31. Oktober 2011 | Gedruckte Ausgabe

Neues Magazin: jetzt erhältlich!

Von Stadtmagazin 07


Die neue Ausgabe 31: November 2011 unseres Magazins finden Sie kostenlos an den gewohnten Auslagestellen und im Abo.

Viel Spaß beim Lesen!

Sie können diese auch in unserem Downloadbereich als PDF herunterladen.

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27. Oktober 2011 | Musik

Primaklimaclub Autumn Edition

Von Stadtmagazin 07


Am Sonntag, 30.10., 23 Uhr
Primaklimaclub Autumn Edition

live: Console (Disko b, Weilheim) + Flug8 + DJs: Momb (Freude am Tanzen, Jena)

Klangtüftler und Notwist Mitglied Martin Gretschmann gehört zu den umtriebigsten Musikern in Deutschland. Mit seinem Projekt Acid Pauli und dem Label Smaul Records mischt er die Clubwelt zwischen Experiment und Abfahrt ordentlich auf. Mit 13 & God verschmilzt er gemeinsam mit Notwist Kollegen & Themselves Indie, Elektronika und Hip-Hop auf vortreffliche Weise. Als Console lässt er digitale Klangbilder sprechen und dies funktioniert als großes Ganzes sogar Live on Stage.

Musikalische Umrahmung erhält der Weilheimer und seine Band, von den beiden DJ-Banausen Monkey Maffia & Mbeck alias Momb. Auch sie werden Geschichten erzählen und zwar zum Tanzen. Wer sie diesen „Sommer“ an einem der beru?chtigten Momb-Donnerstage am Strand22 erleben konnte, wird sich auch hier wieder bei einer wundervollen Reise ins Land der unwiderstehlichen Grooves wiederfinden.

www.primaklimaclub.de

Autor: Florian Berthold
Grafik: Toci

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18. Oktober 2011 | Allgemein, Kultur

Die ’Matrosenmütze’ hat Geburtstag

Von Stadtmagazin 07

Chuck Berry wird heute 85 Jahre.

Chuck Berry, dessen Markenzeichen die Matrosenmütze ist, wird heute stolze 85 Jahre alt. Geboren als Charles Edward Anderson Berry 1926 in St. Louis ist er bis heute neben Rock’n’Roll-Größen wie Bill Haley und Elvis Presley das Aushängeschild der Rockmusik der 50ger Jahre und hat maßgeblich mit seinen Gitarrenstil und Songs die Musik dieser Zeit geprägt. Sein wohl legendärster Song “Johnny B. Goode” kann wohl jeder Rockgitarrist auf diesem Planeten mühelos instrumentieren.

Berry war immer Autodidakt und hat nie eine Musikakademie besucht, dafür aber Gefängnisluft geschnuppert als er von 1944 bis 1947 wegen eines Raubüberfalls in Knast einsaß. Hier vertrieb er sich die Zeit auf der Gitarre und übte Riffs und Licks damaliger Stromgitarrengrößen wie etwa T-Bone Walker. Nach seiner Entlassung schlug er sich als Arbeiter in einer Autofabrik durch und verbrachte die Abende musizierend mit seinem “Johnnie Johnson Trio”, wo er alte Jazznummern in den Clubs und Bars von St. Louis spielte und alsbald zusammen mit seinem Pianisten Johnnie Johnson begnadete Melodien und Songs entwickelte.

Das Credo Berrys, auf den Zeitgeist und Massengeschmack des Publikums einzugehen, bringt ihn in kürzester Zeit nach vorn. Auch wenn er dafür weiße Country-Musik spielen muss, die ihm als Farbigem gar nicht als sein Ausdruck seines eigenen Lebensgefühls liegen. Aber er macht es trotzdem und unterlegt seine Musik mit heißen Hillbilly-Rhythmen und eingängigen Texten über Mädchen, Autos und natürlich Sex, weil gerade dieses Thema zu jener Zeit eine optimale Aufmerksamkeit mit sich brachte. “Maybellene” ist so ein Song und bringt ihm 1955 den ersten großen Erfolg. Er schaffte es, die vorherrschenden Rassengrenzen zwischen Schwarz und Weiß zu überwinden und zündete mit Songs wie “Roll over Beethoven” oder “Sweet Little Sixteen” eine Hitgranate nach der nächsten. Fortan nennt man ihn „Mr. Rock’n’Roll“.

Doch plötzlich stoppte der Erfolg des Hitgaranten und Berry landete wieder im Gefängnis – diesmal wegen eines Verstoßes gegen das Gesetz, das den Transport Minderjähriger von einem Bundesstaat in einen anderen verbietet. Draußen tobte während dessen die Rockwelt weiter und veränderte sich mehr und mehr. Bands wie die ’Rolling Stones’ oder ’The Beatles’ eroberten die Bühnen und begeisterten die Massen mit ihren Songs.

Als sich Anfang der 60er Jahre vor Berry die Gefängnistüren wieder öffneten, ist nichts mehr wie es war. Der Rock’n’Roll hatte inzwischen stark an Attraktivität eingebüßt. Aber er gab nicht auf und veranstaltete trotzig wieder Rock’ n’ Roll-Konzerte. 1972 zahlte sich diese Kontinuität aus – er landete tatsächlich noch einen Hit mit “My Ding-A-Ling”. Das Anzügliche, das immer seinen Songs anhaftete, schien also nach wie vor zu funktionieren.

1979 nahm er zwar seine letzte Platte auf, tourte aber weiterhin durch die Welt. Im Frühjahr dieses Jahres brach er während eines Konzertes auf der Bühne zusammen, aber selbst dies unterbrach seine Rastlosigkeit nur kurz. Kurz darauf stand er wieder auf der Bühne und tut dies bis heute. Wir gratulieren mit ganzem Herzen und hoffen darauf, dass der Rock n Roll auch die nächste Dekade überlebt.

Autor: Florian Görmar
Video: Youtube.com

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14. Oktober 2011 | Freizeit, Musik

Der YEAHNA CITY SOUL CLUB heute Abend im Café Wagner!

Von Stadtmagazin 07


Endlich wieder! Der YCSC öffnet heute abend wieder um 22 Uhr seine Türen im Café Wagner. Der YCSC bleibt sich treu und wird dem geneigtem Tänzer bzw. der Tänzerin wieder only Vinyl servieren. Die schwarzen Scheiben halten in Drehung: Kristian Auth, Dynamic Don und tata!!! der legendäre Mr. Mojo! Pudert die Tanzfläche es wird heiß, heiß und heiß. Küsschen und Tanzen!

Autor: Florian Berthold
Bild: YCSC

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11. Oktober 2011 | Ausstellung, Kino

„Die Unbedingten“ im Stadtmuseum

Von Stadtmagazin 07


Keine Band, sondern Spielfilm und dazu auch noch mit unbedingtem Lokalbezug: Diesen Donnerstag gibt das Stadtmuseum mit Andreas Jaschkes Kurzfilm „Die Unbedingten“ einen Einblick in die Lebensgeschichte des Kotzebue-Mörders Karl Sand, der als Student Anfang des 19. Jahrhunderts in Jena lebte: Der junge Theologiestudent Jakob Feister und sein Freund Carl Ludwig Sand leben beide als Außenseiter in der kleinen Universitätsstadt. Mit den anderen angepassten Studenten haben sie nichts gemein. Und selbst aus der Burschenschaft Germania sind sie ob ihrer radikalen Ansichten ausgestoßen worden. Denn sie sind Zöglinge des glänzenden Redners, Privatdozenten und Rechtsgelehrten Karl Follen, der radikale Mittel und den gewalttätigen Umsturz für die Erreichung einer deutschen Republik für legitim hielt und dafür den eheimbund „Die Unbedingten“ ins Leben rief.

Eigentlich sind sich die beiden Freunde seit schon seit längerer Zeit einig, dass es ein deutliches Zeichen geben müsse, um Deutschland wachzurütteln und dass sie selbst es vollbringen werden.

Doch eine Kraft lässt Jakob erweichen und zufriedener stimmen – die Liebe. Luise, die Tochter des Turmwächters hat es ihm angetan. Und Jakob ist nicht mehr ganz bei der Sache. Er zögert. Auch wenn Carl ihn unter Druck setzt.

Als Jakob seinem Vater die Hochzeitspläne mit Luise verkündet, kommt es zum Eklat, der Jakob allen Mut nimmt, jemals mit Luise glücklich werden zu können. Frustriert schwört er deshalb bei einer Versammlung der Unbedingten, gemeinsam mit Carl das Fanal zu begehen. Dem aus ihrer Sicht unpatriotischen Dichter August von Kotzebue soll es an den Kragen gehen.

Dazu müssen sie nach Mannheim reisen. Die Geheimpolizei erfährt dies und verfolgt sie. Aber auch Luise, welche sich mutig Jakobs Vater widersetzt, reist ihnen nach um die Bluttat und die schlimmen Folgen für Jakob zu verhindern …

Stadtmuseum
Filmvorführung: „Die Unbedingten“, 47 min.
13.10.2011, 19 Uhr

Anschließend Filmgespräch mit Regisseur Andreas Jaschke (Regisseur) und Daniel Rohm (Produzent).

Autor: Matthias Eichardt
Bild: Stadtmuseum

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4. Oktober 2011 | Jena

Wissenschaft macht Ah! Die 4. Lange Nacht der Wissenschaften in Jena.

Von Stadtmagazin 07

Am 25. November 2011 von 18 bis 24 Uhr ist es wieder soweit. Sämtliche wissenschaftliche Einrichtungen, Institute, Labore und Firmen der Stadt öffnen zur „4. Langen Nacht der Wissenschaften“ ihre Pforten.

An drei Schwerpunkten – dem Beutenberg-Campus, den Kliniken sowohl in Lobeda als auch in der Stadt und den Wissenschafts-standorten im Stadtzentrum – warten insgesamt über 230 abwechslungsreiche Ver-
anstaltungen auf die Gäste. Einige Highlights seien hier schon einmal genannt.

Die „Lange Nacht der Wissenschaften“ wird von Ralph Caspers eröffnet. Bekannt durch Fernsehsendungen wie „Wissen macht Ah!“ und der „Sendung mit der Maus“ moderiert er ab 18 Uhr im Institut für Photonische Technologien auf dem Beutenberg in seiner ganz eigenen Art und mit zahlreichen kleinen Experimenten die Eröffnungsveranstaltung. Hier ist frühzeitiges Kommen gefragt!

Weiter geht’s auf dem Ernst-Abbe-Hochhaus. Dort wird wieder der schon in den letzten Jahren beliebte Laser zu sehen sein, welcher die Veranstaltung weit über das Stadtzentrum hinweg sichtbar macht. Der Laser kann auch von Nahem begutachtet werden, man muss nur das Dach des Hochhauses erklimmen. Als Lohn für die Mühen bekommt man dort in luftiger Höhe mit Hilfe eines Nachtsichtgerätes einen vollkommen anderen Blick auf die Stadt. Einen Abstecher sollte auch die Fachhochschule wert sein – schließlich werden hier die schönsten Augen der Stadt gesucht, nachdem man sein eigenes Geburtsdatum unter den ersten Milliarden Ziffern der Zahl π gefunden hat. Ebenso lohnt sich der Besuch des Döbereiner Hörsaals im Institut für Anorganische und Analytische Chemie, direkt an der Humboldtstraße gelegen. Dort wird es bei zahlreichen chemischen Experimenten blitzen, brennen und qualmen.

Zudem wird vor dem Volkshaus der „Nanotruck“ Halt machen, welcher seit Jahren quer durch die ganze Republik tourt und nun endlich auch in Jena einen Zwischenstop einlegt. In diesem sieht man die Welt der kleinen Dinge einmal in ganz in Groß. Und und und…doch suchen Sie sich ihr Highlight selbst heraus! An interessanten Angeboten mangelt es auch im Jahr 2011 auf keinen Fall. Es sei noch gesagt, dass nicht nur Erwachsene auf ihre Kosten kommen, auch für die kleinen Wissenschaftler wird an vielen Stand-orten eine Menge geboten. Und wenn nach all den Entdeckungstouren der Magen knurrt ist selbstverständlich für das leibliche Wohl gesorgt.

Die Wege zwischen den Veranstaltungsorten sind einfach zurückzulegen. Mit dem Ticket für die „Lange Nacht der Wissenschaften“ kann man ganz bequem die „Denkbusse“ benutzen, die einen kostenlosen Shuttleservice zwischen den drei Schwerpunkten anbieten. Auch der Nahverkehr kann mit den Eintrittskarten an diesem Abend umsonst genutzt werden. Diese sind bei der Touristeninformation Jena und den Geschäftsstellen der Zeitungsgruppe Thüringen im Vorverkauf zu erwerben. Aber auch Kurzentschlossene werden noch Karten an den Abendkassen erhalten, welche an zahlreichen Instituten zu finden sind.

Weitere Information sind im Internet unter www.sternstunden-jena.de sowie unter www.facebook.com/sternstunden.jena zu finden.

Autor: Michael Stocker

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1. Oktober 2011 | Gedruckte Ausgabe

Neues Magazin: jetzt erhältlich!

Von Stadtmagazin 07


Die neue Ausgabe 30: Oktober 2011 unseres Magazins finden Sie kostenlos an den gewohnten Auslagestellen und im Abo.

Viel Spaß beim Lesen!

Sie können diese auch in unserem Downloadbereich als PDF herunterladen.

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