30. November 2011 | Gedruckte Ausgabe

Neues Magazin: jetzt erhältlich!

Von Stadtmagazin 07


Die neue Ausgabe 32: Dezember 2011 / Januar 2012 unseres Magazins finden Sie kostenlos an den gewohnten Auslagestellen und im Abo.

Viel Spaß beim Lesen!

Sie können diese auch in unserem Downloadbereich als PDF herunterladen.

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30. November 2011 | Freizeit, Kinder

Märchenonkel im Glashaus

Von Stadtmagazin 07


Adventszeit ist Märchenzeit – auch vorm heimelig knisternden Kamin im Jenaer Glashaus. Dorthin geladen ist jeder ab 4 Jahre, der den Nachmittag gern mit anderen Märchenfreunden verbringen möchte.

Orge Zurawski führte ein Leben in Wanderschaft, bis er sich in Beulbar in Thüringen und seinem eigenen »Amviehtheater« niederließ. Er ist ein Künstler, der sein Handwerk versteht und seine Zuschauer und Zuhörer in ihren Herzen berührt. Er kann singen, sprechen, tanzen, steppen, mimen. Für Kinder und für Große. Ins Glashaus bringt er am 3. Dezember (16 Uhr) die Geschichte von Knecht Ruprecht mit, der in Not geraten ist. Gemeinsam mit den Kindern, vielen Liedern und Geschichten hilft ihm Orge Zurawski aus dieser Situation.

Die Liebe zu Märchen, Sagen und Geschichten ergab sich bei Kolja Liebscher durch die täglichen, abendlichen Vorlesungen für seine vier Kinder. Die Kinder wurden irgendwann groß, die Liebe zu Märchen blieb. Heute bereist er mit Bauchtheater, Schattentheater und seinen unzählbaren selbstgebastelten Figuren und Kulissen die Region. Die »Glückshaut« ist eines seiner Märchen im Gepäck: Nach einer Weissagung soll der neugeborene Sohn einer armen Frau später einmal die Tochter des Königs heiraten. Dies will der hartherzige König unter allen Umständen verhindern. Ein Stück nicht nur für Kinder, nach Motiven von »Der Teufel mit den drei goldenen Haaren« – am 10. Dezember (16 Uhr) im Glashaus.

Mit seinem Konzept des mobilen Theaters schafft Andersens Koffertheater für Kinder eine fantastische Situation: Am 17. Dezember erzählt Griep Zottelholm mit »Das Feuerzeug« eine großartige Geschichte aus seinem Leben. Er berichtet, wie er die schöne Hexe Ildgla kennenlernte. Er schwärmt von einer schlafenden Schönheit und zittert vor der strengen Mutter. Wie er durch ein Feuerzeug Gold, Schaukelpferde und andre schöne Sachen geschenkt bekommt, verrät er allen kleinen und großen Gästen natürlich auch.

Märchenreihe im Glashaus im Paradies
03.12. Orge Zurawski »Knecht Ruprecht in Not«
10.12. Kolja Liebscher »Die Glückshaut«
17.12. Andersens Koffertheater »Das Feuerzeug«
Einlass jeweils 15.30 Uhr, Beginn 16 Uhr

Text: Florian Berthold
Grafik: timespin

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28. November 2011 | Bühne, Freizeit

Für eine Bunte Republik Deutschland!

Von Stadtmagazin 07


Diesen Freitag sieht man sich in der Oberaue: Rocklegende Udo Lindenberg kommt zusammen mit Peter Maffay, Silly und Jule Neigel für ein Konzert gegen rechte Gewalt nach Jena.

Seit der Verhaftung der braunen Terrorzelle in Zwickau ist in Deutschland die Diskussion über Neonazis und rechte Gewalt wieder in vollem Gange. Die letzten Wochen haben gezeigt, dass der rechte Untergrund gefährlicher, brutaler und organisierter ist, als es der Öffentlichkeit bisher bekannt war.

Udo Lindenberg und sein alter ’Companero’ Sigmar Gabriel von der SPD, sowie eine Vielzahl seiner besten Freunde, kamen nun gemeinsam auf die Idee, kurzfristig ein Rock-Konzert „Für eine Bunte Republik Deutschland“ zu organisieren – in Jena: „Wenn auch der Anlass eher ein trauriger ist, so freue ich mich doch, dass wir die Künstler-Initiative ROCK GEGEN RECHTE GEWALT nun nach einigen Jahren wieder ins Leben gerufen haben“, so Udo Lindenberg. „Diese Arbeit muss gerade jetzt weitergehen, um Initiativen zum Schutz gegen die ewig gestrigen Brutalos, Opferhilfeprogramme und Möglichkeiten für Szene-Aussteiger zu unterstützen. Eigentlich ist es ja ein Unding, dass man solche Aktionen alle zehn Jahre wieder durchziehen muss. Aber Niemand wird uns unsere Bunte Republik in ein schräges Licht bringen, es muss endlich Schluss sein mit dem Nazi-Terror! Übrigens werde ich das Lied “Rock’n’Roll Arena in Jena” nun zum ersten Mal singen, in Jena, yeah, neben all den anderen Hammer-Songs vom Panikorchester. Für die weltoffene, international geachtete Bunte Republik Deutschland!“


Ab 16 Uhr treten am 02. Dezember – neben Udo Lindenberg – Peter Maffay, Silly, Julia Neigel sowie einige weitere Überraschungs-Acts in der Oberaue gleich gegenüber dem Seidelparkplatz auf. Auf der Großveranstaltung für Toleranz und gegen Gewalt, die für alle kostenfrei ist, werden u.a. auch Sigmar Gabriel und die Ministerpräsidentin von Thüringen Christine Lieberknecht reden.

„Für eine Bunte Republik Deutschland“
Udo Lindenberg, Peter Maffay, Silly, Julia Neigel und Gäste
Freitag, 02.12.2011, ab 16 Uhr
Jena/Oberaue (Rasenfläche am Märchenbrunnen)

Autor: Florian Berthold
Bilder: Känguruh Production

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25. November 2011 | Ausstellung, Freizeit

Wenn Wissenschaft ein Oh! erzeugt.

Von Stadtmagazin 07


Heute ist es endlich wieder so weit: ab 18 Uhr startet in Jena die 4. Lange Nacht der Wissenschaften. Bis 24 Uhr öffnen sich dann wieder die Türen zahlreicher Institute, Labore, Firmen und Sammlungen, um den Besuchern die wunderbare Welt der Wissenschaft sowie die neuesten Erfindungen und Entdeckungen ’made in Jena’ auf unterhaltsame Art vorzustellen.

Mehr als 230 abwechslungsreiche Veranstaltungen aufgeteilt auf die drei Gebiete Stadtzentrum, Beutenberg/Fachhochschule/Schott/Zeiss und Lobeda-Klinikum – damit markiert die Lange Nacht der Wissenschaften ein Highlight im Veranstaltungskalender der Saalestadt, das man sich nicht entgehen lassen sollte.

Sternstunden am IPHT: Photonik macht Ah!
Schon der Beginn der diesjährigen Langen Nacht der Wissenschaften in Jena ist ein Höhepunkt für sich: ARD-Moderator Ralph Caspers („Wissen macht Ah!“ und „Die Sendung mit der Maus“) eröffnet die Sternstunden in einer bunten Wissensshow am Institut für Photonische Technologien (IPHT) auf dem Beutenberg. Geplant ist ein Showprogramm mit interessanten Gästen und spannenden Experimenten. Ein zentraler Programmpunkt wird hierbei die Verleihung der Auszeichnung „Ausgewählter Ort im Land der Ideen 2011“ an die Jenaer Biochip Initiative (JBCI) sein. Die gemeinsame Forschergruppe des IPHT und der Universität Jena erhält den Preis für die Erforschung eines schnellen Chip-basierten Nachweisverfahrens von Bakterien und Keimen.

Wissensspaß für kleine Querdenker
Wer schon einmal von einem wissenshungrigen Kind mit Tausenden von Fragen durchlöchert worden ist, weiß welch enormer Wissensdurst bei den Sprösslingen mitunter befriedigt werden will. Kinder sind neugierig und können etwas, was den meisten Erwachsenen längst abhanden gegangen ist: Sie können vollkommen verquer denken.

Zur Langen Nacht der Wissenschaft können sich diese kleinen Querdenker nun in zahlreichen Experimentier- und Mitmachstationen austoben, ihrem Wissensdurst in Vorträgen und Vorführungen nachgehen und ihre gesammelten Fragen an die Experten vor Ort loswerden. Da können dann auch endlich einmal die wirklich dringenden Angelegenheiten geklärt werden, beispielsweise ob es tatsächlich warmes Eis gibt oder wie weit denn so ein Blasrohr, wie man es neulich im Film gesehen hat, eigentlich schießen kann.

Die Mehrzahl der Programmangebote ist für Erwachsene und Kinder gleichermaßen interessant. Darüber hinaus gibt es aber auch einige ganz spezielle Kinderveranstaltungen wie beispielsweise den „Teddy OP“ oder ein Besuch mit Clown Knuddel in der Apotheke.

Wissenschaft zu Besuch in der Stadt
Bei mehr als 230 Veranstaltungen macht es natürlich kaum Sinn, hier jede einzeln vorzustellen. Ein besonderes Wissensangebot soll jedoch explizit hervorgehoben werden. Ein besonderes Highlight ermöglicht in diesem Jahr der INNOVENT Technologieentwicklung e.V.: Der nanoTruck des Bundesministeriums für Bildung und Forschung macht auf dem Vorplatz des Volkshauses Halt. Auf insgesamt 100 Quadratmetern mobiler Ausstellungs- und Veranstaltungsfläche werden hier Nano-Forschung und -Praxis Seite an Seite präsentiert und damit ein Einblick in ein eindrucksvolles Spektrum nanotechnologischer Entwicklungen für fast alle Lebensbereiche gewährt: für Haushalt, Sport und Freizeit ebenso wie für Bauen und Wohnen, Information und Kommunikation, Medizin und Gesundheit.

Mobil & bequem durch die Lange Nacht
Um möglichst viele Stationen entdecken zu können, sind neben dem regulären Linienverkehr auch Sonderbusse, sogenannte ’Denkbusse’, im Einsatz. Diese verkehren zwischen den Veranstaltungsorten am Beutenberg Campus, Lobeda und dem Stadtzentrum. Mit dem Ticket der „Langen Nacht der Wissenschaften“ kann man heute ab 16 Uhr bis zum darauf folgenden Tag um 2 Uhr diese Sonderbusse sowie die Angebote des Nahverkehrs kostenfrei nutzen.

Programmplan und Tickets
Die Programmpläne, die für jedes der drei Veranstaltungsgebiete angefertigt wurden, sind in der Jena Tourist-Information einzeln oder im Dreierpack kostenfrei erhältlich. Sie ermöglichen einen schnelleren Überblick über alle im Gebiet angebotenen Veranstaltungen und enthalten neben allgemeinen Informationen auch eine Gebietsübersicht sowie die Shuttlepläne der Denkbusse und -bahnen.

Tickets für die Lange Nacht gibt es in der Tourist-Information Jena, in den Vorverkaufsstellen der Zeitungsgruppe Thüringen und unter www.sternstunden-jena.de. Selbstverständlich können Eintrittskarten auch noch heute Abend an den verschiedenen Veranstaltungsorten für den Abendkassenpreis erworben werden.

Mehr Informationen unter www.sternstunden-jena.de und www.facebook.com/sternstunden.jena.

Text: Nancy Dröse, Mona Lunte
Foto: JenaKultur

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25. November 2011 | Freizeit

Adventsstimmung in der Jenaer Innenstadt

Von Stadtmagazin 07


Der Jenaer Weihnachtmarkt öffnet heute wieder seine Türen.

Wie jedes Jahr laden die vielen verzierten Buden des Weihnachtsmarktes dazu ein, das Jahr mit Lebkuchen und Weihnachtsgebäck, Glühwein und gebrannten Mandeln ausklingen zu lassen. Der weihnachtliche Duft zieht verlockend durch die Straßen und lockt viele Besucher auf den historischen Markt der Saalestadt. Nicht fehlen darf dabei selbstverständlich der Weihnachtsrummel: Sinnliche Stimmung und weihnachtliche Atmosphäre begeistern hier Jung und Alt – vom Kettenkarussel über Ponyreiten bis hin zu kostenfreien Kutschfahrten mit dem Weihnachtsmann ist alles dabei.

Zur einzigartigen Wirkung des Jenaer Weihnachtsmarktes trägt vor allem auch der restaurierte Marktplatz im Herzen der historischen Altstadt bei. Die zahlreichen Hütten präsentieren traditionelles Kunsthandwerk wie handgezogene Kerzen, erzgebirgische Schnitzereien, mundgeblasenen Weihnachtsbaumschmuck und vielerlei internationalen Kunsthandwerk. Der eindrucksvolle Christbaum erleuchtet mit seinem sanften Licht den gesamten Marktplatz und lässt wahre Weihnachtsstimmung aufkommen.

Wie jedes Jahr sind täglich um 17 Uhr alle Freunde konzertanter Weihnachtsmusik zum Turmblasen des traditionsreichen Blasmusikvereins Carl Zeiss Jena e.V. eingeladen. Die Töne hallen über den prächtig geschmückten Marktplatz und sind in der gesamten Innenstadt zu hören, wo sie weihnachtliche Stimmung verbreiten. Doch die Gestaltung und das Turmblasen sind nicht alles, was einen Besuch auf dem Jenaer Weihnachtsmarkt zu einem kleinen Erlebnis machen kann: An den Wochenenden sorgt ein ausgewogenes Bühnenprogramm für die richtige Stimmung und auf dem Eichplatz gibt es mit 15 Meter Höhe die größte Weihnachtspyramide Thüringens zu bestaunen.
Außerdem gibt es in diesem Jahr den ersten Mittelaltermarkt, der vom 02.12.-11.12.11 zahlreiche spannende Entdeckungen bereithält. Zwischen Johannistor und Pulverturm kann man einen Weihnachtsmarkt der besonderen Art erleben und mit Märchenerzählern und mittelalterlichen Konzerten in eine längst vergangene Zeit eintauchen.

Programmhighlights Jenaer Weihnachtsmarkt:

Freitag, 2.12.2011
18 Uhr: Singekreis Ziegenhainer Tal e.V.

Samstag, 3.12.2011
15 Uhr: Golden Dixies – Weihnachten im Dixieland Stil
16.30 Uhr : Knabenchor Philharmonie

Sonntag, 4.12.2011
14.30 Uhr: Dance Company „Schnapphans“ e.V. Jena präsentiert „Ein Buntes Weihnachtskarussell“
15.30 Uhr: Hot Strings „Swing zur Weihnachtszeit“

Samstag, 10.12.2011
14.30 Uhr: Eine musikalische Reise durch die Weihnachtszeit mit dem Weihnachtsengel und dem Weihnachtsmann
16 Uhr: „Die Minis“ der Musikschule Fröhlich

Sonntag, 11.12.2011
16 Uhr: Puppenbühne Krambambolo: „Räuber Rumpels Weihnachtswunsch“

Freitag, 16.12.2011
18 Uhr: Jenaer Vokalensemble Oktavians

Sonntag, 18.12.2011
16 Uhr: Tanzstudio P 70 e.V. „König Drosselbart“

Täglich
17 Uhr: Turmblasen vom Rathausturm

Kollegiengasse
Kostenlose Kutschfahrten mit dem Weihnachtsmann an den vier Adventssonntagen

Autor: Eva Schellenberg
Foto: JenaKultur / Andreas Hub

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23. November 2011 | Bühne

Spielzeiteröffnung am Theaterhaus Jena

Von Stadtmagazin 07


Start des Faust am 24.11.2011

Morgen beginnt sie nun also, die neue Spielzeit am Theaterhaus. Deshalb sei auf diesem Wege noch einmal an all die zahlreichen Premieren erinnert, die im Laufe der nächsten Tage auf den Bühnen der Stadt ihre Premiere feiern.

24.11.2011 Faust – Hauptbühne des Theaterhauses
27.11.2011 Die Schneekönigin – Hauptbühne des Theaterhauses
29.11.2011 Betaville – Kulturbahnhof
30.11.2011 Eigentlich läuft alles ganz prima – Oberstübchen des Theaterhauses

Neben den Theaterstücken stehen weiterhin auch noch viele interessante Projekte auf dem Programm. So begleitet der „Zornige Engel“ das Theaterhaus über die ganze Saison hinweg mit kulinarischen, literarischen oder musikalischen Performances. Infos und genaue Termine gibt es zu entdecken unter www.theaterhaus-jena.de.

Und auch 2012 geht es weiter mit neuen Produktionen, an denen momentan aber noch fleißig gewerkelt wird. Die blauen Augen von Terence Hill, Freude schöner Götterfunken, Ich komme aus meiner Haut und Weiße Nächte seien vorerst zur Einstimmung genannt. Der Start für diese Stücke steht für das erste Quartal des neuen Jahres an – wir halten Euch auf dem Laufenden!

Das Stadtmagazin07 fiebert der großen Premiere entgegen und wünscht Allen Theaterfreunden viel Spaß in der neuen Spielzeit!

Autor: Michael Stocker
Foto: Theaterhaus Jena

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9. November 2011 | Musik

Vom Proberaum ins Rampenlicht

Von Stadtmagazin 07


Talentierte Nachwuchskünstler können sich bis zum 10. Januar 2012 bewerben und der Jury zeigen, dass sie auf die Bühne der ECHO Aftershow-Party gehören.

Als langjähriger Partner des Musikpreises ECHO macht sich Köstritzer wieder auf die Suche nach dem „gewissen Etwas“ für die Bühne der ECHO Aftershow-Party. Ab dem 21. November 2011 läutet Köstritzer hierfür die Bewerbungsphase ein: Nachwuchsbands und Solokünstler können sich bis zum 10. Januar 2012 auf dem Musik-Blog unter www.koestritzer.de/echolot bewerben und die große Chance auf einen Auftritt vor den Augen des „Who is Who“ der Musikbranche am 22. März 2012 nutzen.
„Die Einzigartigkeit des Köstritzer Echolot liegt darin, dass er Newcomern eine Plattform bietet, sowohl verschiedene Musikprofis als auch zahlreiche Fans für sich zu gewinnen: Nirgendwo sonst treffen in Deutschland so viele internationale Musiker und Branchen-Experten aufeinander, wie bei der ECHO Aftershow-Party. Wer hier spielt, spielt im Herzen der Musikindustrie“, so Monty Jeziorski, Mitglied der Köstritzer Echolot Jury.

Bewerbungsrunde – Challenge und Chance
Bands und Solokünstler aller Genres können sich im Musik-Blog bewerben und damit der ersten Herausforderung stellen: der Bewertung der Fans. Nur wer es während dieser Bewerbungsphase schafft, im Blog 100 Stimmen über Verknüpfungen mit sozialen Netzwerken für sich zu gewinnen, dringt auch bis zur Fach-Jury vor. „Der Wettbewerb bezieht die Meinung von Musikliebhabern vom ersten Augenblick an mit ein, weil auch im professionellen Business die Öffentlichkeit über Erfolg und Misserfolg eines Musikers entscheidet und das Web dabei eine wesentliche Rolle spielt“, erklärt Monty Jeziorski.

Top 11 Konzerte – Kreatives Heimspiel
Organisationstalent und eine mitreißende Live-Performance sind die entscheidenden Kriterien in der nächsten Wettbewerbsrunde: Ausgestattet mit je 1.000 Euro, Promotion-Material und einer Party-Ration Köstritzer Schwarzbier bekommt jeder TOP 11-Kandidat die Aufgabe, in der eigenen Region einen Live-Gig auf die Beine zu stellen – ob auf einem Fernsehturm, im heimischen Kult-Club oder im eigenen Wohnzimmer bleibt den Musikern überlassen. „Damit bekommen die Bewerber Mittel an die Hand, ihre Fan-Base weiter auszubauen und wir sehen, was in ihnen steckt“, so Eric M. Landmann, Manager der Beatsteaks und Turbostaat sowie Mitherausgeber des unclesally’s Magazine, der ebenfalls mit in der ECHO Jury sitzt. Wenn dann am 3. März zeitgleich an elf verschiedenen Orten die Rampenlichter angehen, müssen nicht nur die Zuschauer vor Ort und die Jury überzeugt werden, sondern auch die Musik-Fans im Blog. Denn die Konzerte werden mitgefilmt und im Anschluss der Community zugänglich gemacht, die eine der Bands direkt und frei von der Jury-Entscheidung ins Finale voten kann. Die übrigen vier Final-Plätze bestimmt die Jury je nach Kreativität der Band bei der Umsetzung, Stimmung und musikalischer Qualität.

Finale und ECHO Aftershow-Party – Talent zahlt sich aus
Am 17. März 2012, fünf Tage vor dem ECHO, dürfen die fünf Finalisten dann schon einmal Berliner Luft schnuppern: Wer beim abschließenden Konzert vor der Jury mit seinem Auftritt den Funken überspringen lässt, den erwartet ein glanzvoller Auftritt im Licht der ECHO Aftershow-Party. Damit ist der erste Schritt ins professionelle Musik-Business gemeistert. Der weitere Weg wird für den Gewinner durch ein Promotion-Paket des Online-Musiksenders tape.tv in Höhe von 30.000 EUR und die Begleitung der Schwarzbierbrauerei bereitet, die deutschlandweit als Festival-Sponsor und Event-Initiator etabliert ist.


Alles noch mal ganz detailliert zum Nachlesen gibt’s unter www.koestritzer.de/echolot.

Text: Florian Berthold
Bilder: Köstritzer Echolot

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9. November 2011 | Musik

Thüringer Kulturpreis 2011 für Jazzmeile Thüringen!

Von Stadtmagazin 07

Matschie: “Festival steht für musikalische Kreativität und Ideenreichtum”
 Erfurt. – Der Thüringer Kulturpreis geht in diesem Jahr an die Jazzmeile 
Thüringen. Damit wird das Projekt für sein langjähriges kulturelles 
Engagement ausgezeichnet. Seit 1994 hat sich die Jazzmeile zu einem 
bundesweit einzigartigen Festival entwickelt. Inzwischen tragen 18 
Thüringer Städte und Jazzclubs zum Erfolg bei. Traditionsreiche 
Musikveranstaltungen wie die Internationalen Sonneberger Jazztage, das 
Nordhäuser Jazzfest, die Altenburger Jazztage oder das Jazzfest Jena 
werden unter dem Dach der Jazzmeile vereint. Workshops wie der 
Internationale Jazzworkshop Weimar, der gemeinsam mit der Hochschule für 
Musik Franz Liszt veranstaltet wird, fördern den musikalischen Nachwuchs.

Thüringens Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Christoph 
Matschie, gratuliert: “Ob Klassik oder moderne Musik, Thüringen hat in 
Sachen Musik für jeden Geschmack etwas zu bieten. Wenn kräftig gejazzt 
wird, entfaltet das eine ganz eigene und unverwechselbare musikalische 
Farbe. Die Jazzmeile Thüringen ist zu einem echten Höhepunkt im 
Kulturkalender geworden. Das Festival steht für musikalische Kreativität 
und Ideenreichtum und bereichert unsere Musiklandschaft.”

Seit 1995 vergibt der Freistaat jährlich den Thüringer Kulturpreis. Mit 
ihm werden kulturelle Initiativen in wechselnden Sparten ausgezeichnet, 
angefangen bei Musik-, Kunst- und Theaterprojekten über private 
Initiativen, die sich dem Aufbau kultureller Netzwerke widmen, bis hin 
zu kommunalen Beiträgen. Der mit 12.800 Euro dotierte Preis will das 
Besondere, das Auffällige und das Herausragende im Thüringer Kulturleben 
hervorheben. Wir finden das gut und gratulieren recht herzlich!!

Autor: Florian Berthold
Grafik: Jazzmeile

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9. November 2011 | Bühne

Schauspiel mit Musik

Von Stadtmagazin 07


Premiere für “Das Wirtshaus im Spessart – Morphing the Cold Heart” am 
12.11.2011 im DNT Weimar

Als Schauspiel mit Musik erlebt am Samstag, 12. November 2011, um 19 
Uhr im großen Haus des Deutschen Nationaltheaters Weimar “Das 
Wirtshaus im Spessart – Morphing the Cold Heart” nach Wilhelm Hauff 
von Sandy Lopicic und Peter Staatsmann seine Premiere.

Das Stück greift das Motiv der Verwandlung auf, das sich u.a. in 
Hauffs Märchen “Kalif Storch”, “Zwerg Nase” oder “Das kalte Herz” 
findet, und überträgt es in die gegenwärtige Arbeits- und Lebenswelt, 
die oft Anpassung bis zur bedingungslosen Selbstaufgabe fordert. Kann 
man sich dabei seine Individualität und Menschlichkeit bewahren, oder 
wird man zum seelenlosen Automaten, für den eine Rückverwandlung nicht 
mehr möglich ist? Mit diesen Fragen beschäftigt sich der Theaterabend 
von Sandy Lopicic und Peter Staatsmann, die das deutsche Wirtshaus ins 
heutige Ägypten versetzt haben. Zwischen Urlaubsstrand, der Arbeit als 
Animateure im Luxushotel und ihren ganz eigenen Sehnsüchten, Problemen 
und Ängsten sehen sich neun Europäer mit dem politischen Umbruch in 
der arabischen Welt konfrontiert. Die Revolution hat alles verändert, 
auch für die deutschen “Gastarbeiter”, die nicht nur den Unruhen 
außerhalb der Hotelmauern sondern auch einer ungewissen Zukunft angst- 
und ahnungsvoll entgegenblicken. Obwohl es angesichts dieser 
Situation über die psychischen Kräfte der Darsteller geht, muss die 
Show weitergehen, wollen die Gäste unterhalten werden. Und so spielen 
sie auch an diesem Abend das Musical “Das kalte Herz”, das die 
Geschichte eines einfachen Mannes erzählt, der sein Herz und seine 
Seele verkauft, um ein Star zu werden und zu den Reichen und Schönen 
dieser Welt dazuzugehören.

Selbst Pianist und Komponist hat Sandy Lopicic nicht nur Regie 
geführt, sondern die Produktion auch musikalisch geleitet sowie einen 
Teil der Lieder und der Musik geschrieben. In seiner Inszenierung sind 
Petra Hartung, Caroline Dietrich, Jeanne Devos, Michael Wächter, 
Markus Fennert, Bastian Heidenreich, Tobias Schormann, Christoph 
Heckel und Christian Klischat zu erleben, die spielen, singen und zum 
Teil auch selbst zu den Instrumenten greifen. In erster Linie wird die 
Musik aber von Matthias Loibner an der elektrisch verstärkten 
Drehleier und Xell (Oboe, Klarinette, E-Gitarre) live gespielt. Das 
Bühnenbild und die Kostüme entwarf Thurid Peine, die Videoprojektionen 
realisierte Bahadir Hamdemir.

Weitere Vorstellungen: 18.11., 26.11., 16.12., 22.12., 31.12.2011, 8.1.2012

Weitere Infos unter: www.nationaltheater-weimar.de

Text: Susann Leine
Foto: Matthias Horn

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1. November 2011 | Bühne

Es spektakelt wieder

Von Stadtmagazin 07

4. Kurztheaterspektakel gastiert vom 3. – 6. November in den Höhlen der Binderburg in Burgau.

Auch in diesem Jahr veranstaltet die Freie Bühne Jena wieder das Festival der kurzen Stücke, mittlerweile fester Programmpunkt im Kulturjahr Jenas und möchten alle einladen, die Lust haben, daran wieder oder zum ersten Mal teilzunehmen.

Das Kurztheaterspektakel findet dieses Mal allerdings an einem besonderen Ort statt – in den Höhlen der Binderburg. An jeden Abend vom 3. – 6. November öffnen sich die Türen in eine unterirdische Welt, die nahe der Binderburg ganz versteckt und kaum bekannt, den Besucher einlädt, ein außergewöhnliches Programm an einem außergewöhnlichen Ort zu entdecken. Ein paar erste Eindrücke dieses unglaublich schönen Ortes vorab kann man unter www.binderburg.de erhaschen.
Natürlich erwartet alle Freunde des Theaters auch in diesem Jahr ein volles Festivalprogramm, präsentiert von regionalen und überregionalen Künstlern, die alle durch ihr eigenwilliges, kontrastreiches Theater dem Festival einen besonderen und abwechslungsreichen Charakter verleihen. Die Bandbreite des Programms reicht von klassischem Theater, Musiktheater, experimenteller Performance, Tanztheater und absurder Komik bis hin zu Puppenspiel und Improvisationskunst.
Da in den Höhlen der Binderburg eine konstante Temperatur von 12 Grad Celsius herrscht, sollten sich alle doch besser warm anziehen, immerhin dauert das Kurztheaterspektakel an jeweils ungefähr zwei Stunden.

Und wie man hinkommt? Das Spektakel beginnt jeweils am Basislager an der Gaststätte am Wehr in Jena Burgau. Hier erhält man alles, was man für den Abstieg in die Höhle benötigt: Proviant, Grubenleuchte, Gängekarte, Schutzhelm. Wer mit der Bahn kommt: mit der Linie 1 und Linie 3 Richtung Lobeda, Haltestelle “Alte Burgauer Brücke” aussteigen. Anfahrt mit dem Auto: An der Kreuzung am Burgaupark in Richtung Burgau abbiegen, immer der Hauptstraße folgen bis zum Wehr; Parkmöglichkeiten sind an der Gaststätte “Am Wehr” vorhanden.


Was einen an den vier Kurztheatertagen erwartet – das Programm im Überblick:

DONNERSTAG, 03.11.2011

antje fischer & the! (weimar) I ich ging mal über’n damm I tanztheater 
kaffeetassentheater (Berlin) I kiezgeschichten I puppentheater 
rababakomplott I kurze improvisationen I  improtheater  
maik pevestorff (jena) I die verunsicherung I konterrevolution



FREITAG, 04.11.2011

theater zink (jena) I ein fass auf. teil 1 (zu beginn) + teil 2 (am ende des abends) 
theater eumeniden (leipzig) I orpheus. eurydike. hermes. I poetische performance 
maik pevestorff (jena) I die verunsicherung I konterrevolutíon 
kaffeetassentheater (berlin) I kiezgeschichten I puppentheater 
theater im karton (jena) I oblomow I absurdes stück



SONNABEND, 05.11.2011



theater zink (jena) I ein fass auf. teil (zu beginn) + teil 2 (am ende des abends) 
theater eumeniden (leipzig) I orpheus. eurydike. hermes. I poetische performance 
lichtkegel (jena) I kurzwellen – literatur I szenische lesung 
theater im karton (jena) I synchronisation I performance 
rababakomplott (jena) I also sprach rababa I improvisationstheater 



SONNTAG,  06.11.2011



theater fahrendes volk (jena) I inspektor marlowski ermittelt I live hörschauspíel 
theater zink (jena) I der tod klopft bei jan und tobi 
theater im karton (jena) I synchronisation I performance 
theater im karton (jena) I oblomow I absurdes stück


Karten gibt’s in den Vorverkaufsstellen in den Mensen und in der Bücherstube und natürlich an der Abendkasse.

Autor: Florian Berthold
Bild: Freie Bühne Jena

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