24. September 2010 | Allgemein, Ausstellung

Hinsetzen unter den „ADERN von JENA“

Von Stadtmagazin 07

Das neue Projekt 2010: WohnZimmer – Probesitzen an der Fernwärme-Trasse.

Diesen Freitag, dem 24. September 2010, wurde eine weitere Freirauminstallation „WohnZimmer“ eröffnet. Auf zwei Betonsofas, umgeben von sonniger „Rosen-Tapete“ mit Blick auf die schönen Saaleauen, lädt das Projekt Adern von Jena erstmalig zum Probesitzen ein. „WohnZimmer“ ist eine dauerhafte Installation, ein Ort des Verweilens für Spaziergänger und Radfahrer. Das inzwischen dreizehnte Teilprojekt der 2004 ins Leben gerufenen Initiative Adern von Jena befindet sich in direkter Nachbarschaft zu den Projekten „KlassikerTreffen“ [2009] und „RohrCartoon“ [2008] in einer Entfernung von rund 1,6 km vom Heizkraftwerk Burgau.

Bitte Platz nehmen! Die Idee des „WohnZimmers“ stammt schon aus den Anfängen des Projekts Adern von Jena: Ein Ausdehnungsbogen der Fernwärmeleitung könnte mit Sofa und „Tapete“ ausgestattet zum Ort mit Aufenthaltsqualität werden – eben fast wie ein Wohnzimmer. Bereits 2004 – im so genannten WunschArchiv – äußerten viele der rund 160 befragten Bürger Jenas den Wunsch nach mehr Sitzgelegenheiten entlang der Fernwärmetrasse. Bislang scheiterten die Überlegungen jedoch an einem passenden Sofa, das einige Voraussetzungen mitbringen muss: Wind-, wasser- und wetterfest, nicht wegtragbar und trotzdem schön sollte es sein. Diese ungewöhnliche Herausforderung meisterten die sechs Stahlbetonbauer in Ausbildung des Bildungswerk Bau Thüringen-Hessen e.V. [BiW Bau] aus Jena-Göschwitz mit Bravour. Mit viel Engagement entwarfen die Jugendlichen ein Sofa, konstruierten es am Computer, stellten dann eine entsprechende Schalung mit Bewehrung her und gossen es schließlich in Beton.

„WohnZimmer“ ist ein Kooperationsprojekt des Bildungswerk Bau Hessen-Thüringen e.V. [BiW Bau] und der Stadtwerke Energie Jena-Pößneck.

Weitere Infos unter www.adern-von-jena.de

Text: Florian Berthold; Foto: Stadtwerke Energie Jena-Pößneck GmbH

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24. September 2010 | Ausstellung

Kunst und Begegnung – Lust auf eine blaue Stunde?

Von Stadtmagazin 07


Für den morgigen Samstag den 25.9.2010 gibt es am Stadtrand Jenas genauer in Ammerbach einen kleinen aber dennoch feinen Kunsttipp! Um 13 Uhr öffnet Susann Oesen die Türen ihres Ateliers und lädt herzlichst zu einer „Blauen Stunde“ ein. Bis 19 Uhr kann man sich in entspannter Atmosphäre die ausgestellten Malereien und Plastiken anschauen, auf sich wirken lassen und bei Gefallen darf natürlich auch gekauft werden.

Malerei & Plastik im „Le petite bleu“
Nennsdorfer Weg 30, Jena-Ammerbach
www.oesensart.de

Text: Florian Görmar; Collage: www.oesenart.de

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23. September 2010 | Ausstellung

2. Europäisches Pleinair Symposium in Jena vom 24.9. bis 01.10.2010

Von Stadtmagazin 07


Ausstellung vom 01.10. – 16.10.2010 in der Knebelstr. 19
Vernissage, 30.09.2010, 20 Uhr, Knebelstraße 19
(Ein Projekt des Glashauses im Paradies e.V.)

Nach 4 Jahren Projektlaufzeit, ist Jena, vom 24. September bis 1. Oktober 2010 erneut Schauplatz und Ort der Begegnung für das 2. Europäische Pleinair Symposium. Hier werden die Erfahrungen und Ergebnisse der erfolgreichen letzten Jahre einfließen und neue Arbeiten sollen von 12 internationalen Künstlern, die zu Gast in Jena sind, entstehen. Das Glashaus im Paradies wird in dieser Zeit der zentrale Ort der Begegnung sein. Die Ergebnisse der vergangenen Symposien und die neu entstandenen Arbeiten werden in einer anschließenden Ausstellung vom 1.-16.10.2010 präsentiert und in einem Katalog nachhaltig festgehalten.

Mit größer Begeisterung und vielfältiger Unterstützung wurden die Künstler an den jeweiligen Orten in Russland, Deutschland und Frankreich aufgenommen und neugierig bestaunt. Nicht alle Tage bewegen sich so viele Künstler mit ihrer Staffelei und Malutensilien durch Stadt und Landschaft. Vielmals kam es zu spontanen Diskussionen zwischen den Künstlern und Passanten und zu Einladungen an Orte, die Besonderheiten der jeweiligen Region hervorheben. Aber auch das Unbeachtete, dass Alltägliche, floss in die Werke ein. Unter den Künstlern führte der enge Kontakt während der Symposien zur steten Diskussion über Sinn – Aktualität und Stilentwicklung in der Malerei und Aufgaben der Kunst in der modernen Gesellschaft. Neben der praktischen Ausführung ist es eben die theoretische Auseinandersetzung, die die Teilnehmer in Widersprüche verwickelt und eine veränderte Sicht auf ihre Arbeit wirft. Die anschließenden Ausstellungen brachten die Ergebnisse einer breiten Öffentlichkeit nahe. Nur über eine langfristige Weiterführung der Symposien ist diese Diskussion möglich und kann sich zum einen, für viele Künstler befruchtend auswirken und zum anderen, die geknüpften Kontakte zwischen den Partnern und den Regionen festigen und ausbauen.

Künstlerliste:
Sergej Aldushkin, Republic Mary El; Alexander Nikolajewitsch, RU; Anatoli Nowgorodow,RU; Christophe Pons, FR; Ekkehard C. Engelmann, D; Janet Bradley, USA/France; Nuzhdin Vladimir, RU, Patrice Rouzière, FR; Peter Stechert, D; Ralph Schüller, D; Ronald Benert, FR; Schenia Urm, RU; Sebastien Devoyon, FR; Sibylle Prange, D; Wolf-Bertram Becker, D; Otto Oscar Hernandez Ruiz, Cuba; Steffen Braumann, D; Benoit Rouer, FR; Frédéric Perez, B; Lise Almairac, FR; Christian Pilz, UK/D; Alexej Garin, RU

Text: Florian Görmar; Bild: Ralph Schueller „Engel über Jena“

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23. September 2010 | Allgemein

Rückblick auf Bewegungstage

Von Stadtmagazin 07

Der Sommer verabschiedet sich gerade endgültig: Zeit, sich noch einmal zwei besonders ‚bewegte’ Augusttage in Erinnerung zu rufen.


Nele Elisia Lehner – 5,5 Jahre aus Jena: „Schön – ich freue mich total. Mama darf natürlich auch mal mitspielen. Am meisten freue ich mich auf das Fliegen.“

Die Gesundheitsinitiative „Deutschland bewegt sich!“, die neben der Bild am Sonntag und dem ZDF in der Hauptsache von der Barmer GEK ausgetragen wurde, machte auf ihrer Deutschlandtour Ende August auch Station auf dem Jenaer Eichplatz. Über 38000 kleine und große Besucher fühlten sich von den beiden Aktionstagen angezogen und erlebten ein sportliches Wochenende mit vielen Mitmachaktionen, Experten-Tipps, einem abwechslungsreichen Bühnenprogramm und attraktiven Gewinnspielen. Die Barmer GEK verloste unter anderem ein Mountainbike, worüber sich Gewinnerin Iris Taudte aus Altengönna aufrichtig freute: „Da ich seit einem halben Jahr begeisterte Radfahrerin bin, passt dieser Gewinn ausgezeichnet. Ich bin total happy, dass ich auch mal was gewonnen habe.“

Auch die fünfjährige Nele Elisia Lehner aus Jena zeigt sich mit über eine gewonnene Spielkonsole „Wii“ sehr erfreut und fand auch den Aktionstag „Deutschland bewegt sich“ einfach toll: „Das Programm war so gestaltet, dass auch die Kinder mitmachen konnten und mit Spaß dabei waren. Prima war es auch, die Rollstuhlstrecke auszuprobieren. Alle waren sehr nett.“ Da kann man geradezu nur hoffen, dass auch im nächsten Jahr wieder so unterhaltsame ‚Bewegungstage’ in Jena stattfinden.

Text: Florian Berthold; Foto: Barmer

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20. September 2010 | Musik

NO ACCIDENT IN PARADISE

Von Stadtmagazin 07


Live Jambient Session am kommenden Mittwoch, 22.09.2010 um 21 Uhr im Grünowski, Jena

NO ACCIDENT IN PARADISE streuen Tonstrukturen in Raum und Zeit. Alles steht fast still, die Langsamkeit wird mittels elektronischer
Ambientmusik wiederentdeckt. Scapes, Bleeps, Cuts, Voices und Bässe breiten sich aus. Das Soundkollektiv verschmelzt zu einer
Jambient-Session und bindet abstrakte, abgerundete Soundpartituren in ihren Liveact ein. Eine Art Live-Hörspiel, das sich zu organischen Landschaften aufbaut. Das Experiment kann beginnen, die Genesis der Langsamkeit sendet Signale aus – Ihr geht auf Empfang!

Infos und Hörproben unter: www.noaccidentinparadise.com

Text: Florian Görmar; Foto: Toci

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18. September 2010 | Allgemein

Die Geschichte von Agathe Bauer und Annelise Braun

Von Stadtmagazin 07

Wer kennt es nicht. Man hört einen populären englischen Songtitel. Aber anstatt englisch versteht man andere Dinge. Diese Geschichte handelt davon. Einfach mal reinhören.

Quelle: Youtube.com

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16. September 2010 | Allgemein, Jena

Wissen das Geld bringt! Sprechtag für Unternehmen bei JenaWirtschaft

Von Stadtmagazin 07


Für den 20. September laden JenaWirtschaft und die Thüringer Aufbaubank interessierte Unternehmen zum nächsten Fördermittel-Sprechtag ein.

Der Geschäftsführer von JenaWirtschaft, Herr Wilfried Röpke und Frau Monika Fulle vom Kundencenter Ostthüringen der Thüringer Aufbaubank stehen dabei wieder als Gesprächspartner zur Verfügung und informieren über Fördermittelprogramme des Bundes und des Landes Thüringen.

Jenaer Unternehmer, die den Sprechtag nutzen möchten, können für die Zeit zwischen 14 und 16 Uhr Termine für Einzelgespräche vereinbaren. In ihnen erfahren sie mehr zu Fördermöglichkeiten, die für ihr Unternehmen in Frage kommen könnten. Die Beratung erfolgt individuell und zugeschnitten auf die Situation des jeweiligen Unternehmens. Es wird um telefonische Anmeldung (Tel.: 03641-8730034) gebeten.

Die Fördermittelberatung wird an jedem dritten Montag im Monat in den Räumen von JenaWirtschaft am Markt 16 angeboten. Über Termine informiert auch die Website www.jenawirtschaft.de unter dem Punkt „Service“.

Text: Marina Flämig; Bild: Rainer Sturm/pixelio.de

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16. September 2010 | Freizeit

Bahn frei!

Von Stadtmagazin 07


Sonderfahrt am 20. September mit der nostalgischen Ferkeltaxe von Jena und
Kahla ins Schwarzatal.

Am 19. September lädt die Oberweißbacher Berg- und Schwarzatalbahn (OBS)
Ausflugsfreunde und Familien aus Jena und Umgebung zu einem besonderen
Erlebnis ein. Mit nostalgischen Triebwagen des Typs 772 der ehemaligen
Deutschen Reichsbahn – im Volksmund „Ferkeltaxen“ genannt – geht es von
Jena (Saalbahnhof ab 9:22 Uhr) über Jena Paradies (9:26 Uhr), Göschwitz
(9:31 Uhr) und Kahla (9:39 Uhr) direkt ins Schwarzatal zur Oberweißbacher
Bergbahn.

Am Haltepunkt Obstfelderschmiede haben die Teilnehmer der Sonderfahrt
Anschluss an die historische Bergbahn, die auf ihrer 18-minütigen Fahrt zur
Bergstation in Lichtenhain genau 323 Höhenmeter überwindet. Bei gutem
Wetter kann man hier stilvoll im Cabrio-Wagen reisen. Oben angekommen geht
es mit historischen Elektrotriebwagen weiter nach Oberweißbach und
Cursdorf. In Oberweißbach findet an diesem Tag das traditionelle Hoffest
der Naturfleisch GmbH mit einem bunten Rahmenprogramm für alle großen und
kleinen Festbesucher statt. Viel Musik, Reit- und Kutschfahrten,
„tierisches Bullenschätzen“ und ein Streichelzoo sorgen für Abwechslung und
Kurzweil. Zudem hat man die seltene Gelegenheit, die Produktionsstätten
der Naturfleisch GmbH zu besichtigen.
Rückfahrtmöglichkeiten mit der Bergbahn ab Oberweißbach bzw. Lichtenhain
ins Tal nach Obstfelderschmiede bestehen halbstündlich. Die „Ferkeltaxe“
mit den Teilnehmern der Sonderfahrt startet um 17.06 Uhr wieder in
Obstfelderschmiede und erreicht um 18:52 Uhr den heimatlichen Jenaer Saalbahnhof.

Im Preis von 23 Euro pro Person (ab Kahla 21 Euro) enthalten sind die Hin-
und Rückfahrt im historischen Triebwagen, das Tagesticket für das gesamte
Streckennetz der OBS einschließlich der Bergbahn sowie Informationsmaterial
zur Region und zur Bergbahn. Besonders familienfreundlich: Kinder oder
Enkelkinder bis einschließlich 6 Jahre können kostenlos mitgenommen werden.
Kinder bis 14 Jahre zahlen nur den halben Fahrpreis.

Reservieren kann man die Tickets ab sofort telefonisch unter 036705 20134 oder per E-Mail unter info-bergbahn@bahn.de

Text: Florian Görmar; Foto: amb design

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9. September 2010 | Bühne

Blick hinter idyllische Fassaden

Von Stadtmagazin 07


Horváths „Geschichten aus dem Wiener Wald“ wieder im Programm

Erstmals nach der Sommerpause und zum vorvorletzten Male steht am Freitag, 10. September 2010, um 19.30 Uhr, im großen Haus des DNT Weimar Ödön von Horváths 1920 entstandene Gesellschaftssatire „Geschichten aus dem Wiener Wald“ auf dem Programm. Mit analytischer Schärfe und beklemmender Genauigkeit wirft der österreichisch-ungarische Dramatiker in seinem bekanntesten Theaterstück einen Blick hinter die nur scheinbar idyllische Fassade des kleinbürgerlichen Wiener Vorstadtmilieus. Auf ebenso bitterböse wie tragikomische Weise entlarvt er den Mythos von der „wienerischen Gemütlichkeit“ als stickigen, reaktionären Kleinbürgermief voll makabrer Brutalität.

In der Inszenierung von Hausregisseur Nora Schlocker, die im Januar 2010 Premiere hatte, sind u.a. Xenia Noetzelmann (Marianne), Philipp Engelhardt (Alfred), Elke Wieditz (Valerie), Markus Fennert (Zauberkönig) und Simon Zagermann (Oskar) zu erleben.

Die vorletzte und die letzte Vorstellung gibt es übrigens am 18.9., um 19.30 Uhr und am 2.10., 20 Uhr.

Text: Florian Berthold; Fotos: Thomas Aurin

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9. September 2010 | Ausstellung

Philatelie total

Von Stadtmagazin 07


32 junge Philatelisten aus Thüringen fahren vom 10. bis 12. September zum dreitägigen Erlebniswochenende nach Oberhof und zum 111. Deutschen Philatelistentag in Suhl

Längst zu einer schönen Tradition geworden ist das alljährliche Erlebniswochenende des Landeringes Thüringen der Deutschen Philatelisten-Jugend (DPhJ), bei dem neben der gemeinsam verbrachten Freizeit natürlich der Erwerb der Briefmarkendiplome I–IV im Vordergrund steht. Auch 2010 wieder lassen sich daher 32 junge Sammler aus ganz Thüringen das Jahreshighlight der philatelistischen Jugendarbeit nicht entgehen. Dieses Jahr lohnt sich die Teilnahme für sie ganz besonders, findet im nur 17 Kilometer entfernten Suhl doch parallel der 111. Deutsche Philatelistentag und der diesjährige Thüringer „Tag der jungen Briefmarkenfreunde“ statt.

Übernachten werden die Kinder und Jugendlichen im Alter von 8–16 Jahren und ihre sechs Betreuer, im landschaftlich reizvoll gelegenen AWO SANO Ferienzentrum Oberhof. Neben dem Diplomunterricht, verschiedenen sportlichen Wettkämpfen, einem großen Briefmarken-Quiz und einer Tombola wird dort am Samstag eine Exkursion zur Rennrodel- und Bobbahn angeboten.

Gleich mehrere Briefmarken-Quizze sowie eine riesige Tombola mit insgesamt 500 Losen und tollen (nicht nur) philatelistischen Preisen erwarten die jungen Briefmarkensammler auch am Sonntag beim Besuch des 111. Deutschen Philatelistentages im Nachbarort. Im Atrium des Congress Center Suhl (CCS) ist die Thüringer Philatelistenjugend und der DPhJ-Landesring Thüringen bereits ab Freitag mit einem Infostand und einer Werbeausstellung vertreten. Abgerundet wird das vielfältige Programm des diesjährigen Thüringer „Tages der jungen Briefmarkenfreunde“ durch die „1. Offenen Thüringer Meisterschaften“ im Briefmarkenweitwurf, -weitpusten und -schätzen sowie ein Planschbecken voll Kiloware zum „wilden Wühlen“.

Für reichlich Action und Unterhaltung dürfte somit gesorgt sein, Langeweile dürfte in den drei Tagen kaum aufkommen. Die Veranstaltung in Suhl richtet sich übrigens nicht nur an die Teilnehmer des Erlebniswochenendes in Oberhof, sondern ausdrücklich an alle von der Philatelie begeisterten Kinder und Jugendlichen deutschlandweit – und natürlich auch an diejenigen, die in dieses spannende und vielseitige Hobby erst mal nur „reinschnuppern“ wollen.

Weitere Kurzinfo unter: www.deutscher-philatelistentag.de/index.php?id=6
oder direkt beim Organisator Lutz Thormann unter: aufzack@gmx.net

Text: Florian Görmar; Foto: Pixelio/Dieter Schütz

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8. September 2010 | Allgemein

Und rauf – Stangentanz!

Von Stadtmagazin 07

Hier zeigen uns drei Jungens aus Indien was alles so möglich ist wenn man auf Holzstangen steht und nicht mehr nur hochklettern will. Der Stangentanz, der bei uns nicht als Sportart bekannt ist, hat in Idien eine eigene nationale Meisterschaft. Hut ab vor soviel Sportsgeist!

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8. September 2010 | Bühne

Zwei einzigartige Frauen: Else Lasker-Schüler und Corinna Harfouch

Von Stadtmagazin 07


Eine musikalisch-szenische Lesung am 19. September im Theater Rudolstadt.

Erst 1869 dann 1876 und schließlich 1891 – ihr Geburtsjahr verlegte sie mehrmals nach hinten, und als ihr 1926 alle Welt zum 50. Geburtstag gratulierte, war sie völlig überrascht. Else Lasker-Schüler vergaß nie, ein Kind gewesen zu sein, denn ihre Seele blieb ewig jung. Der in Deutschland geborenen jüdischen Dichterin, die in ihrem Leben durch die Extreme und Welten wanderte, widmet die bekannte Film- und Fernsehschauspielerin Corinna Harfouch nun in Rudolstadt einen ganzen Theaterabend: In der szenisch-musikalischen Lesung „Gott ist kein Spießer“ begegnen sich die zwei einzigartigen Frauen am 19. September um 18 Uhr im Großen Haus des Theaters Rudolstadt.

Das umfangreiche Werk von Else Lasker-Schüler hat viele Gesichter. Sie wechseln von kindlich-scharfer Beobachtung zu Hingabe und Leidenschaft. Nichts ist in ihrer Dichtung alltäglich. Bilder stürzen ineinander, und kein Wort ist ihr schön genug. In dem Leben der bedingungslosen Künstlerin vibriert die Unruhe und das Chaos eines ganzen Jahrhunderts: zwei Weltkriege, Exil, Verlassenheit und Armut. Else Lasker-Schüler bezeichnete sich gern als Indianer oder orientalischen Krieger und warf sich in opulente Kostüme. Ihre Geliebten bombardierte die exzentrische und wohl allzu anstrengende Künstlerin mit Briefen und Gedichten. Fast alle ergriffen früher oder später die Flucht. Und so trieb sie ihr oft tragisches Leben über Berlin in die Schweiz und schließlich nach Jerusalem, wo die „größte Lyrikerin, die Deutschland je hatte“ (Gottfried Benn) 1945 starb.

Der Abend „Gott ist kein Spießer“ ist ein Kaleidoskop aus ihren Gedichten, Prosa, Szenen und Briefen. Er lebt von der Poesie, der Stille und der Innigkeit des Augenblicks. Bilderwelten und Klangräume entstehen, die von der Kostbarkeit der Sprache, von der Lust am Verwandeln und der Sehnsucht nach Liebe zeugen. Corinna Harfouch spielt mit den Worten von Else Lasker-Schüler, variiert den Ton, den Rhythmus und überprüft das Gefühl, das so schnell täuschen kann. Der Musiker DJ Shabban begleitet sie dabei.

„Gott ist kein Spießer“. Eine musikalisch-szenische Lesung.
19. September, Theater Rudolstadt
Karten für das einmalige Gastspiel gibt’s unter Tel. 03672/422766.

 Text: Florian Berthold; Foto: Dirk Dunkelberg – look@dirk-dunkelberg.org

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8. September 2010 | Interview

Unterschätzte Langeweile

Von Stadtmagazin 07


Die Band Tocotronic ist schon lange genug Teil der deutschen Musikszene, um sich etwas auf ihren Status einbilden zu können. Die Band wird jedoch auch bei neuen Veröffentlichungen nicht belanglos. Sänger Dirk von Lowtzow verriet Stadtmagazin07, wie wichtig dafür das Hinterfragen der eigenen Posi­tion ist und was man sonst noch anzweifeln sollte…

>> Lesen Sie den kompletten Artikel in Ausgabe 20: Oktober 2010.
Ab 1. Oktober kostenlos erhältlich.

Text: Denny Kleindienst; Foto: Michael Petersohn

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