waren noch Zeiten: Als das ’Mux-Männchen’ noch Mücken meuchelte, der ’Minol-Pirol’ den Trabi betankte, der grüne ’Badusan-Fisch’ durch koniferenduftschwangere Schaumberge schwamm und die ’Fewa-Johanna’ feine Wäsche fein sauber wusch.


Replik der FEWA-Johanna von Jan Niesler, 1997, Leihgabe Industriemuseum Chemnitz (Foto: Christina Bitzke)

Zu solcherart amüsanter Zeitreise in die Welt der Werbefiguren, Werbegrafik und Verpackungskultur der DDR zwischen 1950 und 1970 lädt noch bis zum 20. Mai 2013 das Museum für Angewandte Kunst in Gera ein. Unter dem Titel „Zwischen Johanna und Klementine“ präsentiert die Ausstellung rund 250 Exponate von über 20 Gebrauchsgrafikern und bietet damit einen interessanten Über- und Rückblick auf ein spezifisches Gebiet der angewandten Kunst und Alltagskultur. Sie vereint originalgrafische Entwürfe, Werbemaskottchen und gedruckte Reklame und dokumentiert so die Vielfalt grafischer Gestaltungen im Kontext der Zeit aus den Bereichen Drogerie, Lebens- und Genussmittel, Textilien, Haushalt und Technik.


Blick in die Ausstellung (Foto: Christina Bitzke)

Insbesondere in den 1960er Jahren nahm die Produktwerbung in der DDR noch einen relativ breiten Raum ein und popularisierte eine heile Welt, die Sehnsüchte weckte, Ladenhüter anpries, Leitbilder transportierte oder erzieherisch wirken sollte. Slogans wie „Fisch auf jeden Tisch“, „Baden mit Ba du san“ oder „Iss ein Ei mehr“ klingen bis heute nach. Zugleich bezeugen die gebrauchsgrafischen Arbeiten jener Jahre einen zum Teil hohen gestalterischen Anspruch, handwerkliches Können, Kreativität und Experimentierfreude.


Auch in solchen Tüten trugen DDR-Bürger zwischen 1950 und 1970 ihren Einkauf nach Hause (Foto: Uschi Lenk)

Die Exposition basiert neben Leihgaben vor allem auf dem umfangreichen gebrauchsgrafischen Bestand des Museums, zu dem auch der Nachlass des Jenaer Gebrauchsgrafikers Werner Liebscher zählt. Gezeigt werden von ihm Produktbroschüren für Lochkartenmaschinen und elektronische Abrechnungsautomaten, die er gleichfalls in den 1960er Jahren für das Büromaschinenwerk Sömmerda entwarf.

Und weil ein Einkauf ohne Tüte buchstäblich untragbar ist, wird die Ausstellung durch eine Schau von zirka 100 Exemplaren dieses praktischen Verpackungsmittels komplettiert. Neben der einfachen braunen oder grauen DDR-Papiertüte, die trotz der griffigen Formel „Gut gekauft – Gern gekauft“ nur wenig Charme zu versprühen vermochte, ist eine in dieser Dichte selten gesehene, aber ansehnliche Tüten-Vielfalt zu bestaunen – von der Trichtertüte, dem Flach-Kreuzboden- und Klotzbodenbeutel bis hin zur teils aufwendig bemusterten Tragetasche. Auf einer solchen warb sachlich-nüchtern auch das Zeiss-Kombinat für Feldstecher aus Jena.

„Zwischen Johanna und Klementine“
Werbegrafik in der DDR von 1950 bis 1970
Noch bis 20. Mai 2013
Museum für Angewandte Kunst Gera, Greizer Straße 37
Telefon: 0365 / 8381430

Text: Andreas Klossek

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1. April 2013 | Gedruckte Ausgabe

Neues Magazin: jetzt erhältlich!

Von Stadtmagazin 07


Die neue Ausgabe 45: April 2013 unseres Magazins finden Sie kostenlos an den gewohnten Auslagestellen und im Abo.

Viel Spaß beim Lesen!

Sie können diese auch in unserem Downloadbereich als PDF herunterladen.

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