31. Januar 2012 | Allgemein

Neues Magazin: jetzt erhältlich!

Von Stadtmagazin 07


Die neue Ausgabe 33: Februar 2012 unseres Magazins finden Sie kostenlos an den gewohnten Auslagestellen und im Abo.

Viel Spaß beim Lesen!

Sie können diese auch in unserem Downloadbereich als PDF herunterladen.

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31. Januar 2012 | Ausstellung, Kinder

Die Künstler der École de Paris um 1900 für Kinder

Von Stadtmagazin 07


Zur aktuellen Ausstellung “Von Renoir bis Picasso – Künstler der École de Paris” ist nun derKinderkatalog “Pierre und die Konfettimalerei” erschienen. Erstmalig ist somit ein extra für Kinder aufbereiteter Ausstellungskatalog der Kunstsammlung Jena erhältlich. Darin begibtsich ein kleiner Pariser Junge namens Pierre auf die Spuren der Künstler der École de Parisund nimmt dabei deren Gemälde genau unter die Lupe.

Der Kinderkatalog kann in der Jena Tourist-Information und im Stadtmuseum für 2,50 € käuflich erworben werden.
Wir wünschen allen Kindern und Eltern viel Spass beim Entdecken!

Autor: Jasmin Vogel
Foto: JenaKultur

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24. Januar 2012 | Allgemein, Musik

Primklimaclub is not a Chess Club

Von Stadtmagazin 07


Live: Jazzanova feat. Paul Randolph, DJ Oliver Goldt
Do. 16.02.2012 im Kassablanca Jena, Beginn 21 Uhr

Cool ist es, sich einen feuchten Kehricht ums Coolsein zu scheren. Emotionalität ist cool. Soul ist cool. Und Jazzanova haben seit jeher das Konstruktionsprinzip des Souls bis ins Kleinste analysiert und nachgebaut, um an die Emotionalität ranzukommen. Ihre Mittel dazu heißen Jazz, Funk, Afro oder Broken Beats, und der Knoten zwischen all diesen Stilen liegt viel enger, als man glaubt. Jazzanova zerhauen den Knoten und all die abgesicherten “Gute Musik”-Stile kriegen einen Clubfeurigen Drive, der schon verschüttet erschien. Das fünfköpfige Clubkollektiv gehört weltweit zu den gefeierten Innovatoren auf der Tanzfläche, nicht umsonst beten DJs und Vinylfreaks rund um den Globus Jazzanova an. Ein Blick über den eigenen Tellerrand hinaus, schon der Langeweile wegen, und siehe da, es tut sich was. “Of All The Things”, ihr letztes und mittlerweile drei Jahre altes Album, markiert dabei eine radikale Zuspitzung: weg von der gesampelten Beat-Science, hin zum live eingespielten Album mit Songs und Sängern. Und was für Sänger! Neben Paul Randolph oder Ben Westbeech schmachtet unverkennbar Schlafzimmersoul- Legende Leon Ware. Trotz dieses Bekenntnisses zu wertkonservativem Qualitäts-Soul haben sie natürlich nicht ihren Sinn für die musikalischen Pirouetten aller Couleur verloren, die universell interessierten Crate-Digger, die sie sind. Ein großartiges Feuerwerk musikalischer Ideen, gegossen in wunderbar mitreißende Songs erwartet euch an diesem Abend im Kassablanca. Jazzanova, live!

Kartenvorverkauf hier:
www.tixforgigs.com…

Mehr Infos:
www.jazzanova.com
www.oliver-goldt.de

Text: Oliver Goldt
Bild: Toci

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21. Januar 2012 | Lesung

Villa Rosenthal stellt neue Stipendiaten vor

Von Stadtmagazin 07

Alle halbe Jahre vergibt die Villa Rosenthal Stipendien einer ganz besonderen Art: um kurze Wege zum Arbeitsplatz zu haben und ganz in Ruhe arbeiten zu können, wohnen die Stipendiaten direkt im Haus. Wohn- und Arbeitsplatz verschmelzen somit zu einer Einheit.

Auch im Jahr 2012 ziehen wieder Künstler für den Zeitraum von sechs Monaten in die wunderschöne Villa mit grandiosem Ausblick über die Stadt ein. Diese sind gerade erst in Jena angekommen und stecken noch voll und ganz in der städtischen Entdeckungsphase. JenaKultur stellte die beiden Auserwählten heute vor.

Der Stipendiat für Bildende Kunst ist Hagen Betzwieser. Bereits als kleiner Junge faszinierte ihn die Astronomie, welche heute die Grundlage seiner künstlerischen Arbeit bildet. Der mittlerweile 37-jährige Schwabe arbeitet also an der Grenzlinie zwischen Kunst und Wissenschaft. Während seines sechsmonatigen Stipendiums in der Saalestadt wird die Auseinandersetzung mit dem Hightech-Standort Jena einen Schwerpunkt seiner Arbeit bilden.

Neben zahlreichen weiteren Förderungen kann Hagen Betzwieser bereits ein Stipendium der ACC Galerie Weimar vorweisen. Zudem stehen in seinem Portfolio zahlreiche Ausstellungen und künstlerische Performances zu Buche. Momentan sind seine kunstwissenschaftlichen Projekte unter anderem in Liverpool und Manchester zu sehen.

Das zweite Stipendium hat der Ingeborg-Bachmann-Preisträger 2010 inne. Peter Wawerzinek wurde der breiteren Öffentlichkeit besonders durch seinen Roman „Rabenliebe“ bekannt und ist nun Stipendiat für Stadtschreibung in Jena – für ihn kein unbekanntes Feld, war der Schriftsteller doch schon bereits in selber Tätigkeit in Klagenfurt tätig.

Geboren 1954 schloss Wawerzinek in seinen jungen Jahren zunächst eine Lehre zum Textilzeichner in Plauen ab, bevor er an der Kunsthochschule in Berlin-Weißensee angenommen wurde. Das Studium brach er allerdings nach zwei Jahren wieder ab. Anschließend hielt er sich mit mehreren Gelegenheitsjobs wie Zugkellner oder Briefträger über Wasser und war nebenbei in der Ostberliner Literatenszene aktiv. Erst kurz nach der Wende konnte er sich voll und ganz der Schriftstellerei widmen.

Auch in seiner Funktion als Autor kann man den Stadtschreiber während seines Aufenthalts in Jena erleben: Ganz passend zum „Welttag des Buches“ liest Peter Wawerzinek am 19.04. im Volkshaus aus seinen Werken.

Weitere Informationen zu den beiden neuen Stipendiaten der Villa Rosenthal sind zu finden unter www.wecolonisedthemoon.com, www.wawerzinek.de sowie www.villa-rosenthal.de.

Text: Michael Stocker

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17. Januar 2012 | Ausstellung

Zwischen japanischer Tradition und westlicher Moderne

Von Stadtmagazin 07

Das Bauhaus-Archiv Berlin zeigt Schwarz-Weiß-Fotografien der kaiserlichen Villa Katsura von Ishimoto Yasuhiro.

Schwarz-Weiß-Aufnahmen der kaiserlichen Villa Katsura bei Kyoto von Ishimoto Yasuhiro werden ab morgen vom 18. Januar bis zum 12. März 2012 in einer Sonderausstellung im Bauhaus-Archiv Berlin präsentiert. Der 1921 in San Francisco als Sohn japanischer Einwanderer geborene, am Institute of Design in Chicago ausgebildete Fotograf zählt zu den Wenigen, die eine Erlaubnis erhalten haben, die Innen- und Außenräume des Jahrhunderte alten Architekturkomplexes zu fotografieren. Ishimotos in der Ausstellung „Die kaiserliche Villa Katsura. Fotografien von Ishimoto Yasuhiro“ gezeigten Aufnahmen aus den frühen 1950er und frühen 1980er Jahren setzen den von Architekten wie Walter Gropius oder Bruno Taut als Vorbild gerühmten Bau bewusst modern in Szene. 30 der gezeigten Fotografien stammen aus der umfangreichen Schenkung Ishimotos an das Bauhaus-Archiv, die insgesamt 55 Fotografien der kaiserlichen Villa Katsura umfasst. Zusätzlich werden acht Fotografien von Ishimotos international erfolgreichem Lehrer Harry Callahan im Bauhaus-Archiv ausgestellt.


Fotografie aus der Schenkung von Ishimoto an das Bauhaus-Archiv:
Katsura – Zentraler Raum des Hauptgebäudes. 1981/82.

„Die Schenkung von Ishimoto an das Bauhaus-Archiv ist für uns bedeutend, da wir nicht nur weltweit die größte Sammlung zum Bauhaus, sondern auch die größte Sammlung zum New Bauhaus und seiner Nachfolgeschule, dem Chicagoer Institute of Design, besitzen. Ishimoto ist einer der interessantesten Fotografen, die am Institute of Design ausgebildet wurden. Er stand immer im Spannungsfeld zwischen seiner japanischen Herkunft und westlichen Einflüssen. Dies spiegelt sich auch in seinen Fotografien von Katsura wider, die einerseits extrem modern wirken und anderseits durch den ungewöhnlich präzisen Blick für Strukturen und Details die japanische Ästhetik des Baus poetisch betonen,“ erklärte Dr. Annemarie Jaeggi, Direktorin des Bauhaus-Archivs, im Rahmen der heutigen Pressekonferenz zur Ausstellung.

Autor: Dina Blauhorn
Foto: Ishimoto Yasuhiro

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9. Januar 2012 | Bühne, Freizeit, Kultur, Musik

Eulenfreunde besetzen die Stadt Jena

Von Stadtmagazin 07


„Wir besetzen Jena“. Unter diesem Motto lädt das Campusradio vom 15. bis 19. Januar 2012 zum dritten Eulenfreunde-Festival ein.

Wie auch in den letzten zwei Jahren haben sich Macher des Campusradio Jenas in den letzten sechs Monaten zusammengesetzt, um eine dritte Auflage des Eulenfreunde-Festivals auf die Beine zu stellen. Dabei stellt sich der Winter als idealer Veranstaltungszeitraum für die Festival-Woche heraus. Fernab der Sommerhighlights scheint in der tristen Jahreszeit das kulturelle Leben in der Stadt größtenteils zum Erliegen gekommen zu sein – dieser Stagnation setzt das Campusradio nun eine Woche Kultur entgegen.

Los geht’s am nächsten Sonntag: Bei Kaffee, Kuchen und mehr wird das Foyer des Carl-Zeiss-Campus als Hauptquartier und Studio in Beschlag genommen, um in den kommenden Tagen als Informationsplattform und Kartenvorverkaufsstelle zu dienen.

Vom Hauptquartier aus wird gleich am Montag der Rosenkeller okkupiert. Bei freiem Eintritt sorgen die Lokalhelden „A Little Nothing“ und die Berliner Gruppe „Valke“ für experimentelle und elektronische Slow Club Stunden.

Der Dienstag steht im Zeichen des Improtheaters. Die Theatergruppe „Rababakomplott“ der Freien Bühne wird es wagen, bei Fackelschein und Glühwein das Publikum mit unterhaltsamen Szenen aus dem Stegreif aus seinen Häusern ins Freie zu locken. Ort der Besetzung wird an diesem Abend das neue Amphitheater hinter dem Haus 2 der Fachhochschule sein.

Am Mittwoch wird in Jenas Straßenbahnen eine Lesung der besonderen Art stattfinden: In den Straßenbahnlinien werden junge Literaten ihre Texte zum besten geben – wer zuhören will, muss einfach nur zusteigen.

Den Abschluss der Eulenfreunde-Woche bildet die musikalische Besetzung des F-Haus. Neben der Ikone unter den deutschen Popmusikern Peter Licht, bringen die Newcomer „Fuck Art Let’s Dance“ vom Hamburger Label Audiolith und der sprühende Elektro-Sound von „Like a Stuntman“ alle Eulenfreunde zum Tanzen.

Alles was man sonst noch über das Festival wissen mag oder sollte, findet sich unter www.presse.eulenfreun.de.

Außer beim großen musikalischen Abschluss am Donnerstag sind alle Veranstaltungen kostenfrei. Wer sich hier sputet, kann allerdings ein paar Euro sparen: Die ersten 50 Tickets für den Konzertabend mit Peter Licht werden für 15 Euro rausgegeben, danach kostet der Eintritt für Studierende 18 Euro.

Text: Florian Berthold
Bild: Eulenfreunde

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7. Januar 2012 | Freizeit

Verreisen ohne Jetlag

Von Stadtmagazin 07


Lichtbildarena spezial: Costa Rica & Neuseeland am 8. Januar

Am kommenden Sonntag gibt es wieder zwei Fernreisen mit dem Lichtbildarena-Airbus! Abflug nach Costa Rica am Gate 1 im Uni-Campus um 16 Uhr und nach Neuseeland um 19 Uhr. Pilot & Reiseführer ist der Freiburger Fotograf & Reisejournalist Tobias Hauser. Seine Vorträge sind professionell konzipierte Live-Reportagen und überzeugen durch technisch brillante, liebevolle Aufnahmen. Unterhaltsam und mit fundiertem Wissen berichtet er von interessanten Erlebnissen und Begegnungen auf seinen Reisen und erzählt ungewöhnliche Geschichten, die er oft in jahrelanger Arbeit sorgfältig recherchiert hat.

Costa Rica heißt “Reiche Küste” und in Sachen Artenvielfalt macht das Land seinem Namen alle Ehre. Über den Zeitraum von sieben Jahren dringt der Freiburger Fotojournalist zu Fuß, zu Pferd und mit dem Kajak in die entlegenen Gebiete dieses „tropischen Garten Eden“ vor. Dabei verschafft er sich nicht nur einen persönlichen Eindruck von den menschlichen Ureinwohnern, sondern begleitet auch einen Umweltschutzverein bei dessen Rettungsversuchen bedrohter tierischer Bewohner.


Neuseeland dient oft als Projektionsfläche für Fernwehträume und das nicht erst seit die unberührte Natur der südpazifischen Inselgruppe als Kulisse des „Herr der Ringe“-Kinoepos diente. Diese Klischeebilder hat Tobias Hauser bewusst verdrängt, um den Kopf frei zu bekommen für seine neue Reportage. Er ist hingefahren und hat sich eingelassen auf Natur, Menschen und Kultur. Besonders seine Einwohner-Porträts bringen uns das Kiwi Wonderland nahe. Entstanden ist eine ganz persönliche Liebeserklärung an Neuseeland – komponiert mit stimmungsvoller Musik, ausdrucksstarken Bildern und interessanten Geschichten!

Karten gibt es in der Tourist-Information Jena, in der Thalia-Buchhandlung (Neue Mitte) und im Internet-Ticketshop unter www.lichtbildarena.de! Die Restkarten aus dem Vorverkauf können online noch bis eine Stunde vor Vortragsbeginn reserviert werden. 

www.lichtbildarena.de

Text: Florian Berthold
Fotos: Lichtbildarena

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