7. Mai 2011 | Allgemein, Freizeit, Kultur, Musik

‘Professoren außer Rand und Band’

Von Maxi Gade


Die erste Professorennacht Jenas kündigt sich an

19.05.2011, F-Haus 21 Uhr
1. Professorennacht Jena: “Mein Prof ist ein DJ!“

Zu jeder Zeit gibt es eine prägende Musik: Ob man mit den Charts oder der Subkultur, mit dem Radio oder dem Kassettengerät, dem Plattenteller oder dem I-Pod geht – Musik ist ein starkes Erinnerungsorgan und ruft Erlebnisse und Lebenszeiten wach. Wenn nun also eine ältere Generation einer jüngeren ihre Musik vorstellt, dann kann Altbekanntes neu gehört werden. Wenn diese Generationen von Professoren und ihren Studenten repräsentiert werden, lernen sich hier zwei Gruppierungen vielleicht gänzlich neu und in einem anderen Zusammenhang kennen, als es der ewige Unikontext erlaubt.

Das Prinzip der Veranstaltungsreihe ist schnell erklärt: Vier Fakultäten werden an den Plattentellern für je 15-25 Minuten von ihren Profs vertreten und durch ihre Studenten unterstützt. Ein professioneller DJ steht ihnen helfend zur Seite. Es treten folgende Profs an die Decks: Prof. Dr. Guntinas-Lichius und PD Dr. Zimmer für Medizin, Prof. Dr. Fischer  für Jura, Prof. Dr. Pawliska für die FH (Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen) und Prof. Dr. Reitz für Soziologie. Professionell unterstützt werden sie von CANIGGIA aus Stuttgart. Moderiert wird die Veranstaltung vom Mitorganisator und Medizinstudenten Wingman, der auch die Professorennächte in Tübingen, Halle und Berlin moderiert.

Die Musik der Professoren ist selbst ausgewählt. Es sind Songs aus ihrer Jugend, zu ihrem ersten Kuss, passend zu ihrem Fach oder Empfehlungen ihrer Kinder und Hiwis. Entsprechend bunt setzt sich die Playlist zusammen: Classics, Rock n Roll, Electro, Black, Pop, Rock, Indie.
Was willkürlich und was gute Wahl ist, das entscheidet das Publikum auf der Tanzfläche. Je zwei Fakultäten buhlen um den goldenen Notenschlüssel. Wer am meisten Applaus bekommt, gewinnt die begehrte Trophäe.

Nicht jeder Prof hat eigene DJ-Erfahrungen in der Jugendzeit sammeln können und so werden die professionellen des wissenschaftlichen Fachs von jenen der Tanzkultur unterstützt. Hochrangige DJs wie Marusha, Westbam, MC DJ Vize-Worldchampion DJ Beatnut, CANIGGIA oder Torch aka DJ Haitian Star waren bisher Gast bei den in Deutschland bereits erfolgreich gefeierten Professorennächten.
Die erste Professorennacht gab es 2007 in Tübingen und findet seitdem jedes Jahr dort statt. Seit 2010 derartig akademisch auch in Halle, ab diesem Jahr zum ersten Mal in Jena und Berlin gefeiert werden. Der Veranstalter Gunnar Larsson plant darüber hinaus zahlreiche Veranstaltungen  weiteren Städten.

Fürs leibliche Wohl ist mit dem Special an der Bar auch gesorgt: Es gibt den Campus Cocktail für 3,90 € sowie Wodka Energy für 3 €.

Karten sind für 7 Euro an der Abendkasse und 6 Euro im Vorverkauf/5 Euro für involvierte Fachschaften erhältlich. Einfach bei Thalia Neue Mitte, Thalia Goethe Gallerie, an der Tourist-Information sowie in allen o2 Shops Jena nachfragen!

Autor: Maxi Gade
Foto: Professorennacht Tübingen

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4. Mai 2011 | Allgemein, Freizeit

Jenaer Frühlingsmarkt vom 20. bis 29. Mai 2011

Von Stadtmagazin 07

Der Jenaer Frühlingsmarkt eröffnet jedes Jahr die Open-Air-Saison in Jena. Von Ostrock über Karibische Klänge hin zu Russendisko und Hard Rock, es darf und soll mitgesungen, mitgetanzt und mitgefeiert werden. Ein mitreißendes Programm aus Musik, Tanz und Film begeistert alljährlich Tausende von großen und kleinen Besuchern.

Der Auftakt wird die legendäre Band City am 20.05.2011 bestreiten. City ist seit über drei Jahrzehnten nicht mehr aus der deutschen Musikszene wegzudenken. Seit den Gründungstagen steht die Band für kompromisslosen Rock’n’Roll, was der 1972 im damaligen Ost-Berlin gegründeten Band scharenweise Fans aber auch immer wieder Repressalien durch die DDR-Oberen einbrachte. Aber City ließ sich nie unterkriegen und schon gar nicht vereinnahmen. Die Suche nach eigenen Lebensentwürfen durchzieht das Schaffen von City bis heute.

Nach dem Motto „50 Jahre Beatles – 50 Jahre Pop“ werden die Jungs von The ReBeatles Project am Samstag den Pop zu seinen Ursprüngen zurückführen. The ReBeatles Project interpretiert die großen Popsongs der letzten Jahre im Stile der Sixties und ihrer größten Band. Ob Christina Aguilera oder Lady Gaga, ob Pink oder Amy Winehouse – alle Songs wurden komplett neu arrangiert und klingen, als wären sie in den Sechzigern aufgenommen.

Am Sonntag grüßt Ms. Swing Sen. Latino, wenn der Hot String Club die Marktbühne „swingen“ wird. Die ausschließlich mit Saiteninstrumenten besetzte Formation kann stilistisch als kammermusikalischer Swingjazz bezeichnet werden. Ihr Repertoire umfasst ein feines Destillat aus Swingjazz, Valse Musette, Jazzballaden und Blues. Der Ansatzpunkt der Hot Strings liegt direkt bei den großen Urvätern Django Reinhardt und Stephane Grappelli und beim legendären Quintette de Hot Club de France. Die Musiker aus Weimar und Leipzig erweiterten 1999 ihre Stilrichtung durch lateinamerikanische Musik.

Wenn die Spejbls Helprs am Dienstag die Bühne betreten, wird es kein Halten geben. Das Konzept der Band ist relativ einfach: man nehme wuchtige Lautsprecher, schneidige Gitarren, das Repertoire einer Legende und machet sich Mimik, Gestik und Frontstimme zu eigen. Unter den Dutzenden „besten AC/DC Coverbands der Welt“ gibt es wohl kaum eine, die den Spagat zwischen „High voltage“(1976) und „Black ice“(2008) so mühelos bewältigt und die glaubhafter als Sänger Petr Prusa Songs mit Bon Scott, wie mit Brian Johnson intoniert.

Die Fäuste gehen hoch, die einen tanzen Ska, die anderen Pogo. Die Band verausgabt sich auf der Bühne, als ob dieses Konzert ihr letztes wäre. Und sie spielen höllisch gut. RotFront ist die Hausband des Berliner Kaffee „Burger“ und wird am Mittwoch die Großstadt nach Jena holen. Das „Burger“ wiederum ist der Geburtsort und die No. 1 Location der legendären RussenDisko. Mit ihrer Organisation als Kollektiv und ihrem High-Energy-Gebräu, das vielfältige musikalische Referenzen kennt, passt die Band in die Riege anderer Kollektive, die von der Hauptstadt aus die Welt erobert haben: Seed mit ihrem Mix aus Reggae und HipHop, Culcha Candela mit ihrem Mix aus Latino und Pop. Nun stehen RotFront in den Startlöchern und zeigen, wie sich Ostklänge (Polka, Klezmer) mit heißen Sounds des Südens (Ska, Cumbia) aufpumpen lassen.

Gute, alte Jenaer Bekannte laden am Donnerstag ein: Horizont ist etwas spontan, etwas abgefahren – eben anders. Mit einem mitreißenden Programm schickt die Band ihr Publikum auf eine Reise quer durch die verschiedensten Musikstile und konnte sich so bisher in die Herzen sehr vieler Fans spielen. Mal verleitet die Musik zum Träumen, mal zum Feiern oder einfach zum Abrocken.

Swing, Latin, Tanz und gute Unterhaltung das sind die Stichwörter für den Freitag (27.05.). Mit der Wolf-Friedrich BigBand sind alle Besucher zum Frühlingsball eingeladen. Salsa und heiße Rhytmen hingegen werden am Samstag (28.05.) den Markt in die Karibik verwandeln. Die in sämtlichen lateinamerikanischen Gewässern bade-erprobte Band Tuma Ito spielte bereits im Vorprogramm von Buena Vista Social Club. Sie präsentiert Son Cubano, Mambo, Cha Cha und Merengue, aber auch Brasilianische Bossa Nova und Samba mit einer derartigen Leichtigkeit und Spielfreude, dass man kaum anders kann, als den Latino in sich wachzurütteln und loszutanzen!

Zum Abschluss des diesjährigen Frühlingsmarktes trifft am Sonntag (29.05.) Dixie auf Folk: Mit Trompete, Klarinette und Posaune sowie Piano, Banjo und Sousaphon kreiert die Old Time Memory Jazzband ein ganz eigenes Klangbild der stilistisch reinen Darbietung von Improvisationen. Musikhistorisch vor allem am New-Orleans-Jazz orientiert, spielt die Band den guten alten Chicago-Dixieland, zur klanglichen Erweiterung mit Altsaxophon, Waschbrett und mehrstimmigem Gesang. Als Kontrastprogramm hierzu erzählen Stöcke und Steine Lieder und Geschichten der Iren in Irland und ihr Schicksal in Amerika, mit Sehnsuchts-, Heimweh-, aber auch deftigen Trink- und Rebellsongs. Auch für die Unterhaltung der Kleinen wird gesorgt sein.

Am Mittwoch (25.05.) lädt Heinz Lindner Kinder ab 3 Jahren zum mitmachen und bewegen ein. Erzählt werden Geschichten von Piraten, einem Matrosen mit Liebeskummer und von „Meinem Freund Christian“, der kennt sich zwar gut am Computer aus, vergisst aber dann ganz die Welt um sich herum.

Am Samstag (28.05.) sind alle Kinder zwischen 4 und 8 Jahren zu Vorhang Zu! in das Atrium der Jena Tourist-Information eingeladen. Angela Schubert von der Ernst-Abbe-Bücherei wird schöne und spannende Geschichten lesen.

Der Rummel lädt dieses Jahr wieder Groß und Klein ein, sich an diversen Ständen und Fahrgeschäften zu vergnügen. Aus einem 38 m hohen Riesenrad können alle Besuch Jena aus luftiger Höhe zu genießen. Wem das noch nicht genug Nervenkitzel ist, kann auf dem Bungeetrampolin seine Schmerzgrenze testen. Im allseits beliebten Kettenkarussell können die Besucher Nostalgie pur erleben. Abenteuerlich wird es für die kleinen Besucher in der „Fun Street“, wohingegen die Berg- und Talbahn ein Erlebnis für die ganze Familie ist. Frei nach dem Motto: Schneller, höher, weiter ist die „Jukebox“ ein Highlight für die Jungen und vor allem Schwindelfreien unter uns.

Kurz gesagt: Der Frühlingsmarkt wird dieses Jahr mit seinem vielfältigen und ausgewogenen Programm die Besucher begeistern.

Autor: Jasmin Vogel
Video: Youtube
Foto: Maak Roberts

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4. Mai 2011 | Bühne

Kluck-Labor IV – Oliver Kluck

Von Stadtmagazin 07


Premiere am Freitag, 6. Mai 2011 / 20.00 Uhr / e-werk in Weimar

Mit dem vierten Kluck-Labor schließt sich ein Kreis. Nicht einfach bloß der Kreis der Laborreihe, sondern auch der Behandlung ihrer Gegenstände. In einem geradezu dramaturgisch gezeichneten Bogen perfektioniert Oliver Kluck in seinem letzten Labortext die monologische Innenschau und montiert sie parallel mit Geschehnissen, soziokulturellen Zustandsbeschreibungen und Figurationen.


Zwei Figuren stehen im Mittelpunkt: Ein namenloser Theaterschauspieler, der in voll-trunkenem Zustand aus Versehen auf die Bühne torkelt und im Ansinnen einer Revolte eine Analyse des allgemeinen Gesellschaftszustands vornimmt. Und Christiane F., die nach ihrer Regeneration mit den Zwangsverhaltenskonventionen der Mediengesellschaft konfrontiert wird und sich unter anderem in einer Talkshow von „Sandra Maschmeyer“ wiederfindet.

Nach der eigentlich letzten Abrechnung Oliver Klucks mit den sozialen und künstlerischen Theaterdrangsalen im dritten Labor werden diese nach dem RAF-Kommentar des zweiten Labors nun wieder auf die Welt außerhalb des Theaters und auf jüngere deutsche Geschichte übertragen. Die Inszenierung greift diesen Dreh auf: sie wird die Welt mit ihren Mitteln ins Theater holen.

Realisiert mit freundlicher Unterstützung des Förder- und Freundeskreises Deutsches Nationaltheater und Staatskapelle Weimar – Staatstheater Thüringen e.V.

Autor: Heike Klees
Foto: Bernd Uhlig

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4. Mai 2011 | Bühne, Kultur

Schweizerisches Science Fiction Theater

Von Stadtmagazin 07


Intelligent groove – serious fun!
Am Donnerstag, 05.05.2011 im Café Wagner

Der 17. Köstritzer Jazzfrühling blüht weiter und beschert Jena am morgigen Donnerstag ein weiteres musikalisches Schmankerl.

Science Fiction Theater sind ein Rockdrummer, ein Bassist mit Punk-Roots, ein frickelnder Pop-Gitarrist, ein Analog-Synthie-Freak und ein kauziger Jazzsaxophonist.

Die todernste Kunst kollidiert mit dem augenzwinkernden Wühlen in Klischees und dem virtuosen Jonglieren mit musikalischen Versatzstücken. Das Resultat ist ein farbiger, filmreifer Soundtrack zwischen Surf, Trash, Punkjazz und Easy-Listening, in dem süsse Melodiefetzen ebenso Platz haben wie jazzige Improvisationen, elektronische Soundscapes und Noise-Eskapaden.

Inspiriert durch Komponisten wie Lalo Schifrin (Mission Impossible, Jaws, Streets of San Francisco usw.), Nino Rota (Fellini, The Godfather usw.) und Ennio Morricone, spielen SCIENCE FICTION THEATER ihre ganz eigene Version von abgründiger Filmmusik und groovendem Souljazz der 60er Jahre, gespickt mit elektronischen Klängen und Beats des 21. Jahrhunderts und liefern einen wilden Mix aus Easy Listening-Elementen, elektronischen Soundscapes und jazzigen Instrumental-Improvisationen. – und dann das -Ganze in Technicolor!

Bei Science Fiction Theater fängt der Spaß an, wo er bei anderen aufhört.

Hörproben gibts vorab unter:

www.myspace.com/christophgrabssciencefictiontheater
venyoo.de/s348142-science-fiction-theater

Autor: Florian Berthold
Foto: Agentur

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3. Mai 2011 | Allgemein

Den Gürtel enger schnallen.

Von Stadtmagazin 07

Dass man heutzutage keine Baggys mehr trägt steht außer Frage. Und wenn dies doch tut und gleichzeitig kriminelles Gedankengut mich sich trägt dann sollte man doch besser in ein straff um den Bauch sitzendes Gewebe z.B. in einen Gürtel investieren. Sonst kann es schlimm ausgehen. In diesem Video trägt ein Ladendieb seine Hose extrem way to low und legt sich deswegen so richtig auf die Fresse. Am besten mal mit einer modernen Skinny Jeans probieren dann klappts auch dem Getränkediebstahl…

Autor: Florian Berthold
Video: Youtube

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3. Mai 2011 | Allgemein, Bühne, Kultur, Lesung, Musik

Hollaback …

Von Maxi Gade


… gegen Homophobie und für Toleranz!

16.- 22.05.2011│Stadtgebiet – verschiedene Veranstaltungsorte│IDAHO-Festival Jena 2011

Das Jenaer IDAHO-Projekt veranstaltet in der Woche vom 16. – 22.05.2011 ein Toleranzfestival, das wie seit zwei Jahre zum Diskutieren & Zuhören, Mitmachen & Betrachten, Tanzen & Verweilen einlädt.

Bereits zum dritten Mal beteiligt sich ein Zusammenschluss verschiedenster Gruppen und Einzelpersonen aus Jena am Internationalen Tag gegen Homo- und Transphobie (International Day Against Homophobia, kurz: IDAHO), der weltweit am 17.05. stattfindet.
Der Tag verweist auf die im Jahre 1990 vorgenommene Streichung von Homosexualität aus dem Katalog psychischer Krankheiten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und wird seitdem jährlich zum Anlass für einen gegenseitigen Austausch und gemeinsames Feiern genommen.

Ein Einblick ins umfangreiche Programm zeigt, dass sich die engagierten Projektteilnehmer von IDAHO Jena auch dieses Jahr wieder intensiv dafür eingesetzt haben, eine bunte Woche auf die Beine zu stellen, die einen problemlosen Austausch ermöglichen sollte.

Am Montag, 16.05.2011, lädt das Projekt IDAHO Jena um 19 Uhr ein zu einer Lesung queerfeministischer Texte im Gewölbekeller des ‘Haus auf der Mauer’.

Um 11 Uhr wird am Dienstag, den 17.05.2011, im Foyer der Fachhochschule Jena die Trouble X – Ausstellung eröffnet, bei der der/die KünstlerIn anwesend sein wird. Bei Trouble X handelt es sich um ein queerfeministisches Kunstprojekt, welches vorwiegend durch Comics und Poster sexistische, homo- und transphobe sowie lookistische (sub)kulturelle Strukturen sichtbar macht.

Ab 14 Uhr desselben Tages wird auf dem Holzmarkt Jena das IDAHO-Straßenfest verschiedenste involvierte Gruppen und Initiativen in Thüringen zusammenführen, um auf die Bedeutung des Internationalen Tages gegen Homo- und Transphobie hinzuweisen. Das Straßenfest umfasst neben den Möglichkeiten, sich zu begegnen und ins Gespräch zu kommen, einen queeren Catwalk, auf dem sich der theoretische Begriff der Gender-Performanz in reale Praktiken des Cross-Dressings auflöst. Der Schirmherr des Festivals, Oberbürgermeister Dr. Albrecht Schröter, wird uns ebenfalls auf dem Straßenfest besuchen.

Ausklingen wird der Tag mit dem Screening des Films „THE BUBBLE“, welches im Frei(t)raum der FSU Jena, Carl-Zeiss-Straße 3, um 19 Uhr stattfinden wird.

Am Mittwoch, 18.05., kann sich ab 14 Uhr in einem Workshop zu Polyamorie auf Forschungsreisen in nicht-monogames Gelände begeben werden. Die Veranstaltung findet im Glashaus Jena (Oberaue) statt und bietet Einblick in alternative Beziehungsmodelle jenseits der romantischen Zweierbeziehung.

Der Donnerstag, 19.05., hält die vom Jenaer Schulaufklärungsprojekt MiteinAnderS und der AG Diversity (GEW) angebotene LehrerInnen-Weiterbildung bereit. Das Ziel einer solchen ist es, LehrerInnen zu vermitteln, wie sensible Thematiken um sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität in den Unterrichtskontext eingebunden werden können. Des Weiteren bietet die Veranstaltung die Möglichkeit zur Wissensvertiefung und Hilfestellung im angemessenen Umgang mit Konfliktsituationen. Der Workshop wird von 14 – 17 Uhr in der Grete-Unrein Schule angeboten.

Am Freitag, 20.05., lädt wiederum das Projekt IDAHO Jena von 13 – 16 Uhr zu einem Workshop zum Thema Street Harassment ein. Bei Street Harassment handelt es sich um sexualisierte und sexistische Belästigungen auf der Straße. Im Workshop wird auf die vielfältigen Formen verbaler Übergriffe aufmerksam gemacht, um dann hilfreiche Strategien zum Umgang mit diesen zu entwickeln. Die Veranstaltung findet im Seminarraum des ‘Haus auf der Mauer’ statt.

In der Turnhalle der Jenaplanschule kann ab 21 Uhr desselben Tages gemeinsam mit dem SC Paradiesvögel Volleyball gespielt werden.

Der Samstag, 21.05, hält den für IDAHO Jena bekannten Konzertabend bereit. Ab 21 Uhr können sich tanzfreudige Festivalsbesucher im Kassablanca auf eine Reise von Pop über Synthie bis hin zu Electro begeben. Die aus Schweden stammende MOLLY NILSSON vereint perfekten Pop mit Synthie-Klängen der 80er Jahre. Danach werden die mysteriösen KünstlerInnen um THIS IS VIENNA mit ihren Electro-Sounds den Boden des Kassablancas zum Wabern bringen. KINKY WHITE HÓRSE aus Berlin schließen die Runde mit kräftigen, experimentellen Elektrobeats, aus denen eine sanfte weibliche Stimme hervor tritt. Im Anschluss zeigt das Duo FUZZPOP ihr Platten-Talent und begleitet uns in eine lange Nacht.

Zum Abschluss des Festivals am Sonntag, 22.05, präsentiert das Seniorentheater PRIMA mit der HomoErotischenUnion Leipzig um 18 Uhr im Kassablanca das Theaterstück „Bedingung: schwul“.

Weitere Infos zu den Veranstaltungen können unter www.idaho-jena.de sowie in der Facebook-Gruppe „IDAHO Jena“ abgerufen werden.

Autor: Maxi Gade
Foto: Jacopo Turrini

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1. Mai 2011 | Bühne

Zum 20. Mal: Die KulturArena öffnet ihre Pforten.

Von Stadtmagazin 07


Jetzt ist es wieder so weit: der Kartenvorverkauf zur 20. KulturArena hat begonnen! 32 Konzerte, 13 Filmabende, 5 Kindertage, die AkustikArena im Volksbad, der KulturArenaclub im Kassablanca und ein Comedyevent warten auf zahlreiche Besucher.

Was vor zwei Dekaden mit gerade einmal 8000 Zuschauern begann, hat sich im Laufe der Zeit zu einem riesengroßen Spektakel entwickelt. Auch in diesem Jahr werden rund 70.000 Besucher erwartet, um sich Künstler aus aller Welt – von den Färöer-Inseln über Australien bis hin nach Nigeria – anzusehen.

Traditionell beginnt das zweimonatige Spektakel in Jenas Innenstadt mit der TheaterArena, diesmal mit dem Stück „Gotham City III – Auferstanden aus Ruinen“. Inszeniert als Musical erwartet die Theaterfreunde ein gänzlich anderes Schauspiel als in den vergangen Jahren.

Auch musikalisch geht es wieder rund: Philipp Poisel, Suzanne Vega, die bereits im letzten Jahr vielgefeierten Katzenjammer, Rainald Grebe und die leider schon ausverkauften Wir sind Helden sind wohl die bekanntesten Namen während der diesjährigen Arena. Doch wie immer gilt: Viele Überraschungen, Newcomer und Geheimtipps stehen auf dem Programm. Einer von diesen ist zum Beispiel Sarah Jones aus den USA, die mit ihrer Begleitband The Dap-Kings auf dem Theatervorplatz aufspielen wird. Diese schnallen sich normalerweise für Amy Winehouse die Instrumente um die Hüften – das will was heißen!

Qualität steht also auch in diesem Jahr wieder ganz vorne. Es lohnt sich wie immer, das Programmheft intensiv zu durchstöbern, denn bei weitem wurden hier noch nicht alle Künstler genannt. Soul, Jazz, Balkan Brass, Pop, Funk, elektronische Klänge – das Angebot an musikalischen Darbietungen ist wie immer breit gefächert. Da fällt es schwer, einen Favoriten auszumachen.

Doch auch wenn die Instrumente einmal schweigen, wird keine Ruhe auf dem Theatervorplatz zu vernehmen sein. Die FilmArena lädt zu insgesamt 13 Abenden ein: Sowohl der Klassiker „Das Fenster zum Hof“ als auch aktuelle Blockbuster wie „The Kings Speech“ oder „Kokowääh“ werden über die Leinwand flimmern. Und natürlich, die Kurzfilmnacht findet auch wieder statt.

Ein kleiner Tipp aus der Redaktion des Stadtmagazin 07: Wer wissen möchte, welche Bands in den vergangen 20 Jahren schon zu Gast in der KulturArena waren, sollte sich das diesjährige Plakat einmal etwas näher anschauen – dort sind alle Künstler verewigt. So werden schnell Erinnerungen an schöne Konzertmomente wach. Einen besseren Einstieg zu Jenas größtem Festival kann es wohl kaum geben.

Alle Programmpunkte sowie weitere Informationen zur 20. Kulturarena finden sich unter www.kulturarena.de. Wie jedes Jahr werden auch 2011 Jokerkarten angeboten. Der vollständige Ticketverkauf für alle Veranstaltungen hat am 28. April begonnen.

Text: Michael Stocker
Foto: KulturArena

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1. Mai 2011 | Gedruckte Ausgabe

Neues Magazin: jetzt erhältlich!

Von Stadtmagazin 07


Die neue Ausgabe 26: Mai 2011 unseres Magazins finden Sie kostenlos an den gewohnten Auslagestellen und im Abo.

Viel Spaß beim Lesen!

Sie können diese auch in unserem Downloadbereich als PDF herunterladen.

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