31. März 2010 | Kultur, Musik

Musik gegen Langeweile und Nichttänzer: „Katzenjammer“ bei der KulturArena 2010!

Von Stadtmagazin 07

Der Theatervorplatz in Jena verwandelt sich ab dem 7. Juli auch dieses Jahr wieder zur KulturArena in eine große Open-Air-Bühne für Theater, Musik, Film und Kinderveranstaltungen. Die ersten drei musikalischen Höhepunkte gab das Organisationsteam jetzt bekannt: Die Besucher können sich unter anderem auf das deutsche Popduo 2Raumwohnung, die norwegische Folk-Band Katzenjammer und dem Rockurgestein „The Hooters“ aus den Vereinigten Staaten von Amerika freuen.

„Die Arena 2010 wird wieder sehr abwechslungsreich werden, sowohl was die musikalischen Stilrichtungen der Künstler, als auch ihre Herkunft betrifft“, so Constanze Eiselt, Projektleiterin der Kulturarena. „Die Bands 2Raumwohnung, Katzenjammer und The Hooters repräsentieren diese vielfältige Mischung.“

Besonders zu empfehlen ist die norwegische Band „Katzenjammer“. In Norwegen sind sie bereits Stars, und in Jena wird sich am 5. August zeigen, dass „Katzenjammer“ nicht unbedingt etwas mit dem Geheul kleiner Stubentiger zu tun haben muss. Auf alle Fälle haben Sie keine Scheu vor Blasinstrumenten jeglicher Art, auch nicht vor Leierkästen und Quetschkommoden. „Katzenjammer sind vier Norwegerinnen, die mit zahlreichen Instrumenten ungestümen Polka-Folk produzieren“, erklärte Constanze Eiselt. „Ihr Konzert wird sicherlich eines der tanzbarsten Konzerte der Kulturarena 2010 werden.“ Der Vorverkauf für diese drei Konzerte beginnt ab sofort in der Tourist- Information Jena und unter www.kulturarena.de – Also los!

2Raumwohnung 15. Juli, € 14/12 erm. VVK, €16/14 erm. AK
The Hooters 21. Juli, € 17/14 erm. VVK, € 19/16 erm. Ak
Katzenjammer 5. August, € 9/7 erm. VVK, € 11/9 erm. AK

Text: Florian Görmar; Foto: Mathias Fossum

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30. März 2010 | Freizeit, Musik

NENA in JENA

Von Stadtmagazin 07

Jena hat Grund zur Vorfreude: die Grande Dame der Neuen Deutschen Welle kommt am 19. Juni 2010 für ein Exklusivkonzert auf den Uni-Campus.

Mit Hits wie „99 Luftballons“, „Wunder geschehn“ und „Mondsong“ bereits in den 1980er Jahren weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt geworden, ist NENA auch nach einer fast 30jährigen Bühnenkarriere noch immer ein absoluter Publikumsmagnet. Bei der in dieser Art erstmalig stattfindenden Veranstaltung auf dem Ernst-Abbe-Platz wird sie mit Band und einem umfangreichen Repertoire an unvergänglichen Hits auftreten.

Da dies, wie Herr Schulze von der DH Erlebnisgastronomie mitteilt, das einzige Konzert sein wird, dass NENA nach der Veröffentlichung ihrer neuen Single „In meinem Leben“ und der Tour im April in Thüringen gibt, sollte jeder, der sie live erleben möchte, sich möglichst bald eine Konzertkarte besorgen. Diese gibt es online bei CTS sowie im Ticket Shop Thüringen und vor Ort natürlich bei der Jena Tourist Information. Der Kartenvorverkauf beginnt am 06.April

NENA & Band
19.06.2010 auf dem Ernst-Abbe-Platz, Jena

Text: Matthias Eichardt; Foto: OS-VT Veranstaltungstechnik

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24. März 2010 | Ausstellung

Ausstellungseröffnung im Keramik-Museum Bürgel

Von Stadtmagazin 07

Im Keramik-Museum Bürgel wird am Sonnabend, dem 27. März 2010 um 15.30 Uhr die neue Sonderausstellung „20 Jahre Thüringer Töpferinnung“ eröffnet. „Die Thüringer Töpferinnung kann auf eine erfolgreiche Geschichte zurückblicken. Wir haben hohe Qualitätsstandards in der Ausbildung gewährleistet und damit grundlegend zur Herstellung qualitätvoller Produkte in den Thüringer Töpfereien und Keramik-Werkstätten beigetragen“, erläutert Christian Wolff, der Innungsobermeister. Für die Innung ist das 20-jährige Gründungsjubiläum somit ein willkommener Anlass für eine Leistungsschau: 35 Innungsmitglieder haben hierfür insgesamt 120 Exponate eingereicht und gewähren damit einen guten Überblick über die Vielgestaltigkeit des Thüringer Töpferhandwerks. Die Palette reicht dabei vom Gebrauchsgeschirr bis zum künstlerischen Einzelstück, von Engobe- und Fayencemalerei bis zu salzglasiertem Steinzeug. Ein Großteil der Exponate ist zudem verkäuflich und kann von Interessenten reserviert werden.

Die Ausstellung ist im Keramik-Museum bis zum 20. Juni zu sehen.

Keramikmuseum Bürgel
Am Kirchplatz 2, 07616 Bürgel
Telefon: 036 692-373 33
www.keramik-museum-buergel.de

Text: Matthias Eichardt; Foto: Keramik-Museum Bürgel

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23. März 2010 | Freizeit, Sport

Nervenkitzel zwischen Bäumen

Von Stadtmagazin 07

An alle Abenteuerlustigen, die schon immer hoch hinaus wollten: Seit dem 27. März ist der Kletterwald Hohenfelden für die Saison wieder geöffnet und hat einige adrenalinfördernde Neuheiten zu bieten…

>> Lesen Sie den kompletten Artikel in Ausgabe 15: April 2010.
Ab 1. April erhältlich.

Text: Matthias Eichardt; Foto: Kletterwald Hohenfelden

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22. März 2010 | Heimatkunde

Als Jena modern werden sollte, Teil 2

Von Stadtmagazin 07

Ein Frühlingsmorgen im Jahre 1980: Gemeinsam mit ihren zwei Kindern verlässt Frau W. ihre Wohnung in der Werner-Seelenbinder-Straße. Wie immer recht spät dran, verabschiedet sie die Geschwister hastig an der Schule, eilt zur Karl-Marx-Allee und erreicht die Plattform der Bahnstation gerade in dem Moment, als die aus Lobeda-Ost kommende Einschienenbahn einfährt. Gemeinsam mit zahlreichen anderen Werktätigen aus dem Viertel besteigt sie die Bahn und gleitet auf der Hochtrasse quer durch Jena ihrem Schichtbeginn im Zeiss-Kombinat entgegen…

>> Lesen Sie den kompletten Artikel in Ausgabe 15: April 2010.
Ab 1. April erhältlich.

Text: Matthias Eichardt, Konrad Spath

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22. März 2010 | Ausstellung, Heimatkunde

Das Flugzeugwerk REIMAHG bei Kahla

Von Stadtmagazin 07

1944 starteten die Nationalsozialisten im deutschen Reich, speziell im Raum Thüringen, ein Rüstungsprogramm, dass die Fertigung von kriegswichtigen Industriezweigen nach Untertage verlagern sollte. Am Walpersberg in der Nähe von Kahla wurde hierfür von über 10.000 Zwangsarbeitern das Flugzeugwerk »REIMAHG« in den Berg getrieben, in dem unter anderem die von Hitler gepriesene Wunderwaffe Messerschmitt ›Me 262‹ – der erste militärische Düsen­jäger – in Großproduktion gefertigt werden sollte, um den Krieg noch einmal zu einer Wendung zu führen…

>> Lesen Sie den kompletten Artikel in Ausgabe 15: April 2010.
Ab 1. April erhältlich.

Text: Markus Gleichmann; Foto: Geschichts- und Forschungsverein Walpersberg e.V.

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22. März 2010 | Jena

Gut informiert ins Studentendasein

Von Stadtmagazin 07

Die Semesterferien sind vorbei und langsam füllen sich die Straßen der Stadt wieder mit Studenten. Besonders den Erstsemestern dürften so einige wichtige Fragen kurz vor dem Start durch den Kopf schwirren: Wie und wo finde ich schnell eine Wohnung, wie finanziere ich mein Studium, wo kann ich ausgehen und wo gibt’s eigentlich den billigsten Umzugtransporter der Stadt? Stadtmagazin 07 weiß auf einiges davon die Antwort…

>> Lesen Sie den kompletten Artikel in Ausgabe 15: April 2010.
Ab 1. April erhältlich.

Text: Florian Görmar

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18. März 2010 | Ausstellung

Auf zu anderen Ufern: Darwin im Depot

Von Stadtmagazin 07

Im Straßenbahndepot in der Dornburger Straße ist vor kurzem ein besonderer Gast angekommen: Das Segelschiff “Beagle”, mit dem Charles Darwin einst um die halbe Welt gesegelt ist, ankert als Kulisse von April bis Dezember im Straßenbahndepot des Nahverkehrs…

>> Lesen Sie den kompletten Artikel in Ausgabe 15: April 2010.
Ab 1. April erhältlich.

Text: Alice Grosse; Foto: JeNah

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18. März 2010 | Jena

Neue Standortkampagne für Jena

Von Stadtmagazin 07

Die Stadt Jena ist der große Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort in Thüringen. Eine neue Kampagne stellt nun die Jenaer mit ihrer Innovationsfreude, ihren High-Tech-Produkten und ihren geschäftlichen Erfolgen in den Mittelpunkt des Standortmarketings. Unter dem Slogan “Jena – der Standort für Fortgeschrittene” wirbt die Stadt für sich, ihre Unternehmen und ihre wissenschaftlichen Einrichtungen.

“Die Kampagne richtet sich an alle, die große Zukunftsträume haben und dafür Spezialisten-Wissen benötigen”, so Wilfried Röpke, Geschäftsführer der Jenaer Wirtschaftsförderungsgesellschaft, welche die Kampagne initiiert hat. “Genau dieses Experten-Wissen findet sich in Jena. Die Jenaer sind spezialisiert auf wissensintensive Produkte und Leistungen, die hochkomplex sind und oft nur mit viel ‘Fachchinesisch’ erklärt werden können. Das verstehen dann meist nur ‘Fortgeschrittene’. Aber von ihren Erfolgen profitiert die ganze Stadt.” 

Zum Slogan der Kampagne gehören acht Bildmotive, die stellvertretend für die acht wichtigsten Jenaer Branchen bzw. Kompetenzfelder stehen: Optische Technologien, Medizintechnik, Analytik & Bioanalytik, Software & E-Commerce, Pharma & Biotechnologie, Photovoltaik, Präzisionstechnik und das Handwerk. 

Jedes Bildmotiv ist mit einem O-Ton aus Produktbeschreibungen der Jenaer Unternehmen unterlegt, der beispielhaft das hohe Leistungsniveau illustriert. “Ein Augenzwinkern ist natürlich jedes mal inbegriffen”, so Röpke. “Nur die Fachleute verstehen die Fachbegriffe. Aber alle anderen erhalten auch eine Vorstellung von dem unglaublichen Know how, das in Jena vorhanden ist. Und darauf können alle Jenaer sehr, sehr stolz sein. Auch wenn sie von ‘Data Mining’ oder ‘Realtime-Multi-Angle Bildaufnahme’ noch nie gehört haben.”

Die Kampagne zählt keine trockenen Daten auf. Sie erzählt kurz und knapp – im Internet unter www.der-standort-fuer-fortgeschrittene.de und auf deutschen und englischen Flyern – warum die Jenaer heute Global player sind und wie sie dazu wurden: acht großartige Erfolgsgeschichten eines einzigen Standorts. Sie richtet sich damit vor allem an das Fachpublikum: an externe Unternehmen, die in Jena geschäftliche Partner finden können, an Fachkräfte, die in Jena benötigt werden und an Investoren im High-Tech-Bereich. Im Fokus stehen dabei die Kompetenzen, für die Jena national und international bekannt ist. Ziel ist, neue Kontakte zu fördern und damit den Wachstumskurs Jenas weiter voran zu treiben. 

”Die neue Kampagne zeigt, was Jena erfolgreich macht: viele helle Köpfe und die enge Verknüpfung von Wirtschaft und Forschung”, sagte Oberbürgermeister Dr. Albrecht Schröter zum Kampagnenstart. “Unternehmer, Spezialisten und Forscher haben Jena zu dem gemacht, was es heute ist, ein Leuchtturm, der diesen Namen auch verdient, eine ‘Lichtstadt’. Jena soll auch künftig als eine ganz besondere Adresse unter diesen hellen Köpfen gelten. Die Kampagne von JenaWirtschaft ist wie eine Visitenkarte, die wir ihnen überreichen.”

Weitere Informationen unter: www.jenawirtschaft.de

Text: Nicole Schäufler; Bild: www.jenawirtschaft.de

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18. März 2010 | Bühne, Kultur

„Ein französischer Abend mit Räubern“- die ArenaOuvertüre ist zurück!

Von Stadtmagazin 07

Den Auftakt zur Kulturarena 2010 geben in diesem Jahr zwei Stücke: Am 16. und 17. Juni entführen „Schillers Räuber“ ihre Zuschauer in eine Plattenbauwelt aus Familienintrigen und Verrat. Am 18. und 19. Juni verabschiedet sich der beliebte Dirigent der Jenaer Philharmonie, Nicholas Milton, mit einem „Französischen Abend“ von seinem Jenaer Publikum.

„Die ArenaOuvertüre kommt nach einem Jahr Pause nicht nur zurück, sondern quasi doppelt zurück“, berichtete JenaKultur-Werkleiterin Dr. Margret Franz gestern im Stadtteilbüro Lobeda. „Nachdem die Bauarbeiten auf dem Festplatz in Lobeda-West nun abgeschlossen sind, führen wir in diesem Jahr erstmals zwei Stücke zur Ouvertüre auf – und das jeweils zwei Mal.“

Der 16. und 17. Juni stehen mit „Schillers Räuber_Rap’n Breakdance Opera“ im Zeichen von Liebe, Hass und Rebellion. Bereits im letzten Jahr wurde das Stück des Weimarer Komponisten Ludger Vollmer anlässlich des Schiller-Jahres uraufgeführt und jetzt für die ArenaOuvertüre wiederaufgenommen. „Das Besondere an der Räuberoper“, so Produktionsleiter Jens-Christian Wagner, „ist, dass hier professionelle Künstler mit Jenaer Schülern, mit Vereinen, mit der Musik- und Kunstschule Jena und der Hochbegabtenförderung des Musikgymnasiums Belvedere zusammengearbeitet haben und so die Authentizität des heutigen Musiktheater besonders gefördert wurde.“

Die Akteure sind dabei vielfältig: Die Räuberbande kommt aus der Bewegungsküche in Lobeda, das Orchester aus dem Spezialgymnasium für Musik in Weimar und der Musik- und Kunstschule Jena, den singenden Hofstaat stellt der Jugendchor des Otto-Schott-Gymnasiums dar. So kommen fast 100 Mitwirkende auf die Bühne.

Ähnlich voll wird es auf der Bühne beim zweiten Stück der ArenaOuvertüre am 18. und 19. Juni. Die Jenaer Philharmonie nimmt ihre Zuhörer in diesem Jahr mit auf eine akustische Reise zu eindrucksvollen Werken großer französischer Komponisten. „Das Orchester präsentiert einen Querschnitt aus so vielfältigen Werken wie „Die schöne Helena“ von Jaques Offenbach, „L’Arlesienne“ von Georges Bizet oder „Bolero“ von Maurice Ravel“, kündigte Philharmonie-Intendant Bruno Scharnberg das Programm auszugsweise an. „Frankreich ist die musikalische Heimat vieler außergewöhnlicher Komponisten. Mit unserem „Französischen Abend“ wollen wir diese würdigen.“

Gewürdigt wird zu beiden Aufführungen auch der beliebte Generalmusikdirektor der Philharmonie, der Australier Nicholas Milton. Der Generalmusikdirektor wird am 18. und 19. Juni zum letzten Mal in Jena dirigieren.

Aber auch ein neues Talent stellt sich zur ArenaOuvertüre in Jena vor: die erst 17-jährige Ausnahmeviolinistin Hyeyoon Park aus Südkorea, die 2009 als jüngste Preisträgerin des Wettbewerbs bei den 58. Internationalen Musikwettbewerb der ARD ausgezeichnet wurde.

Einen wichtigen Beitrag zur Finanzierung der ArenaOuvertüre leisten nach Aussage des Veranstalters JenaKultur die beiden Sponsoren Jenawohnen und WG Carl Zeiss. „Wir wollen nicht nur mit Parks und Anlagen das Wohnumfeld unserer Mieter in Lobeda gestalten, sondern auch mit Kultur“, so Jenawohnen-Marketingleiterin Doreen Noack. „Deshalb haben wir unser finanzielles Engagement in diesem Jahr noch einmal erhöht.“

Karten für alle vier Veranstaltungen der ArenaOuvertüre gibt es ab 17. März in der Tourist-Information Jena. Ebenfalls ist ein Kartenerwerb in den Servicebüros von „Jenawohnen“ möglich. Vorteil hierbei: Man spart 1 Euro auf den regulären Kaufpreis. Die Karten kosten im Vorverkauf 12 Euro, ermäßigt 9 Euro, und an der Abendkasse 14 bzw. 11 Euro.

Text: Florian Görmar; Foto: Dietmar Leipold

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17. März 2010 | Ausstellung, Kultur

Galerie pack of patches in Jena

Von Stadtmagazin 07

Ausstellung: „machen wir. Teil.6: wilde Ecken“ – Vom 18.03. bis 18.04.2010

Am Donnerstag, den 18. März. 2010 startet um 20.00 Uhr, in der Galerie pack of patches die Ausstellungseröffnung zu „machen wir. Teil.6: wilde Ecken“. Frisch von der Messe „art KARLSRUHE 2010“ wieder zurück, werden in der neuen Ausstellung einige Künstlerbeiträge von der Messe in Karlsruhe, sowie zwei neue, bisher noch nicht in der Galerie vorgestellte Künstlerpositionen präsentiert. In der Ausstellungsreihe „machen wir“ zeigt die Galerie in Gruppenausstellungen – Programme mit einem größtmöglichen Querschnitt aktueller künstlerischer Arbeiten verbunden mit kuratierten Ausstellungskonzeptionen.

Die Künstler zu den „wilde Ecken“ – die Vielfalt aktueller Kunst – sind:

Mario Bierende – Fulvio de Pellegrin – Christiane Haase – Grit Höhn – Nadine Jacobi – Toralf Kandera – Anja Knecht – Monika Kropshofer – Heidi Lichtenberger – Izuru Mizutani – Enrico Niemann – Sabine C. Sauermilch – Walther-Maria Scheid – Keisuke Shuto – Anke Stiller – Julia Tripke – Sven Oliver Wangemann – Gudrun Wiesmann

Öffnungszeiten während der Ausstellung:
Mi & Do 10 bis 20 Uhr
(sowie nach Vereinbarung)

Galerie pack of patches
Lutherstrasse 160, 07743 Jena

Telefon: 036 41-54 34 57
E-Mail: grithoehn@packofpatches.com
Homepage: www.packofpatches.com

Text: Florian Görmar; Foto: Christiane Haase

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17. März 2010 | Allgemein, Kultur

Genießen mit Kultur und Stil

Von Stadtmagazin 07

Jahresauftaktveranstaltung der Thüringer Salondinner mit dem Thema „Frühlingserwachen“ im Restaurant „Landgrafen“ in Jena am 19. März 2010 – der Beginn eines ganzen Feuerwerks edler Dinnerabende an spannenden Orten, mit interessanten Akteuren und eleganten Themen.

Noch vor einem Jahr wusste kaum ein Thüringer etwas mit dem Begriff „Salondinner“ anzufangen. Christine Klauder hat das Salondinner-Konzept Ende 2008 nach Thüringen importiert und seitdem zahlreiche Salondinner in thüringischen Städten veranstaltet. Ihr ist es zu verdanken, dass Salondinner sich mittlerweile zu einer festen Größe im Thüringer Kulturgeschehen entwickelt haben.

Immer sind es Themenveranstaltungen rund um den Genuss. Dieser bezieht sich nicht nur auf schönes Essen und guten Wein, sondern auch auf Kunst, Kultur und anregende Gespräche. Ohne aufgesetzt zu wirken, werden all diese Komponenten entsprechend dem Dinner-Thema ästhetisch inszeniert. Im Mittelpunkt der Salondinner stehen die Gäste, welche sich wohlfühlen und inspirieren lassen können.

Für die Thüringer Salondinner legt Christine Klauder neben Genüssen für den Gaumen, spannenden Kultur-Themen und interessanten Akteuren ein besonderes Augenmerk auf die Wiederbelebung und Wertschätzung von Tischkultur. Dazu nimmt sie verschiedene Regionen und ihre Besonderheiten nacheinander in den Fokus. Neben Thüringer Künstlern, Köchen und Gestaltern werden angelehnt an die Slow-Food-Philosophie immer auch regionale Produkte und Lieferanten mit einbezogen. Für die für ihre Salondinner gewählten, außergewöhnlichen Tischinszenierungen arbeitet sie eng mit regionalen und überregionalen Glas- und Porzellan-Herstellern zusammen.

Die bisherigen Salondinner in der Villa Schulenburg Gera, im Neuen Museum Weimar, auf den Dornburger Schlössern sowie in der Farbglashütte Lauscha waren alle innerhalb weniger Tage ausgebucht und zogen Gäste aus ganz Deutschland an. Die Qualität der Themenabende überzeugte auch Thüringer Gourmetspezialisten wie z.B. Rita Worm und Dennis König, welche die Veranstaltungen als spannnungsreiche Co-Gastgeber engagiert unterstützen. Mit Kristin Gräfin von Faber-Castell konnte Frau Klauder für den diesjährigen Veranstaltungsauftakt auf dem Landgrafen wiederum eine genauso charismatische wie stilsichere Gastgeberin gewinnen.

Im Restaurant Landgrafen, mit dem wohl schönsten Blick auf Jena, wird gemeinsam mit ihr nun am 19. März 2010 das erste Salondinner Jenas stattfinden. Zur frühlingshaft inszenierten Veranstaltung über den Dächern der Stadt erwartet die Gäste nicht nur ein außergewöhnliches Menü, sondern auch eine Führung über das wunderschöne Außengelände des Landgrafen, eine vom Barock inspirierte Kostprobe der beliebten Etikette-Seminare der Gräfin von Faber-Castell, eine Werk-Schau der bekannten Leipziger Pop-Art-Malerin Jeanette Pietrowski Siefke sowie ein Konzert des Weimarer Pianisten Felix Reuter mit spannenden Neuinterpretationen großer klassischer Werke. Leider ist dieser Auftakt bereits restlos ausverkauft, aber das Salondinner „Frühlingserwachen“ bildet den Auftakt für eine Reihe von interessanten neuen Salondinnern im Jahr 2010. Seien Sie gespannt auf anspruchsvolle Themenveranstaltungen mit einmaligen Konzepten und in Thüringen bekannten Gastgebern!

Die nächsten Termine für das Salondinner sind:

7. Mai 2010 – Salondinner „Henry van de Velde“ – Villa Rosenthal, Jena
Spannungsvolle Begegnung mit dem Architekten und Bauhauswegbreiter Henry van de Velde. Auf historischen Burgauer Porzellan wird ein Menü kredenzt.

Co-Gastgeber:
Frau Dr. Margit Franz – Geschäftsführerin JenaKultur
Michael Rainer Maass – Verleger Kulturjournal Mittelthüringen

19. Juni 2010 – Feuriges Salondinner – Leuchtenburg, Kahla
Feurige Genüsse, zubereitet und unterhaltsam vorgestellt von deutschlandweiten Grillprofis im mittelalterlichen Burgambiente.

Co-Gastgeber:
Gudrun Haufschild – Museumsleiterin Museum Leuchtenburg
Harald Mohr – Slowfood Convivium Weimar – Thüringen

Informationen unter: salondinner-thueringen.de
Kontakt und Anmeldung unter: salondinner-thueringen@gmx.de

Information zur Veranstaltung am 19. März unter: www.landgrafen.com

Text: Florian Görmar; Foto: Oliver Helbig

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13. März 2010 | Bühne, Kultur

Der Staat, der mir gefällt

Von Stadtmagazin 07

Sie fühlen sich eingeengt vom deutschen Rechtsstaat und der gefühlten Regelung jeder einzelnen, denkbaren Situation? Sie wollen mehr Freiheiten oder befürworten im Umkehrschluss mehr Verbote und härtere Strafen? Dann gründen Sie doch ihren eigenen Staat! Anregungen dazu gibt’s bei »My State«, dem neuen Stück am Theaterhaus Jena.

Regisseur des Stücks ist Tomas Schweigen, der sich mit der Thematik so genannter Mikrostaaten auseinandersetzte. Er legte dabei sein Augenmerk auf »Staaten«, die von einzelnen Personen und Gruppen ausgerufen wurden, beispielsweise das in Kopenhagen gelegene ›Christiania‹, welches sich selbst als Freistadt versteht und die wohl bekannteste von zahlreichen Mikronationen ist…

>> Lesen Sie den kompletten Artikel in Ausgabe 15: April 2010.
Ab 1. April erhältlich.

Text: Denny Kleindienst; Foto: Anna Schroll

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