17. Februar 2011 | Allgemein

Professional Media Master Class

Von Stadtmagazin 07

Neues Weiterbildungsangebot für Medienschaffende!
Mai – November 2011, Halle (Saale)

Das Werkleitz – Zentrum für Medienkunst in Halle (Saale) veranstaltet 2011 erstmalig die Professional Media Master Class für Dokumentarfilm. Von Mitte Mai bis Mitte November erhalten Medienschaffende aus Mitteldeutschland die Möglichkeit, sich in der professionellen Medienpraxis weiterzubilden und für den Medienmarkt zu qualifizieren.

Zum Programm gehören zahlreiche Workshops mit namenhaften Profis der deutschen Filmbranche, die Realisierung eigener dokumentarischer Kurzfilme sowie der Austausch mit französischen Kollegen und Redakteuren des Kultursenders arte. Des Weiteren bietet die Professional Media Master Class Exkursionen zu ihren Partnern dem DOK Festival Leipzig und dem Bandits‐Mages Festival in Bourges, Frankreich. Die Premiere der entstandenen Kurzfilme findet während der Festivaltage in Bourges, im November 2011 statt.

Teilnehmen können Medienschaffende unterschiedlicher Bereiche, die ihren Wohnsitz in Sachsen‐Anhalt, Sachsen oder Thüringen haben. Es stehen 10 Plätze zur Verfügung. Bewerbungsschluss ist der 15.04.2011.

Informationen zu Programm und Bewerbung:
www.werkleitz.de/pmmc
Die Professional Media Master Class wird gefördert durch European Social Funds und
die Mitteldeutsche Medienförderung.

Kontakt:
Professional Media Master Class
Werkleitz Gesellschaft e.V.
Schleifweg 6
06114 Halle (Saale)
www.werkleitz.de/pmmc

Ansprechpartner:
Anne Deschka (Projektkoordination)
pmmc@werkleitz.de
Tel: 01577-5780037

Text: Florian Görmar

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16. Februar 2011 | Song des Tages

Muff Potter – Niemand will den Hund begraben

Von Stadtmagazin 07

“Der einzige hörbare Radiosender spielt die Hits der Achtziger und Neunziger.” – wie wahr und ehrlich sind diese Worte. Heute standen vor der Goethegalerie zwei ältere Herren mit Lederjacke, Sternburger Qualitätsbier und Stoffbeutel. Der eine Mann mit Vollbart meinte: ” Ach sind die Frühlingsblumen im Center schön bunt.” Darauf der andere Mann mit dem dickeren Bauch schnaufend: ” Prost”. Und aus einem haltenden Auto dröhnte laut Tina Turner-simply the best. Kleinstadtidyll direkt am Ampelverkehr. Dafür dieses Lied.

Autor: Florian Berthold
Video: Youtube.com

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16. Februar 2011 | Allgemein

Die Datenbank für Unnützes Wissen

Von Stadtmagazin 07


Heute schon etwas Unnützes gelernt? Wie z.B. das kein Schwein in Frankreich „Napoleon“ genannt werden darf und das auch Schweine nicht zum Himmel schauen können.

Goldfische können ihre Augen nicht schließen und die lieben kleinen Kinderlein wachsen im Frühling schneller. Unglaublich? Ist aber so. Diese und viele weitere Fakten ohne die man natürlich auch ohne Probleme leben kann werden täglich auf einer englischen Website veröffentlicht.

Please take a look at: www.learnsomethingeveryday.co.uk

Autor: Florian Berthold
Bild: Drawn with a Copic by Young© Young 2010

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15. Februar 2011 | Jena, Kultur, Lesung

Lesezeit in der Volkssolidarität

Von Maxi Gade


Neue Veranstaltungsreihe in Thüringen

21.02.2011│14.00h│Begegnungsstätte der Volkssolidarität, Altenburgerstraße 3│Lydia Kuhnt│‘Kunterbuntes Leben’

Das gab es noch nie: Die Volkssolidarität Thüringen beginnt im Februar mit einer neuen Veranstaltungsreihe – „Lese-Zeit“. Geplant ist ein Veranstaltungsmarathon, der durch fünf Städte Thüringens führen wird.
Mit dabei immer Hauptperson Lydia Kuhnt, die 85-jährig noch einmal den mutigen Schritt wagte, ein Buch herauszugeben. Der Landesverband unterstützt die Lyrikerin mit zahlreichen Vorleseangeboten.

Diese schriftstellerische Debütantin sorgt für Überraschungen: Auch, wenn sie erst im späten Alter das Schreiben für sich entdeckt hat, veröffentlicht sie seit ihrem 73. Lebensjahr Geschichten, Gedichte, Gedankensplitter. Die Neuerscheinung ‘Kunterbuntes Leben’ enthält die bisherigen drei Publikationen der Autorin: ‘Fresst die Großmutter auf. Für Leute mit Grips, die nachdenken und mitfühlen’, ‘Gedichte und Erzählungen’ sowie ‘Kunterbuntes Leben’.

Eine zusätzliche Freude dürfte eine Lesung mit der Autorin bieten: Die wachen Augen und die kräftige Stimme beeindrucken. Ein wenig rollt das R beim Sprechen und lässt ihre Herkunft erahnen. Kuhnt wuchs im Riesengebirge auf, das seit dem Kriegsende 1945 zu Tschechien gehört. Die in Erfurt ‘angekommene’ dreifache Mutter absolvierte in der damaligen DDR eine Ausbildung zur Wirtschaftskauffrau und zur Mittelstufenlehrerin sowie ein Philosophiestudium.

Sich erhalten und aufgeschrieben hat sie ihre eigenen Blick – in ihrer Lyrik nimmt Lydia Kuhnt nicht nur Probleme und Fehlentwicklungen in der Gesellschaft oder Themen der Zeit aufs Korn. Mit gleicher Hingabe widmet sich die Erfurterin den Dingen des alltäglichen Lebens und verschafft ihnen mit feinfühligen Formulierungen mehr Gewicht. Selbst Themen wie die Liebe lässt die Künstlerin nicht außen vor und verpackt ihre eigenen Gedanken originell und einfühlsam in Verse. Die Prosaskizzen fesseln hingegen durch ihre Erzählweise, die sich vor allem durch Witz und unerwartete Wendungen auszeichnen.

Landesverbandschef Lothar Bausch freut sich über diese besondere Februar-Lesereise. Die Erfurterin Lydia Kuhnt lernte Lothar Bausch bei der eigenen Buchpräsentation der Volkssolidarität Thüringen ‘Voll Super’ kennen, zu der die Lyrikerin einige Beiträge beisteuerte. ‘Die Gedichte von Lydia Kuhnt sind mir wegen der kurzen eindringlichen Worte aufgefallen,’  meint der Landesgeschäftsführer. ‘Ihre Gedichte haben wesentlich zum großen Erfolg des Volkssolidaritätsbuches beigetragen.’

Die Lese-Orte sind meist Treffpunkte von Mitgliedern  der Volkssolidarität. Interessierte sind herzlich zu den kostenlosen Lesungen eingeladen. Eine Signierstunde ist gleichfalls vorgesehen.

Weitere Lesezeiten fnden am 25.02.2011, 09.30Uhr in Suhl (Am Himmelsreich 2a) und am 28.02.2011, 14.00Uhr in Mühlhausen (Begegnungsstätte am Steinweg 43) statt.

Autor: Maxi Gade
Foto: www.volkssolidaritaet.de

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14. Februar 2011 | Allgemein

Nur weg – das böse Erwachen nach einem One Night Stand

Von Stadtmagazin 07

Tanzen, Party, Alkohol und ein Flirt am Rande- ruckzuck landet man da wo es am bequemsten ist. Im Bett. Gemeint ist natürlich nicht das eigene sondern vielmehr das Bett eines Fremden. So ein One Night Stand kann von spaßig bis spannend sein. Nur, gibt es eben immer einen nächsten Morgen, und der kann dann so manche Gemeinheit an das Tageslicht bringen. In eine Situation die man verpassen könnte, wenn man sich auf derartige Geschichten nicht einlässt, zeigt dieser Schnappschuss: nämlich ein böses Erwachen …

One Night Stand from Jack Tew on Vimeo.

Autor: Florian Berthold
Video: Vimeo.com

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14. Februar 2011 | Kino, Kultur

Das Finanzsystem auf dem Prüfstand

Von Maxi Gade


Weil die Krise System hat

19.02.2011│19.00h│Kassablanca│Filmabend│‘Das Bankentribunal’│Attac und Kassa laden ein zum Gedankenaustausch

Vom 09. bis 11. April 2010 fand unter Zusammenarbeit der Volksbühne Berlin mit dem gesellschaftlichen Bündnis Attac das Bankentribunal statt, dessen Höhepunkte im November des vorigen Jahres unter Ergänzung von Kommentaren und Bonusmaterial auf DVD erschienen sind.

An drei Tagen wurde vorgestellt, Anklage erhoben, wurden Beweise und Lösungen gesucht, kurz: An drei Tagen sollte der Finanzkrise ein System, eine Erklärung aber auch ein Ausweg gegeben werden. Zusammengefunden haben sich neben einem breiten interessierten Publikum Künstler, Schauspieler, Wissenschaftler, Journalisten, Juristen und Unternehmensberater sowie Sachverständige unterschiedlichster Organisationen.

Aus 17 Stunden Material hat das Filmteam einen spannenden 90minütigen Film zusammengestellt, der die wichtigsten Zeugenaussagen und Argumente rund um die Ursachen und Folgen der Finanzkrise dokumentiert – von den Beweisaufnahmen über die Plädoyers und das Urteil bis zum Forum der Alternativen.

Am kommenden Donnerstag wird das Filmmaterial kostenlos (ungeachtet des üblichen Biostrombeitrags von 0,10€) im Kassa gezeigt. Auch hier soll anschließend dem interessierten Publikum Raum gegeben werden, ins Gespräch zu kommen.

Autor: Maxi Gade
Foto: Klaus Ihlau

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14. Februar 2011 | Bühne

Vom weiten Feld ins weite Land

Von Maxi Gade


Viel Raum für Widersprüche in Schnitzlers ‘Das weite Land’

18.02.2011│20.00h│Theaterhaus Jena│Hauptbühne│Premiere│Schnitzler – Das weite Land

Mit: Anne Haug, Zoe Hutmacher, Ralph Jung, Mathias Renneisen, Waltraud Steinke-Löscher, Sebastian Thiers
Regie: Kieran Joel; Bühne / Kostüme: Leonie Reese; Musik: Jacob Suske; Dramaturgie: Christin Bahnert

Der verheiratete Frauenheld Friedrich Hofreiter ist immer bereit, sich verführen zu lassen. Er sucht das Vergnügen, liebt das Spiel in stetig wechselnden Verhältnissen. Seiner darunter leidenden Frau Genia gibt er den Ratschlag, sich doch ebenfalls erotisch umzutun. Aber sie hält unverrückbar am ehelichen Treueschwur fest. Bis sich der junge Otto in sie verliebt. Als Hofreiter, der gerade eine Affäre mit der jungen Erna angefangen hat, von dem Verhältnis seiner Frau erfährt, nimmt das Ehedrama einen tödlichen Ausgang. Denn auch wenn er seine eigene eheliche Untreue als „Freiheit“ deutet, erträgt er es nicht, dass sich Genia ebenso einem neuen Freiheitsbegriff annähert.

Arthur Schnitzlers illusionslose Analyse der Entfremdung eines Ehepaares entwirft eine Atmosphäre von bösartig verletzender Indiskretion –  äußerlich leere Konventionen werden durch innerlich verhandelte Gerüchte und Vorwürfe gefährdet. Gefühle sind unbeständig, der Mensch zwischen Trieb und Moral hin- und hergerissen. Es ist eine Frage der Zeit, wie lange subtil ausgetragene Machtspiele Bestand haben und wann eine gesellschaftliche Einrichtung wie die Ehe zerbrechen muss.

‘So vieles hat zugleich Raum in uns –! … Anbetung für die eine und Verlangen nach der andern oder nach mehreren. Wir versuchen wohl, Ordnung in uns zu schaffen, so gut es geht, aber diese Ordnung ist doch nur etwas Künstliches … Das Natürliche … ist das Chaos.’

Die Figuren in Schnitzlers Bühnenstück in fünf Akten sind im weiten Land der eigenen Seele gefangen. Der Autor, selbst studierter Mediziner, zeichnet mit gewohnt psychologisierendem Blick das Abbild einer bürgerlichen Freizeitgesellschaft, in der Tragik und Komik eng miteinander verwoben sind.

Kieran Joel führt nach ‘Medea’ und ‘Abpfiff. Ein Fußballgeständnis’ mit Arthur Schnitzlers Tragikomödie zum dritten Mal Regie in Jena. Neben seiner Arbeit als fester Regieassistent am Theaterhaus drehte er zuletzt als Regisseur die Fernseh-Sitcom Kastanienallee und produziert Musikvideos (u.a. für Kate Mosh und Polarkreis 18).

Premiere ist am 18.02.2011, die nächste Vorstellung findet bereits am 19.02.2011 statt.

Weitere Informationen gibt es unter www.theaterhaus-jena.de.

Autor: Maxi Gade
Foto: Theaterhaus Jena

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12. Februar 2011 | Allgemein

ÜAG gGmbH schließt Kooperationsverträge mit Fachhochschule Jena und Staatliches Berufsbildendes Schulzentrum Jena-Göschwitz

Von Stadtmagazin 07


Der Geschäftsführer der ÜAG gGmbH David Hirsch (mitte) unterschreibt gemeinsam mit Prof. Dr. Gabriele Beibst (links), Rektorin der FH Jena, und dem Schulleiter der der SBSZ Jena-Göschwitz, Herbert Sillmann, die Kooperationsverträge.

„Einen Meilenstein der Zusammenarbeit“ nennt David Hirsch, Geschäftsführer der Überbetrieblichen Ausbildungsgesellschaft (ÜAG) gGmbH, die beiden Kooperationsverträge, die er gestern zusammen mit Prof. Dr. Gabriele Beibst, Rektorin der Fachhochschule Jena, und dem Schulleiter der Staatlichen Berufsbildenen Schulzentrum (SBSZ) Jena-Göschwitz, Herbert Sillmann, unterzeichnete. Nun könne innerhalb der ÜAG der Einsatz von Praktikanten ausgeweitet und der Praxisanteil für Studiengänge des Fachbereichs Sozialwesen der FH Jena verstärkt werden. Zwar habe es schon früher eine Kooperation gegeben, bislang aber nicht in dieser verbindlichen Form mit festgelegten Feldern und Zielen. „Unser Bestreben ist ein besseres Ganzes, eine institutionsübergreifende Zusammenarbeit“, sagte David Hirsch.

Prof. Dr. Gabriele Beibst begrüßte die engere Zusammenarbeit: „Merkmale der FH sind eine praxisnahe Ausbildung, in der Studenten konkrete Projekte betreuen sollen.“ Dies könne nun durch die Zusammenarbeit im Bereich der freien Träger der Sozialen Arbeit langfristig und nachhaltig gewährleistet werden.

Neben der langen und partnerschaftlichen Kooperation mit der ÜAG lobte Herbert Sillmann vor allem die neu eingerichtete Kompetenzagentur in seiner Schule. Diese helfe, Kontakte zu Leistungsträgern und Arbeitgebern herzustellen, begleite Jugendliche in ihrem schulischen Werdegang und stelle somit ein zusätzliches Unterstützungsangebot dar.

Alle Vertreter betonten vor allem den Nutzen dieses gemeinsamen Netzwerks. Es sei von Vorteil, auf Strukturen des Partners zurückgreifen zu können, wenn sich eine Problemlösung im eigenen Netzwerk als schwierig erweise, sagte David Hirsch. Gabriele Beibst brachte es auf den Punkt: „Das Netzwerk in Jena ist ein Garant für Erfolg.“

Text und Foto: Nico Jüngling

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12. Februar 2011 | Allgemein

Welche Firma ist die fitteste der Stadt?

Von Stadtmagazin 07


Was in anderen Städten schon längst alljährlich mit großem Erfolg praktiziert wird, findet nun am 18. Mai auch in Jena seine verdiente Premiere: der Firmenlauf!

Aufgerufen sind dazu nicht nur die in der Stadt und im Umland ansässigen Firmen, sondern auch Institute oder Vereine aller Art, um sich im Team am 18. Mai um 18.00 Uhr bei diesem sportlichen Wettstreit zu messen. Insgesamt gilt es eine fünf Kilometer lange Strecke zu bewältigen, die die Läufer quer durch die Jenaer Innenstadt führen wird. Vorbei an JenTower, Leutra und Stadtkirche hat jeder Teilnehmer ganz nach seinem Tempo die Chance, seine Mannschaft tatkräftig zu unterstützen und zur fittesten der Stadt zu machen. Dabei ist es vollkommen egal wie viele Läufer die Firma stellt, sowohl Einzelkämpfer als auch große Gruppen sind gleichermaßen startberechtigt.

Wer schon immer einmal seinen Chef abhängen wollte, während dieser keuchend versucht mit seinen Mitarbeitern Schritt zu halten oder seinen Kollegen einfach zeigen möchte wie sportlich er ist, der hat dazu bei diesem Wettbewerb alle Möglichkeiten. Für Verpflegung und ein Rahmenprogramm wird gesorgt sein. Und eine Siegerehrung darf natürlich auch nicht fehlen.

Zudem wird der Erlös des Firmenlaufes einem guten Zweck gespendet. Mitmachen lohnt sich also in vielerlei Hinsicht!

Tipps zur Anmeldung sowie weitere Information bietet die Homepage des Jenaer Firmenlaufs unter www.jenaerfirmenlauf.de

Text: Florian Berthold
Bild: www.jenaerfirmenlauf.de

11. Februar 2011 | Bühne

Ein Mann ohne Genre im Sommer zu Gast!

Von Stadtmagazin 07


Rainald Grebe & das Orchester der Versöhnung am 13. August auf der KulturArena Jena.

Jahrelang sang er allein am Klavier. Dann tourte er im Trio mit der Kapelle der Versöhnung. Jetzt kommt er im Sommer nach Jena, auf die diesjährige Kulturarena. Rainald Grebe ist ein Fixstern. Und man kennt ihn natürlich in Jena. Als er noch in unserer Stadt als gelisteter Einwohner weilte, waren seine regelmäßig im Theaterhaus Jena stattfindende “Falkenhorst Show” mit Gästen legendär.

Seine Programme gehören definitiv zum Besten, intelligentesten und nicht zuletzt zum komischsten, was man derzeit auf deutschen Bühnen erleben kann. Unberechenbar in der Ideenfindung, genial in der künstlerischen Umsetzung und eigenwillig einmalig in Präsentation zeichnen seine komisch-melancholischen Lieder ein Befindlichkeitsbild Deutschlands und seiner Menschen. Mit seinem neuen Album vereint er 13 lyrisch widerborstige und gleichsam tragikomische Lieder voller subtil-intelligenter Doppelbödigkeit über Heimat, die Liebe und das Leben. Und für deren perfekte Umsetzung sorgt das Orchester der Versöhnung mit illustrer Besetzung.

Ob auch Klassiker wie das Thüringen-Lied bei seinem Auftritt zu erwarten sind, bleibt rätselhaft und spannend zu gleich. Denn das System Grebe zeichnet sich durch völlige charmante Unsystematik aus.

Das Orchester der Versöhnung sind Rainald Grebe // Martin Brauer // Marcus Baumgart // Buddy Casino // Serge Radke // Smoking Joe // Streicher

Wer Karten möchte, sollte sich unbedingt beeilen, denn zu 103% werden diese schnell vergriffen sein! Der Vorverkauf für das Konzert beginnt am Montag, 14. Februar in der Tourist- Information Jena und unter www.kulturarena.de . Ticketpreis: Vvk. 15,- / 12,- erm. €

Autor: Florian Görmar
Foto: JenaKultur

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10. Februar 2011 | Bühne, Kinder

Nicht für Angsthasen

Von Maxi Gade


Frei nach den Gebrüdern Grimm darf sich im Volksbad gegruselt werden

13.02.2011│11.00h│Volksbad│Trimoli & Zack│“Von Einer, die auszog, das Fürchten zu lernen“, (ab 6 Jahre)

„Von Einem, der auszog, das Fürchten zu lernen“ ist wohl eines der brutaleren Grimm Märchen. Obwohl die gesammelten Volksmärchen der Gebrüder Grimm sich generell nicht durch Unschuld und Harmlosigkeit auszeichnen – zum kindlichen Lieblingsrepertoire an abendlicher Unterhaltung gehören sie in jedem Fall.

Die Ausgangssituation im besagten Märchen aber ist eine besondere:

Was soll man machen, wenn es Einen nicht gruselt? Wie lernt man das Fürchten? Eine Frage, die Kinder vielleicht seltener beschäftigt, aber neugierig macht: Gibt es das, ‘sich nicht-fürchten-können’?

Was sich im letzten Jahr selbst in neuen Bilderbüchern niederschlug (Kurt Krömer, Jakob Hein und Manuela Oelten: Gute Nacht, Carola – empfehlenswert!) hat seine bewährte Vorlage in eben jenem Klassiker, der nun am Sonntagnachmittag im Kindertheater eine Neubearbeitung erfährt.

Andrea Post und Tim Schreiber führten im Rahmen ihres Kindertheaters ‘Schreiber und Post’ mit ‘Von Einer, die auszog, das Fürchten zu lernen’ 2010 ihre vierte Premiere auf.  Zugeschnitten auf die zwei Figuren Trimoli und Zack bearbeiten sie das Original zu einem kindgemäßen Märchen für die Bühne und laden alle mutigen, kleinen und großen Angsthasen ein, mit in die Trickkiste zu greifen: Wie gruselt es sich am besten?

Autor: Maxi Gade
Foto: Andrea Post, Tim Schreiber

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7. Februar 2011 | Musik

Anruf gefällig?

Von Maxi Gade


‘Calling you’ bietet eine ungewöhnliche Kombination aus Streichquartett und Jazzgesang

10.02.2011│20.00h│Volkshaus│ Rigmor Gustafsson & Radio String Quartet Vienna│Calling you

Nils Landgren bringt es auf den Punkt: ‘Rigmor Gustafsson hat ihre Seele in der Stimme’, ‘Einfach einzigartig’ befindet John McLaughlin die Musik des radio.string.quartet.vienna.

Was passiert, wenn beide Größen aufeinander treffen?

Die Begegnung der schwedischen Sängern Rigmor Gustafsson mit dem radio.string.quartet.vienna geschah aus eigener Initiative und unter grenzenlosem Vertrauen: Das Streichquartett arrangiert, sie singt, das war der Plan. Entstanden ist eine Kombination wie füreinander geschaffen.

Jeder der beteiligten Musiker konnte eigene musikalische Favoriten einbringen und zum bunten Programm beitragen : Entstanden ist eine vielfältige Zusammenstellung aus Popsongs  (etwa Paul Simons „Still Crazy After All These Years“ und Stevie Wonders „If It’s Magic“), über Burt Bacharach-Klassiker („Close To You“), Jazzstandards („Makin’ Whoopie“) und vertrackten Raritäten (Joni Mitchells „Drycleaner From Desmoines“ oder Richard Bonas „Please Don’t Stop“) bis hin zu schwedischem Volksliedgut („Ack Värmeland Du Sköna“).

Diese musikalische Vielfalt wird inszeniert in der unverwechselbaren, mal die Wärme, mal die Dynamik der Vorlage auskostenden Art des r.s.q.v. und getragen von Gustafssons individuell berührender Stimme.

Einige Hörbeispiele und weitere Informationen zum Bandprojekt gibt’s unter www.radiostringquartet.com/r.s.q.v%20+rigmor.htm.

Autor: Maxi Gade
Foto: Nancy Horwitz

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7. Februar 2011 | Kinder, Kino

Ran an die Kameras!

Von Maxi Gade

Das Kindermedienfestival GOLDENER SPATZ ruft zum Kurzfilmwettbewerb auf

Der Freundeskreis GOLDENER SPATZ e.V. führt auch in diesem Jahr zur Einstimmung auf das Deutsche Kinder-Medien-Festival GOLDENER SPATZ: Kino-TV-Online (22.-28. Mai 2011 in Gera und Erfurt), einen Wettbewerb durch. Gesucht werden kleine Filme mit einer Lauflänge von 90 -120 Sekunden, die, wie der Festivaltrailer, vor den Filmveranstaltungen gezeigt werden und so auf die Veranstaltungen einstimmen.

Unter dem Motto: „100 Sekunden für den Spatz“ haben Kinder der 4. bis 7. Klassen aus ganz Thüringen die Chance so einen kurzen Trailer für das Festival zu drehen. Diese Trailer sollten deutlich machen, was den Kindern zum Festival GOLDENER SPATZ einfällt. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt – ob Trickfilm oder Realfilm ist den jungen Filmemachern selbst überlassen. Benutzt werden können Handys oder auch eine Kamera. Natürlich gibt es auch etwas zu gewinnen. Die drei besten Trailer werden mit einem Geldpreis von je 200 Euro ausgezeichnet und die Macher zum Festival eingeladen. Außerdem gibt es noch drei Klassensätze Eintrittskarten zum Festival zu gewinnen.

Noch bis zum 28. Februar können die Trailer auf DVD oder CD eingereicht
werden unter folgender Adresse:
Freundeskreis GOLDENER SPATZ e V,
Postfach 1606
07506 Gera

Ran an die Kameras: Ob als Klasse, in einer kleineren Gruppe oder allein, hier ist es an  euch, eure persönlichen 100 Sekunden für den GOLDENEN SPATZ einzureichen!

Das Kindermedienfestival GOLDENER SPATZ hat es sich zum Ziel gemacht, qualitativ hochwertige und innovative Kindermedien vorzustellen und zu fördern und spricht vor allem Kindern dabei eine große Rolle zu: 3 Kinderjurys, in denen insgesamt 35 Mädchen und Jungen im Alter von 9 bis 13 Jahren aus Deutschland, der Schweiz, dem Fürstentum Liechtenstein, Südtirol und Wien vertreten sind, vergeben die Hauptpreise – die GOLDENEN SPATZEN – für die besten Film- und Fernsehbeiträge, das beste Onlinespiel sowie die überzeugendste Webseite und TV-Webseite für Kinder. Weitere Preise vergibt eine Fachjury.

Was 1979 als Filmfestival begann, hat sich zum kategorieübergreifenden Medienfestival ausgeweitet, das an zwei Standorten in Gera und Erfurt Kinder, Jugendliche, Eltern, Lehrer, Medienpädagogen und alle Interessierten einlädt, sich einen Überblick über die gegenwärtige Medienlandschaft zu verschaffen.


Informationen zum Wettbewerb gibt es auf www.goldenerspatz-ev.de oder unter wettbewerb@goldenerspatz-ev.de.

Achtung: Für die Onlinejury werden noch Mitglieder im Alter von 10 bis 12 Jahren gesucht, die vom 22. bis 28. Mai eine Woche lang Zeit und Lust haben, Internetseiten und Onlinespiele zu testen. Nähere Informationen und Mitmachbogen gibt es unter www.goldenerspatz.de/index.php?id=110.

Autor: Maxi Gade

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