11. April 2011 | Freizeit, Jena, Kultur, Musik

Lass uns drüber reden!

Von Maxi Gade


‘Campus Couch’ stellt sich vor – und feiert nebenbei den Frühling

13.04.2011│20.00h│Kulturbahnhof│Jazzcafé│Campus Couch│… lädt ein zu Frühlingsgefühlen!

Zwei Psychologen [beliebig erweiterbar: Pädagogen, Sozialarbeiter, …] im Bus – fragt der eine den Andern „Kannst du mir sagen, wie spät es ist?“, sagt der Andere: „Nein, tut mir Leid“, erwidert der erste: „Macht nix, aber gut, dass wir darüber geredet haben“.
Solchen wie auch anderen platten Stereotypen sieht man sich als Psychologiestudent wohl häufiger gegenübergestellt. Wer durch Reden helfen will, ist der eher praktisch orientierten Umwelt irgendwie suspekt.

Dreizehn wackere Psychologiestudenten unterschiedlicher Semester lassen sich jedoch nicht davon abbringen, das zu tun, was sie am besten können: reden – oder vielmehr: reden lassen.

Aus der persönlichen Frustration heraus, zwar viel Theoretisches und für die Praxis Wichtiges an der Universität zu lernen, allerdings weniger praktisch orientiert arbeiten zu können, entstand im letzten Jahr die gemeinsame Idee, etwas Neues auf die Beine zu stellen. Fluchs begab man sich auf die Suche nach Mitstreitern, passenden Räumlichkeiten, einem Kaffeekocher und einer Couch: Campus Couch, das Zuhörangebot von und für Studierende, ward geboren und wuchs und gedieh innerhalb kürzester Zeit zu einem ausgefeilten Projekt mit bestechend einfachem Konzept.
Zwischen Unialltag und Beziehungskiste, Geldsorgen und Lernstress, Wg-Streitereien und Leistungsdruck versucht jeder Studierende, seinen Platz zu finden. Nicht immer gelingt das eigenständig und im Alleingang, was bei der Fülle an Anforderungen und Aufgaben nicht verwunderlich ist. Der Gang zur psychosozialen Beratung steht seltener sofort zur Diskussion, ein fürsorgliches Gespräch mit zumeist selbst involvierten Freunden kann manchmal mehr verwirren, als klären.
Die Zuhörer von Campus Couch bieten einen Kompromiss an: Ihr Studienwissen qualifiziert sie ausdrücklich nicht zur Therapie, trägt aber erheblich zum ehrlich gemeinten Angebot bei, sich Zeit zunehmen und als neutrale Gesprächspartner zur Verfügung zu stehen. Denn: Reden hilft. Und manchmal reicht es eben einfach, sich Luft zu machen und jemandem mitzuteilen, der als Außenstehender eine ganz eigene Position einnimmt.

Am nächsten Mittwoch stellen sich die Mitstreiter der Campus Couch auf einer Party im Kulturbahnhof vor und laden  zu gemeinsamen Frühlingsgefühlen ein. Musikalisch sorgt die Jenaer DJane Ayana für Untermalung. Zum erschwinglichen Eintrittspreis von 1,- € steht also einem Kennenlernabend nichts im Wege.

Weitere Informationen zum Projekt sind unter www.campuscouch.uni-jena.de zu finden.

Autor: Maxi Gade
Foto: Campus Couch

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7. April 2011 | Bühne

Kluck-Labor III: „Aprillabor“ von Oliver Kluck

Von Stadtmagazin 07


Am 8. April um 20:00 Uhr im e-werk, Weimar

Die Kluck-Labore sind ein ästhetisches, textliches und theatrales Experiment, schnell und doch nicht flüchtig, aus dem Moment entstanden und doch nicht bloße Behauptung. Die bisherigen Labore spielten im Wechsel mit dem Theater in der Politik ebenso wie mit der Politik auf dem Theater.

Das dritte Labor bezieht Stellung: Die Politik bestimmt das Theater, und der Autor bestimmt den Text dazu. Das wird im und mit dem Kluck-Labor III unter Beweis gestellt. Nicht nur drängt das dritte Labor die Produktionsbedingungen beinahe ans Ende ihrer Möglichkeiten: Eine Woche vor Probenbeginn lag ein 77-seitiger Text vor, den die Regisseurin mit zwei Schauspielerinnen und einem Musiker in zehn Tagen nun laborhaft bühnenreif erarbeiten müssen. Daran ist das Theater auch noch selbst schuld, hatte es doch nach Einreichung einer ersten Fassung nach einem anderen Text gebeten.

Ergebnis ist ein Text, der nicht nur die Bereitschaft der Gesellschaft, aus aktuellen Ereignissen wie die Naturkatastrophen und den schweren atomaren Unfall in Japan Konsequenzen zu ziehen, bezweifelt; er reflektiert auch die Möglichkeiten des Theaters, darauf adäquat zu reagieren.

Das dritte Labor ist eine kleine Abrechnung: mit Zynismus und Wahrhaftigkeit, mit Theater und Politik – und in gewissem Sinne auch mit sich selbst.

Regie: Claudia Meyer
Bühne: Nicola Schmid
Dramaturgie und Produktionsleitung: Sophie-Thérèse Krempl
mit: Irina Wrona, Elke Wieditz, Michael Wilhelmi

Mit freundlicher Unterstützung des Förder- und Freundeskreises des DNT Weimar.

Autor: Florian Berthold
Foto: Sophie Krempl

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4. April 2011 | Allgemein, Musik

Hier kocht jeder sein eigenes Süppchen + Verlosung

Von Stadtmagazin 07

Erzeugnisse aus dem Hause „Freude am Tanzen“ werden von Freunden elektronischer Klangkultur bereits seit Jahren weltweit aufs Höchste geschätzt. Trotz allen Lobes ist das Jenaer Label jedoch nicht etwa in die Hauptstadt gezogen, sondern hat in der Behaglichkeit des Saaletals nach und nach eine ansehnliche Menge an musikalischen Schmankerls herausgebracht. Nun steht zum 11. April 2011 die 5zigste Veröffentlichung an – die die FAT-Mannschaft auf ganz eigene Weise zelebriert.

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4. April 2011 | Kultur, Musik

Die Kleine ganz groß

Von Maxi Gade


Acht Ukulelen auf einer Bühne – das britische Ukulele-Orchester machts möglich

06.04.2011│20.00h│Volkshaus│The United Kingdom Ukulele Orchestra

„Wenn Sie die Monty Pythons liebten, finden Sie hier die musikalische Fortsetzung!”
(Deborah Sasson)

Alle acht Musikern von The UNITED KINGDOM UKULELE ORCHESTRA eint die Idee, ihr ebenso vielseitiges wie „ulkiges“ Instrument letztlich dazu zu verwenden, jede Art von populärer Musik in einem ungewöhnlich neuen Gewand zu präsentieren.
Wenn man eine Ukulele musikalisch gut beherrscht, ist alles erlaubt:

Bariton-, Tenor-, Concert- und Sopranukulele stehen bzw. liegen vielmehr bereit zum vielstimmigen Angriff auf die Musikgeschichte, gepaart mit den geübten Sängerstimmen aller zupfender Musiker.
Ein amüsanter, virtuoser, komödiantischer Nachruf auf den Rock’n’Roll, eine schräg-amüsante Seite von Klassik und eben eine leichte, eingängige Unterhaltung, welche sich aus dem Klang dieser kleinen “Bonsai-Gitarre” und einer gelungenen Mischung aus diversen Stimmen ergibt. Es gibt keine sonstigen Instrumente: Das Orchester spielt ganz einfach Ukulele!
Der Eindruck entsteht, dass plötzlich das ganze Universum der
Musikgeschichte in ein kleines Instrument zu passen scheint.

Autor: Maxi Gade
Foto: JenaKultur

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1. April 2011 | Freizeit, Kinder

Weil heute Dein Geburtstag ist

Von Stadtmagazin 07


GalaxSea eröffnet umgebaute Kindergeburtstagsecke

Als Kind fühlt sich ein Sommer an wie ein ganzes Leben – und trotzdem ist es irgendwann wieder ein Jahr älter. Doch wo begeht der Nachwuchs seinen Geburtstag am besten, wenn Spannung und Abwechslung nicht zu kurz kommen sollen?

Das GalaxSea Jena könnte hierfür der geeignete Ort sein, denn es bietet ab dem 1. April eine neu gestaltete Kindergeburtstagsecke an. Für das Geburtstagskind selbst gibt es eine Tageskarte für das Freizeitbad, je eine Speise von der Geburtstags-Kinderkarte nach Wahl und eine kleine Überraschung. Daneben hält das GalaxSea je ein Glas Lebenselixier für den Ehrengast und seine Freunde bereit. Die Betreuung wird ebenfalls durch einen Mitarbeiter des Freizeitbades übernommen.

Markus Nattermüller, Veranstaltungsmanager der Jenaer Bäder und Freizeit GmbH, ist stolz auf den Umbau: „Enthusiasmus und Engagement aller Beteiligten haben dem Projekt zum Erfolg verholfen.“ Der Farbraumgestalter Dirk Söllner hat das Konzept kreiert und zusammen mit GalaxSea-Mitarbeitern und Handwerkern aus der Region verwirklicht. „Hauptsächlich haben wir mit Acrylfarben und Bambus gearbeitet“, sagt der Künstler, der seit 18 Jahren im Kunsthandwerk arbeitet und ein Atelier im Vogtland betreibt. Das optisch ansprechende Dschungelthema umfasst u.a. ein zweigeteiltes Eingangstor aus Bambus, ein riesiges Wandgemälde mit farbigen Zeichnungen im Comic-Stil, mehrere gespannte und aus Naturfasern gefertigte Sonnensegel und eine Sitzgruppe für etwa zehn Kinder.

„Ein solches Konzept entsteht immer in enger Zusammenarbeit mit dem Kunden“, sagt Dirk Söllner und ergänzt, dass er seinen Stil als eine Mischung aus Kunst und Architektur beschreiben würde. Thematische Themen würde er sich dabei nicht setzen, bevorzugt gestalte er aber vor allem Saunen, Wohn- und Geschäftsräume sowohl im In- als auch im Ausland.

Anmeldungen für die Kindergeburtstagsecke nimmt das GalaxSea etwa zehn Tage im Voraus entgegen. Die Preise pro Kind liegen bei 9,50 Euro, das Geburtstagskind bekommt 2,5 Euro Rabatt. Weitere Informationen unter: www.galaxsea-jena.de

Autor: Nico Jüngling
Foto: Anna Schroll

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1. April 2011 | Allgemein

Neues Magazin: jetzt erhältlich!

Von Stadtmagazin 07


Die neue Ausgabe 25: April 2011 unseres Magazins finden Sie kostenlos an den gewohnten Auslagestellen und im Abo.

Viel Spaß beim Lesen!

Sie können diese auch in unserem Downloadbereich als PDF herunterladen.

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1. April 2011 | Musik

Absage! Konzertausfall für „Bukowski Waits for You“!

Von Stadtmagazin 07

Das für heute, den 01.04.2011 geplante Konzert des Trios Bukowski Waits for You muss wegen einer Erkrankung des Sängers abgesagt werden. Ein Ersatztermin ist für den Herbst 2011 vorgesehen. Achtung und jetzt kommt es: Die Eintrittskarten behalten Ihre Gültigkeit nicht! Die bisher erworbenen Tickets werden bis zum 14.4.2011 bei der jeweiligen Vorverkaufsstelle erstattet.

Autor: Florian Berthold

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