31. Januar 2011 | Bühne, Musik

Swinging Jive – Der Ray Collins` Hot Club live am 21. Mai im Köstritzer Spiegelzelt!

Von Stadtmagazin 07

Oh Mann, ein Traum wird wahr. Die Herren des Ray Collins Hot Club geben sich ein swingendes Stelldichein zum diesjährigen Köstritzer Spiegelzelt. Der Ray Collins’ Hot Club gilt zu Recht als eine der weltweit besten Jive Bands. Ihr extrem tanzbarer Sound ist eine Mischung aus spätem Swing und frühem Rock’n’Roll. Ein Konzert der swingenden Mannen kommt regelmäßig einer Zeitreise gleich. Denn die Band um den charismatischen, wie sehr beweglichen Sänger und Gitarristen Ray Collins hat sich mit Haut und Haar dem Rock ‘n‘ Roll und Rhythm ‘n‘ Blues der frühen 50er Jahre verschrieben. Ganz wie der große Ike Turner mit seinen Kings of Rhythm oder Big Jay NcNeely serviert die Bigband einen erdigen, tempogeladenen Sound, der die Wurzeln der Rockmusik restlos blitzsauber freilegt. Ja, das macht wirklich Spaß zu zuschauen und mitzumachen.

Die Musiker verstehen ihr Handwerk hervorragend und wissen genau, wie eine gute Show auszusehen hat: Glamour, Energie und Glanz, – davon gibt es bei einem Konzert des Ray Collins‘ Hot Club reichlich. Also: Nietenhosen mit Hosenträgern und Petticoat hervorkramen und Pomade ins Haar. Die 50er sind zu Gast – am 21.5. im Köstritzer Spiegelzelt.

Karten unter:
tickets.koestritzer-spiegelzelt.de/musik/ray-collins-hot-club

Text: Florian Görmar
Video: Youtube.com

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29. Januar 2011 | Ausstellung

Die Bretter, die die Welt bedeuten

Von Maxi Gade


Skateboard + Kunst = ?

05.02.-05.03.2011 │ Weimar │ schauschau │ Skate&Shake – Wanderausstellung

Skateboards gehören in einem bestimmten Lebensabschnitt dazu: Jugendsymbol, subkultureller Sport, seltenes Fortbewegungsmittel. Wir erwarten es in Skateparks oder an Straßenecken, manchmal nur unter dem Arm oder auf der Schulter getragen. Sie wirken lässig oder spannend, cool, wie die meisten sagen würden.

Die Kunstethnologin und Pädagogin Manou A. Wahler wagt ausgehend von diesen Vorgedanken ein Experiment:

Was passiert, wenn man das Board seinem gewohnten Umfeld entreißt, es diversen Künstlern dieser Welt als Rohmaterial zur freien Gestaltung zur Verfügung stellt? Befremdet uns ein neuer Kontext, ein Ausstellungsprojekt, eine Konfrontation mit Kunst?

Die Wanderausstellung Skate&Shake stellt genau diese Fragen und hat mehr als zwanzig Künstler aus sechs Nationen eingeladen, ein Board nach ihrer Wahl zu gestalten. Spezielle Vorgaben gab es nicht, um einer weiteren Frage nachgehen zu können: Passt der Künstler seinen persönlichen Stil dem der Subkultur an oder kann er sich von derartigen Einflüssen abgrenzen? Um eine möglichst große Vielfalt der Perspektiven auf Kunst und/oder das Skateboard zu ermöglichen, richteten sich die Anfragen an Kunstschaffende unterschiedlichster Richtungen: Illustratoren, Streetartists, Designer, Fotografen, Skulpturenbauer, Graffitiartists und viele mehr. Die entstandenen Kunstwerke reichen von Installation und Malerei, über Film, bis hin zu Skulptur, Plastik und Fotografie.

Entstanden ist ein Ausstellungsexperiment, das den zum Usus gewordenen Kontext Skateboard und Skateszene zu brechen und neu darzustellen versucht. Der Besucher trifft im ungewohnten Umfeld auf einen (vorurteilsbelasteten?) Alltagsgegenstand und macht sich selbst in seiner Reaktion zum Teil des Projektes.

Das schauschau befindet sich am Graben 29 in Weimar. Geöffnet ist Montag bis Freitag, 12 bis 18 Uhr sowie Samstag 10 bis 14 Uhr.

Autor: Maxi Gade
Foto: Manou A.Wahler

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28. Januar 2011 | Allgemein, Musik

Hallenser Band „LiHanabi“ spielt sich ins Halbfinale des Köstritzer Echolot 2011

Von Stadtmagazin 07


Der Countdown für die finale Nominierung zum Auftritt bei der ECHO Aftershow-Party läuft.

Im März 2011 feiert der ECHO Geburtstag und wird 20 Jahre jung. Das Who is Who der internationalen und nationalen Musikbranche wird gratulieren und hat die Koffer für Berlin bereits gepackt. Zur kommenden Verleihung werden sich vielleicht auch „LiHanabi“ aus Halle vor den Objektiven der Journalisten in Szene setzen, um im Anschluss bei der Aftershow-Party die Stars mit ihrem Live-Auftritt zu begeistern.

Aus über 360 Bewerbungen haben sich die drei Musiker in das Halbfinale, die Top 11, des Köstritzer Echolot gespielt. Die Hallenser werden am 5. März das erste Mal im Rampenlicht stehen, bevor es auf die große Bühne des ECHO geht: Mit Hilfe eines Starterpakets, bestehend aus 1.000 Euro und Promotion-Material, werden „LiHanabi“ einen Gig in ihrer Heimatregion auf die Beine stellen. In ganz Deutschland können Fans per Live-Streaming die Konzerte aller Top 11 Bands unter www.koestritzer.de/echolot verfolgen und eine der elf Bands bis zum 8. März selbst unter die Top 5 voten. Gelingt es „LiHanabi“ sich in die Herzen der Fans und der Jury zu spielen, stehen die drei Musiker am 19. März beim Finale der Top 5 in der Hauptstadt erneut auf der Bühne. Hier entscheidet sich, wer als Sieger am 24. März die ECHO Aftershow-Party rocken wird. Das ist die große Chance, von den Insidern der internationalen Musikszene entdeckt zu werden.

Dass „LiHanabi“ hierfür das Zeug haben, darin ist sich die Jury einig. Enna Schmidt, Sängerin der Band, beschreibt ihren Stil als eine „Mischung aus Rock, Pop und Elektro mit Texten die bewegen und Melodien, die ohrwurmgleich durch den Kopf direkt ins Herz gehen“ – und dieser kam bei der Jury offensichtlich gut an! Auch die Fans konnte „LiHanabi“ überzeugen: 2010 wurden sie beim Wettbewerb „Der große Preis – Leipzig wählt die Band des Jahres“ Publikumsliebling und gewannen den ersten Platz. Neben vielen Auftritten steht im Sommer dieses Jahres die Veröffentlichung ihres neuen Albums an. Aber vorher gibt die Band ihr Bestes beim Köstritzer Echolot. „Als ich letztes Jahr als Zuschauer beim Vorauswahlkonzert des Köstritzer Echolot in Berlin dabei war, wusste ich, dass ich mich beim nächsten Mal auf jeden Fall bewerbe. Jetzt unter die Top 11 gekommen zu sein, ist einfach der Hammer“, freut sich Sängerin Enna.

Hintergrundinformationen zum Köstritzer Echolot
Als etablierter Förderer der Musik-Branche und langjähriger ECHO-Partner hat die Schwarzbierbrauerei den Köstritzer Echolot 2010 ins Leben gerufen und im ersten Austragungsjahr die Berliner Band Leyan und ihre kraftvollen Rock-Hymnen (www.leyanmusic.com) als Sieger gekürt. Mit mehr Live-Performances, mehr kreativen Entfaltungsmöglichkeiten für Bands und einer stärkeren Einbeziehung von Musik-Fans geht der Wettbewerb im zweiten Jahr in eine neue Dimension.

Mehr Informationen zum Köstritzer Echolot gibt’s unter:
www.koestritzer.de/echolot

und Hörproben zu LiHanabi findet Ihr unter:
www.myspace.com/lihanabi

Autor: Florian Berthold
Foto: Köstritzer

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26. Januar 2011 | Allgemein

Der Mann der „Lili Marleen“ schrieb

Von Stadtmagazin 07


Zum heutigen 100. Geburtstag von Norbert Schütz.

Kennen Sie Norbert Schütz? Wir meinen jetzt nicht ihren Nachbarn oder Arbeitskollegen sondern einen deutschen Komponisten und Dirigenten gleichermaßen. Wegen seiner Kampf- und Soldatenlieder wurde Norbert Schultze aber immer wieder als Nazi-Propagandist angeprangert. Die Kritik galt auch der Musik für den letzten deutschen Durchhaltefilm “Kolberg” für den Schultze ebenfalls die Musik komponiert hatte. Sein späterer lapidarer Kommentar zu diesen Vorfällen war: „Wissen Sie, ich war damals im besten Soldatenalter. So um die 30. Für mich war die Alternative: komponieren oder krepieren. Da habe ich mich für das Erstere entschieden.“

Im Jahr 1938 schrieb Schultze zu dem Gedicht „Lili Marleen“ aus dem Bändchen „Die kleine Hafenorgel“ von Hans Leip eine Melodie. Die Schallplattenaufnahmen, zunächst mit einem männlichen Sänger, 1939 dann mit der Sängerin Lale Andersen wurden zunächst wenig verkauft. Lale Andersen hatte das Lied in der melancholischeren Fassung von Rudolf Zink schon seit einiger Zeit in ihren Bühnenprogrammen gesungen, als Norbert Schultze ihr seine Version zur Aufnahme anbot. Obwohl Frau Andersen selbst sich ihr Leben lang wenig für die damals neue Fassung erwärmen konnte, war Schultze von der von ihr vertonten Neuaufnahme angetan. Die Andersen konnte keinen rechten Gefallen an der für sie ungewohnten und ihrer Meinung nach unpassenden Melodie finden, während Schultze nie wirklich zufrieden mit ihren Betonungen, dem marschartigen Rhythmus und dem Männerchor im Hintergrund war. Trotz dieser Unstimmigkeiten, für die zeitlebens kein Konsens gefunden werden konnte, wurde diese Version, die 1938 in den Berliner Electrola-Studios aufgenommen worden war, schließlich auf Schellackplatte veröffentlicht.

Als der deutsche Soldatensender Belgrad 1941 die Aufnahme mit der Sängerin einige Male zum Programmschluss aufgelegt hatte, zeigten Hörerzuschriften eine verstärkte lebhafte Nachfrage. Der vom Militärsignal “Zapfenstreich” eingeleitete, im Marschtakt vorgetragene Text über Befehlszwang, Abschied und Grab traf die innere Stimmung von Millionen Soldaten aller damals kämpfenden Armeen auf beiden Seiten der Fronten und wurde in etwa fünfzig Sprachen zu einem weltweiten kulturellen “Leitfossil” des Zweiten Weltkrieges. Es war der erste deutsche Millionenseller.

Norbert Schultze wurde im Rahmen der Entnazifizierung als “Mitläufer” eingestuft, d.h. nach Zahlung einer “Verfahrensgebühr”, bekam er wieder eine sofortige Arbeitserlaubnis. Er wurde 1961 zum Präsidenten des Verbandes deutscher Bühnenschriftsteller und -komponisten gewählt, von 1973 bis 1991 war er Vorstandsmitglied im Deutschen Komponistenverband. Bis 1996 begleitete er auch Ämter im GEMA-Aufsichtsrat. Er starb 2002. Da seine Lieder bis zum heutigen Tag der GEMA-Gebührenordnung unterliegen, hat Schultze kurz vor seinem Tode testamentarisch verfügt, dass sämtliche Tantiemen seiner von 1933 bis 1945 entstandenen Werke, dem Deutschen Roten Kreuz zufließen. Dies gilt auch bis heute für den Titel „Lili Marleen“.

Autor: Florian Berthold
Video: Youtube.com

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26. Januar 2011 | Bühne

Selbstbehauptungskampf mit Überraschungen

Von Maxi Gade


Ein Jugendstück von Lutz Hübner

7./08./22.02.2011│10.00h & 18.00h│theater RUDOLSTADT│tumult (Kinder- und Jugendtheater)│“Aussetzer“

Dem 17-jähringen Chris, Lutz Hübners Protagonist, steht das Wasser bis zum Hals. Zu spät hat er gemerkt, dass sein Hauptschulabschluss gefährdet ist. Wenn er noch einmal hängenbleibt, flippt sein Vater aus. Also will er Frau Stöhr überreden, ihm die alles entscheidende Drei zu geben. Der Plan geht schief, denn die engagierte Lehrerin reagiert anders als gedacht. Er tickt aus und schlägt zu. Und sie? Anstatt ihn anzuzeigen, gibt sie ihm Nachhilfe. Doch der Deal, über den tätlichen Angriff und die Nachhilfe zu schweigen, funktioniert nicht …

Lutz Hübners Jugendstück „Aussetzer“ zeigt einen Selbstbehauptungskampf zwischen engagierter Lehrerin und Hauptschüler, gespielt von Miriam Gronau und David Engelmann, dessen Fronten im Verlauf des Stücks immer weiter aufbrechen. Als zunehmend unklar wird, wer hier Täter und wer Opfer ist, beginnen sie, einander zu verstehen.

Regisseur Norbert Baumgarten, bisher als Filmregisseur tätig, inszeniert dieses Jugendstück, das über Gewalt und Mobbing an Schulen ebenso wenig schweigt wie über den stetig wachsenden Druck auf Schüler und Lehrer, als Darstellung menschlicher Gegensätze und Gemeinsamkeiten über alle Alters- und Standesgrenzen hinweg.

Die Premiere am 27. Januar um 11 Uhr ist bereits restlos ausverkauft. Weitere Vorstellungen sind am 7. und 8. Februar, jeweils 10 und 18 Uhr, sowie am 22. Februar um 10 Uhr. Tel. 03672/422766

Autor: Maxi Gade
Foto: Friederike Lüdde

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26. Januar 2011 | Allgemein

Gesundheit! Achtet auf den großen Panda.

Von Stadtmagazin 07

Video: Youtube.com

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25. Januar 2011 | Bühne

Flucht nach vorn

Von Maxi Gade


Junges Theater auf großer Bühne

27.01.2011│20.00h│Jugendtheaterclub. Theaterhaus: Hauptbühne│Fluchtversuch 1.9. Eine Stückentwicklung des Jugendtheaterclubs│Premiere

Am Donnerstag, 27.01.2011 präsentiert der Jugendtheaterclub des Theaterhauses die Premiere seiner neuesten Produktion:

FLUCHTVERSUCH 1.9. Eine Stückentwicklung, wie es heißt. Der Jugendtheaterclub zeichnet sich durch ein hohes Engagement aller Beteiligten aus und bringt zu weilen Erstaunliches auf die Bühne. Theater, das Spaß macht, jung ist, kreativ auffährt, was während der Proben in den Köpfen fuhrwerkte und Themen zur Sprache bringt, die ihre Schauspieler und Altersgenossen beschäftigen dürften. Ein Denkprozess also, an dem alle Theaterbegeisterten teilhaben sollen.

„Ich habe einfach meine Nabelschur durchgekaut, mich abgebissen und mich in mein Reich gespuckt. Mein Reich der Stille.
Das ist ganz einfach.
Abbeißen. Ausspucken. Fertig.
Stille.
Keiner mehr. Kein Verstehen. Kein Verstellen.
Richtig sein.
Und?
Ich lebe noch. Abgenabelt und gut.
Ich kann auch selber atmen. Und meine Lungenflügel tragen…“

Neun junge Menschen nehmen sich raus: raus aus ihrem sozialen Umfeld, raus aus ihren alltäglichen Zwängen und dem damit verbundenen Druck. Sie flüchten und testen, ob ihr Rückzug der Schritt nach vorne sein kann.

Die Flucht beginnt, raus und weg – was sich viele erträumen, kann hier auf der Bühne gelebt werden. Es muss andere Wege, ein anderes Leben geben. Nur wie und wo?

Regie führt Marcel Kohl, der, 1972 in Arnstadt geboren, bereits vieles war: Bankkaufmann, Redakteur, Streetworker, Bühnentechniker, Tontechniker, Theaterpädagoge, Spieler, Autor, Bühnenbildner, schließlich Dramaturg und Regisseur in der freien Szene und an Stadttheatern. Fluchtversuch 1.9 ist seine erste Arbeit für das Theaterhaus Jena.

Es spielen: Darius Mannich, Felix Overkämping, Laura Friedrich, Marie Kleinert, Paul Helfrich, Pia-Eileen Kernbach, Rebecca Bechtel, Tanja Stutz, Zuzanna Pilciková.

Bühne: Mario Müller
Kostüm: Anke Kalk
Regieassistenz: Laura Schattling
Die nächsten Vorstellungstermine: 28. und 29.01.2011
Weitere Informationen www.theaterhaus-jena.de

Autor: Maxi Gade
Foto: Theaterhaus Jena (
www.theaterhaus-jena.de)

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24. Januar 2011 | Allgemein

Abweichen von der Norm – Liebschers Beitrag zur Fachkräftebindung

Von Stadtmagazin 07


Die Agentur Liebscher mit Sitz in Jena ist eine Full-Service-Agentur mit konzeptionellem Schwerpunkt und Anspruch an Kreativität. Sie präsentierte jetzt im Januar ihr neues Erscheinungsbild. Basis ist die Mission der Agentur: Abweichen von der Norm. Das besondere ist die Zusammenarbeit mit der Illustratorin Sandy Gessner. Die junge Künstlerin ist vor allem für den Modekonzern BOSS tätig und hat sich in Jena mit dem Szeneladen RoyalWe einen Namen in Jena gemacht.

Das neue Corporate Design von Liebscher ist der Auftakt zu einer Reihe, in der die Agentur die Förderung von jungen Künstlern plant. Vision ist es, mit hausinternen Vernissagen eine Plattform zu bieten, wo sich Wirtschaft und Kunst treffen und Synergien entstehen. In der täglichen Arbeit mit dem Kunden ist Liebscher auf qualifizierte Fachkräfte aus der Region angewiesen. Mit diesem Vorhaben setzt die Agentur ein Zeichen gegen die verstärkte Abwanderung von Fachkräften.

Bei Rückfragen bitte einen Kontakt unter:

Tel. 03641.309910
oder Barbara.froebe@liebscher-werbeagentur.de

Autor: Florian Berthold
Foto: Liebscher Werbeagentur

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21. Januar 2011 | Bühne, Kultur

Lichtbildarena spezial am 23. Januar

Von Maxi Gade


Die Weltreise geht weiter. Diesmal nach Kuba, zu den Mayas & nach Kanada.

23.01.2011│11.00-21.00h│Hörsaal 1│Lichtbildarene Spezial

Aus geht’s in eine neue Lichtbildarena-Runde:
Im ersten Vortrag stellen Barbara Vetter und Vincent Heiland ihre Kanadaerfahrungen der letzten Jahre zusammen. Die beiden Organisatoren des Dia-Festivals reisen selbst leidenschaftlich gern durch die Welt und sind  mit ihren Live-Reportagen in den Wintermonaten auf Deutschland-Tournee. Die letzten drei Sommer fuhren sie zusammen mit ihrer Tochter Saba Luna einmal ‘Transkanada’ –  vom Pazifik zum Atlantik auf zwei Rädern. In ihrer lebendigen Reportage (Beginn 11 Uhr) spüren Vetter und Heiland dem Mythos Kanada nach und lassen die Zuschauer an ihrem neuen Abenteuer „Reisen mit Kind“ teilhaben. Für diesen Vortrag sind die Karten aber so gut wie vergriffen, eventuell sind noch wenige Restkarten an der Tageskasse erhältlich.

Als „Geheimtipp“ ist der Vortrag „Das Vermächtnis der Maya“ (Beginn 16 Uhr) angekündigt. Zu Gast ist der Innsbrucker Reise-Journalist und Profi-Fotograf Martin Engelmann. Die Maya waren hervorragende Astronomen und entwickelten vor über zwei Jahrtausenden den genauesten Kalender der Menschheit. Allerdings endet dieser Kalender am 23.12.2012. In seiner neuen Foto- und Filmshow berichtet der Österreicher von den mystischen Prophezeiungen alter Schamanen und zeigt die Schönheiten des einstigen Maya-Reichs. Sieben Reisen führten den Fotografen quer durch Mexiko, Guatemala, Belize und Honduras.

In einem weiteren Vortrag (Beginn 19 Uhr) begibt sich Martin Engelmann auf die Spuren der Revolution in Kuba. Berauscht von der Atmosphäre des Landes und der scheinbar leichtfüßigen Mentalität der einheimischen Bevölkerung dokumentiert er mit Foto und Film das alltägliche Leben dieses stolzen Volkes und seinen immateriellen Reichtum. In zweijähriger Arbeit entstand sein Vortrag, der in zahlreichen Rückblenden die Revolutionsgeschichte des Landes skizziert und die aktuelle Situation der Menschen verständlicher macht.

Autor: Maxi Gade
Foto: Martin Engelmann

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21. Januar 2011 | Allgemein

Zwei Hände für was? Beifall spenden mit nur einer Hand.

Von Stadtmagazin 07

Das Netz ist voll mit skurrilen Lehrvideos für alles und jeden. Heute erklärt uns der nette Mr. James Steele, was man mit einer Hand so alles machen kann.

Quelle: Youtube.com

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21. Januar 2011 | Musik

Melancholisch, ulkig, verkopft, verloren und übermütig: Bell Bali

Von Stadtmagazin 07


Live am 23.01.2011 um 20.00 Uhr im Weimarer e-werk

Die Formation Bell Bali ist das wohl persönlichste Projekt, in dem sich Jonas Dorn bis jetzt gezeigt hat. Melancholisch-verträumte Songs und frickeliger crazy-Jazz sind in einem homogenen Teppich zusammengefasst. Bell Bali entscheiden sich nicht für einen Stil, sondern für sich selbst und ihren Sound. Jonas Dorn arbeitet unter anderem regelmäßig mit Hellmut Hattler oder Bill Elgart zusammen. Außerdem ist er Gitarrist der Indie-Band Nufa aus Leipzig. Krautrock Legende Hans-Joachim Irmler produzierte beide ihrer bisherigen Alben für sein Label Klangbad. 2007 bekamen sie den Kulturförderpreis der Stadt Ulm und werden 2009/10 von der Initiative Musik des Bundes gefördert. Noch studiert Jonas Dorn bei Frank Möbus in Weimar Jazz Gitarre: „Ich wollte mein eigenes Trio nicht Jonas Dorn Trio nennen, sondern für meine Kompositionen eine Band-Plattform schaffen, auf der wir gleichberechtigt zusammen etwas schaffen. Außerdem war für mich klar, dass es kein Contempory-Jazz Trio wird.“ In der Musik von Bell Bali sind auch Einflüsse von Eels und John Parish gegenwärtig, und so bewegt sich ihr Sound zwischen Garage-Vintage und Low-Fidelity. Dabei geht der Klang von Bell Bali mit ihrem zusätzlichen Nebeninstrumentarium weit über den eines gewöhnlichen Trios hinaus.

Bell Bali sind:
Jonas Dorn Gitarre | Electronics | Radio | analoge-/iPod-Synthesizers
Stefan Berger | Bass
Wieland Fritsch Schlagzeug | Glockenspiel | Gitarre

Mehr Infos:www.myspace.com/bellbali und
 www.jonasdorn.de

Autor: Florian Berthold
Foto: DNT Weimar

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21. Januar 2011 | Kultur, Lesung

Lieber Kässpatzen statt kalten Kurzurlaub

Von Maxi Gade


Für Kluftinger könnte alles auch einfacher sein

02.02.2011│Volkshaus│20.00h│Volker Klüpfel und Michael Kobr│Best of Klufti

Als Kommissar hat man es nicht so einfach: Ein Mord pro Halbjahr reicht eigentlich, aber nein, manchmal wird gleich eine ganze Serie daraus. Dazu diese lästigen Zwischenfälle und unliebsamen Ermittlungspartner, während sich die Schlinge des Verbrechens weiter zuzieht. Hinterher lauert der Alltag mit einer gewaltvollen Mischung aus Gemütlichkeit und Ehe – und weiteren Ärgernissen wie etwa ein Tanzkurs oder Wasserrohrbruch.

Das Debüt des Allgäuer Autorenteams Volker Klüpfel und Michael Kobr „Milchgeld“ schaffte 2003 Platz für süddeutsche Ermittlungsmentalität in der deutschen Krimilandschaft.
Seitdem verläuft der Erfolgskurs der Ausnahmeautoren steil bergauf: Vier weitere Kriminalromane, ein Fernsehfilm und Zusatzprodukte wie etwa ein Kochbuch mit Kluftingers Lieblingsgerichten sind bisher erschienen, zudem sorgen zahlreiche Lesungen und Auftritte der Autoren selbst für den stetig wachsenden Bekanntheitsgrad des Heimatkommissars.

Sein letzter Fall, „Rauhnacht“, ist 2009 im Piper Verlag erschienen:
Zum Neujahrsbeginn bekommen Kluftinger und seine Ehefrau Erika einen Kurzurlaub im Allgäu geschenkt – ein inhaltlicher Rückverweis auf den vierten Kriminalfall „Laienspiel“. Möglichst erholsam planen die Beiden ins neue Jahr zu gehen. Dass das Ehepaar Langhammer mit von der Partie ist, stimmt Kluftinger missmutig. Fr. Langhammer ist zwar die beste Freundin von Ehefrau Erika, Hr. Langhammer kann Kluftinger allerdings getrost gestohlen bleiben.

„Watt mutt, datt mutt“, wäre die ’fremdländische’ Empfehlung an den heimatverbundenen Bayern, und so startet die Urlaubsgemeinschaft in ein turbulentes Wochenende inklusive Krimidinner und Lawinenrutsch – es kommt eben alles auf einmal. Auf diese Art von der Außenwelt abgeschnitten, gerät das organisierte Kriminalspiel, in dem alle Gäste als Schauspieler integriert sind, zum täuschend echten Krimievent. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis der erste wirkliche Tote eingeschlossen in seinem Zimmer aufgefunden wird. Durch den Mediziner Doktor Langhammer assistiert, nimmt Kluftinger die Ermittlungen auf, befragt die anwesenden Gäste und findet heraus, dass nicht nur jeder dieser auf eigene Art mit dem Toten in Verbindung steht, sondern jeweils auch ein starkes Tatmotiv aufweist. Nun gilt es, geschickt zu kombinieren, die richtigen Schlüsse zu ziehen und nebenbei gegenüber dem verhassten Doktor Langhammer aufzutrumpfen, der neben dem Routinekommissar Kluftinger einfach zurückstecken muss.

Konzentriert und aufs Wesentliche bedacht widmet sich dieser Band weniger dem Klamauk, denn dem klassischen Kriminalroman: Der Leser fühlt sich stark an Agatha Christie erinnert, wenn er als Zuschauer in diese abgeschlossene Situation mit überschaubarer Personenkonstellation eintritt. Die Spitzfindigkeiten und Sticheleien zwischen den Kontrahenten Kluftinger und Langhammer lockern die Ermittlungen natürlich auf, auch darf sich der Leser wieder auf nette Zwischenfälle und alltägliche Komiksituationen einstellen – Klufti bleibt eben Klufti.

Egal ob reger Leser der Romanreihe, ob Neueinsteiger, Krimifreund oder Allgäufan – allen Interessierten sei die Lesung der Autoren Volker Klüpfl und Michael Kobr ans Herz gelegt. Lesung? Ach was! Zwischen Comedy und Schwank, Plauderei und schriftstellerischer Kostprobe tarieren sich die Leseveranstaltungen des Autorenteams aus und versprechen einen rundherum unterhaltsamen Abend. Priml!

Autor: Maxi Gade
Foto: Peter von Felbert

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20. Januar 2011 | Allgemein

Olympische Winterferienspiele im GalaxSea

Von Stadtmagazin 07


Vom 31. Januar bis 4. Februar lädt das GalaxSea Freizeitbad Jena alle großen und kleinen Wasserratten zu Ferienspielen ein. Montag bis Freitag täglich von 11 bis 15 Uhr kann im Wasser getobt werden. Neben Clubtanz, Minidisco und Animation mit dem Galaxso`s Kids-Club-Team erwarten die Kids außerdem eine Mal- und Bastelecke und ein Wasserspielpark mit riesigen aufblasbaren Wasserattraktionen. Ein Wassertrampolin, Wasserwippe und natürlich Wasserbälle, Laufbrücken und vieles mehr locken auch den letzten trocken Gebliebenen ins nasse Element.
Im Mittelpunkt der vielen verschiedenen Spiele im und um das Wasser steht der Spaß-Triathlon.

In den Disziplinen “Glibberwettrutschen – wer glibbert am schnellsten eine der längsten Wasserrutschen Thüringens hinunter?”, “Laufmattenrennen – lauft auf einer Matte übers Wasser bis zum Ende ohne ins Wasser zu plumpsen” und natürlich dem “Arschbomben-Contest – wer spritzt die größte Fontäne?” kann jeder zeigen, was in ihm steckt und tolle Preise gewinnen.

Autor: Alice Grosse
Foto: Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de

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