14. Kurzfilmfestival Cellu l’art


Es ist wieder soweit und das nächste Kurzfilmfestival Cellu l’art steht an. Dieses Mal findet es im Zeitraum vom 16. bis 21. April in der Villa am Paradies statt. Eröffnet wird es jedoch traditionell am Faulloch, wo unter freiem Himmel die filmischen Höhepunkte des vergangenen Festivals sowie Ausschnitte aus den diesjährigen Filmen gezeigt werden. Musik gibt es auch und zwar von der Band „Die Rinder vom Süderhof“, die mit ihrem „Rock’n’Rind’n‘Roll“ – eine Mischung aus Stoner Rock und Blues – pünktlich um 20 Uhr die Bühne betreten und dem Publikum einheizen werden. Das alles sogar kostenlos.

Ab Mittwoch geht es dann in der Villa am Paradies weiter, wo auserlesene Kurzfilme aus aller Welt auf die Leinwand projiziert werden. Insgesamt gibt es fünf Wettbewerbe mit unterschiedlichen Oberthemen – von Heiterkeit bis Horror ist alles dabei. Neben den Wettbewerben gibt es auch Specials, wie z.B. der sehr beliebte „Schock Block“ (Donnerstag, 18 Uhr) sowie die B-Sites (Sonntag, 16 Uhr). Der diesjährige Länderschwerpunkt liegt auf der Türkei, zu dem gleich drei Filmblöcke gezeigt werden.

Mit Spannung und Vorfreude darf schließlich der Preisverleihung am Samstag entgegengefiebert werden. Ab 21 Uhr werden die Sieger verkündet und die jeweiligen Gewinnerfilme präsentiert. Durch die Zusammenarbeit mit dem BandsPrivat Jena e.V. wurde auch für musikalische Höhepunkte gesorgt. So werden ab 23 Uhr das Leipziger Duo „Byebye“ sowie die Jenaer Bands „a perfect gentleman“ und „The Academic Failure“ zu hören sein. „The Academic Failure“ machen den Start und heizen dem Publikum mit tanzbarem Indierock ein. Oliver Haas und Tim Ludwig von „Byebye“ kreieren mit ihren Gitarren einen stets lässigen Groove, der von ihrem harmonischen Gesang durchzogen wird. Ihre sowohl deutschen als auch englischen Texte beweisen zudem ein Händchen für Witz und Raffinesse. Der Sound von „a perfect gentleman“ – eigentlich sogar vier Gentlemen und eine Lady – bewegt sich zwischen Folk und Indie. Die noch recht junge Band besticht mit lebhafter Dynamik, mehrstimmigem Gesang und einem vielfältigen Arrangement.

Damit ist das Programm komplett, das es jetzt einfach nur noch zu genießen gilt. Kommen lohnt sich also!

Genauere Informationen zum Zeitplan und den Ticketpreisen finden sich auf der Homepage des Cellu l’art: www.cellulart.de/festival

Text: Marlen Schernbeck
Bild: Cellu l’art

Kommentieren ist momentan nicht möglich.